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Memmingen: Musste Vater sieben Jahre in Haft für erfundene Vergewaltigung?

Sieben Jahre büßte der 62-Jährige aus dem Oberallgäu für die Vergewaltigung seines eigenen Kindes im Gefängnis ab. Nun hat die mittlerweile erwachsene Tochter ihre Vorwürfe gegenüber dem Gericht widerufen. Am Dienstag wird der Fall im Landgericht Memmingen neu aufgerollt.

Der Vater war im Jahr 1995 vor dem Landgericht Kempten wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern und Vergewaltigung verurteilt worden. Seine Tochter müsste zur vermuteten Tatzeit zwischen neun und zehn Jahre alt gewesen sein.

Der heute 62-Jährige hatte die Tat vor Gericht wiederholt bestritten und sich nie des Verbrechens schuldig bekannt. Falls das Landgericht Memmingen in nach erneuter Prüfung für unschuldig befindet, hätte der Vater Anspruch auf Entschädigung. Seine 33-Jährige Tochter würde ungestraft davon kommen.


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WebReporter: volo
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Haft, Vater, Vergewaltigung, Memmingen
Quelle: www.tz-online.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.10.2013 09:42 Uhr von PeterLustig2009
 
+8 | -28
 
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29.10.2013 09:42 Uhr von brycer
 
+16 | -0
 
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Der Titel ist falsch!
Es sollte nicht heißen "Muss Vater sieben Jahre in Haft..."
sondern eher "Musste Vater sieben Jahre in Haft..."
denn er war schon (unschuldig?)im Knast und wird nicht erst wegen einer (erfundenen?) Vergewaltigung verurteilt.
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29.10.2013 09:44 Uhr von Spielversteher
 
+6 | -2
 
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Überschrift und News passen nicht wirklich zusammen, da der Vater die sieben Jahre ja bereits abgesessen hat. Kann das mal korrigiert werden?

Zur News: Ist ja wohl ein Witz, dass die Tochter nach über 20 Jahren Ihre Aussage ändert. Wieso sollte Sie ungestraft davon kommen? Verjährung? In einem solchen Fall sollte die Verjährung aufgehoben werden. Sonst kommen solche Personen, auch wenn Sie bei der Aussage erst 15 Jahre alt, ungeschoren davon.
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29.10.2013 09:44 Uhr von psycoman
 
+10 | -0
 
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Das jemand der vor Gericht gelogen hat und so jemand unschuldigen ins Gefängnis gebracht hat, nicht bestraft wird, finde ich seltsam.

Wieso steht Muss in der Überschrift? Wohl eher musste, denn er saß ja schon.
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29.10.2013 09:47 Uhr von brycer
 
+12 | -0
 
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@PeterLustig2009:
"...Was muss ein Vater seiner Tochter antun, damit sie sich zu solch einer Aussage entschließt? "
Da braucht es oft nicht viel. Wenn die Vater-Tochter-Bindung aus irgendwelchen Gründen nie sehr eng war, dann liegt da auch die Hemmschwelle niedriger.
Wenn eine Tochter ihren Vater selten zu Gesicht bekommt, weil der ständig am Arbeiten ist um Haus und Hof zu finanzieren, dann ist er oft nicht mehr als ´der Mann der bei uns wohnt und bei Mama im Bett schläft´. ;-P
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29.10.2013 10:06 Uhr von ar1234
 
+9 | -0
 
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Manchmal reicht es schon, wenn das Kind einmal nicht seinen Willen bekommt. Selbst zahlreichen Erwachsenen Menschen ist das Schicksal von Anderen absolut scheißegal. Warum sollte es denn bei Kindern anders sein, wenn Erwachsene sowas jeden Tag vorleben.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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29.10.2013 10:39 Uhr von LhJ
 
+5 | -0
 
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Das Mädel war 15 als sie die Aussage gemacht hat, finde ich ne wichtige Information. Sie hat die Aussage nicht gemacht, als sie 9 oder 10 Jahre alt war. Kann mir schon vorstellen, das sie aus Wut mal diesen Blödsinn erzählt hat. Aus so einer Nummer kommt man als Mann nur sehr schwer wieder raus.
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29.10.2013 10:50 Uhr von blaupunkt123
 
+9 | -0
 
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Und das schlimme ist, das solche falschen Aussagen von Frauen immer mehr werden.

Irgendwann wird man vor dem Sex einen Vertrag aufsetzen müssen, damit alles legal besiegelt ist....

Wenn sowas rauskommt, dann sollten die Frauen die gleiche Zeit einsitzen, wie die falsch beschuldigten Männer.

