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Spekulationen verboten: Großbritannien gibt Staatsanleihe nach Scharia-Recht aus

Großbritannien plant offenbar, Pionierarbeit auf einem bisher wenig erschlossenen Wirtschaftszweig zu leisten. Einem Bericht der "Financial Times" zufolge planen die Briten, eine Staatsanleihe nach Scharia-Recht auszugeben. Das Marktvolumen in diesem Sektor wird auf über eine Billion Euro geschätzt.

Auffällig an dieser Art von Anleihen: Nach islamischem Recht gilt das Nehmen von Zinsen als verboten, was bedeutet, dass hier reale Sachwerte behandelt werden. Ferner müssen die Anleihen inhaltlich dem islamischen Recht entsprechen. Das schließt unter anderem spekulative Geschäfte aus.

Mit den Anleihen soll primär die britische Finanzindustrie gestärkt werden.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Großbritannien, Recht, Scharia, Staatsanleihe
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.10.2013 10:33 Uhr von syndikatM
 
+3 | -5
 
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mit dem zinsverbot sind sich nicht nur spiegel und islam einig. auch der nationalsozialismus gesellt sich zu den anderen beiden dazu. hat der spiegel wohl versehentlich vergessen zu erwähnen, tut er doch sonst so gerne in die vergangenheit schauen wenns um das feindbild von spiegel journalisten geht.
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29.10.2013 11:08 Uhr von WoAd
 
+5 | -1
 
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War ja klar das irgendwer wieder die Nazikeule aus dem Schrank holt aber um das gleich noch klarzustellen Christen und Juden dürfen laut Glaubensbuch auch eine Zinsen nehmen.
Jeder macht halt was er will nur dehalb Moslems und Nazis auf eine Stufe zu stellen ist wirklich einem sehr kruden Weltbild geschuldet.
Ach ich vergaß ist ja eine Spiegelverschwörung Tip: lies das Mistblatt einfach nicht.
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29.10.2013 12:19 Uhr von mort76
 
+2 | -2
 
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sandikatM,
und vergiß nicht, daß die Nazis auch Gehälter gezahlt haben, Pässe ausgegeben haben, Autobahnen gebaut, geatmet und gegessen haben...das ist jetzt natürlich ALLES verbrannter Boden, weil die Nazis das auch gemacht haben.
Und der Spiegel muß das natürlich bei jeder Gelegenheit erwähnen.
Ein Zinsverbot ist selbstverständlich zu verdammen- wegen den Nazis.
Es gibt ja auch sonst keine sachdienlichen Argumente...
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29.10.2013 12:21 Uhr von Delios
 
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Mal so ein Gedanke am Rande...
Wenn für die Staatsanleihen keine Zinsen veranschlagt werden, bedeutet dass das ja auch keine Zinsen bezahlt werden müssen vom Staat.

Eine billigere Methode sich massiv mit zinslosen Krediten zu versorgen gibts kaum. Für deutsche Staatsanleihen musste man ja vor kurzem auch sogar an den Staat Zinsen abdrücken und nicht umgekehrt.
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29.10.2013 12:22 Uhr von maxyking
 
+0 | -0
 
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Das ist natürlich super, für die britische Regierung. Staatsanleihen ausgeben ohne dafür Zinsen zu zahlen und das aus Prinzip. Ich bin mir nicht sicher wer die Zielgruppe für solche Anleihen sein soll es wird sich schon ein schwachsinniger finden.
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29.10.2013 12:51 Uhr von Raskolnikow
 
+1 | -1
 
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@drachenmagier

*einzige. Die formale geht in deinem Fall mit der inhaltlichen Qualität...
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29.10.2013 13:42 Uhr von mort76
 
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...Zinsen zu nehmen ist für Christen eigentlich auch verboten, nur...es hält sich niemand daran.

„Falls du (einem aus) meinem Volk, dem Elenden bei dir, Geld leihst, dann sei gegen ihn nicht wie ein Gläubiger; ihr sollt ihm keinen Zins auferlegen“ (Ex 22,24).

„Und wenn dein Bruder [d. i. ein Mitglied des Volksverbands] verarmt und seine Hand neben dir wankend wird, dann sollst du ihn unterstützen wie den [landlosen] Fremden und Beisassen, damit er neben dir leben kann. Du sollst nicht Zins von ihm nehmen und sollst dich fürchten vor deinem Gott, damit dein Bruder neben dir lebt. Dein Geld sollst du ihm nicht gegen Zins geben, und deine Nahrungsmittel sollst du nicht gegen Aufschlag geben. “ (Lev 25,36-37)

Wenn man sich daran gehalten hätte, sähe jetzt einiges anders aus...

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