Nur leider haben Frauen ja in dieser Sache nur Vorteile...
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29.10.2013 11:02 Uhr von iphonemann
 
+2 | -1
 
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normaler weise muss die Mutter bestraft werden, wie aus der Quelle zu lesen war das die Mutter "dass ihre Mutter sie gegen den Vater aufgehetzt habe: „Mein Hass auf meinen Vater wurde immer größer. (...) Ich dachte, ich müsste mich an meinem blöden Vater rächen." und warum sind das 7 Jahre von 1995 bis 2013 sind 18 Jahre
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29.10.2013 12:00 Uhr von Kamimaze
 
+1 | -0
 
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Alles Einzelfälle...

--> http://www.youtube.com/...
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29.10.2013 12:04 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -1
 
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@brycer
[...]Da braucht es oft nicht viel. Wenn die Vater-Tochter-Bindung aus irgendwelchen Gründen nie sehr eng war, dann liegt da auch die Hemmschwelle niedriger.[...]
Bis auf wenige Ausnahmen liegt die Hemmschwelle für derartig heftige Vorwürfe dann doch recht hoch. Aber wie "iphoneman" aus der Quelle zitiert wurde das Mädel ja von der Mutter aufgehetzt.


@blaupunkt123
[...]Nur leider haben Frauen ja in dieser Sache nur Vorteile... [...]
Ist das so? Wäre sie nicht durch die Verjährung geschützt, wäre sie wegen eidestaatlicher Falschaussage in den Bau gegangen oder zumindest mit einer Geldstrafe belegt worden und hätte dem Vater Schmerzensgeld zahlen müssen.
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29.10.2013 12:36 Uhr von talon100
 
+1 | -0
 
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Das ist normal. Zwichen 50 und 80% der angezeigten Vergewaltigungen sind erfunden. Es wird endlich zeit, das die Justiz etwas dagegen unternimmt, und hier ganz normale Poliziearbeit geleistete wird, anstatt Vergewaltigung immer als sonderding oder besonderes Verbrechen zu behandeln.
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29.10.2013 13:12 Uhr von CardiBa75
 
+0 | -2
 
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@PeterLustig
Was der Vater seiner Tochter angetan haben muss?
Ernsthaft? Dann kann man auch Fragen, was dem Vater angetan wurde, das er seiner Tochter was antut?
Warum stellt sich hier die Frage, ob der Vater nicht doch "selbst Schuld" war? Vielleicht ist er sogar selbst schuld, aber wenn du diese Frage aufwirfst, musst du auch die Hintergründe des Vaters einbeziehen, die des Grossvaters (denn der könnte ja auch verantwortlich für die Missetaten des Vaters sein!), undsoweiterundsofortundimmerweiter!

Und wieso verjährt sowas? Nach meinem Gerechtigkeitsempfinden ist das ein Fall von Freiheitsberaubung, nicht nur (un-)eidliche Falschaussage, und so etwas dürfte nicht verjähren...
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29.10.2013 15:14 Uhr von bigX67
 
+2 | -0
 
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@talon:

wo hast du denn diese zahlen her ?

@falschangaben:

jemensch der dafür sorgt, dass ein anderer mensch im knast landet, sollte dafür keine verjährung haben. auch wenn viele hier den deutschen knast mit einem erholungsheim verwechseln, stielt einem solch eine tat unwiederbringliche jahre des lebens.

ausserdem muss die entschädigung für justiz-opfer verbessert werden. das justiz-opfer von ihrem mini-schmerzensgeld auch noch ihre kost zahlen dürfen halte ich für ein unding.
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29.10.2013 15:22 Uhr von talon100
 
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@bigx67

http://www.zeit.de/...
„Bedauerlicherweise, sagt Püschel zu den Mannheimer Landrichtern, habe man in den letzten Jahren einen starken Anstieg sogenannter Fake-Fälle verzeichnen müssen, bei denen Personen sich selbst zugefügte Wunden präsentieren und behaupten, einem Verbrechen zum Opfer gefallen zu sein. Früher sei man in der Rechtsmedizin davon ausgegangen, dass es sich bei fünf bis zehn Prozent der vermeintlichen Vergewaltigungen um Falschbeschuldigungen handelte, inzwischen aber gebe es Institute, die jede zweite Vergewaltigungsgeschichte als Erfindung einschätzten.“
http://www.polizei.bayern.de/...
„So äußerte ein Kommissariatsleiter im Zusammenhang
mit unserer Aktenanalyse:
„Alle Sachbearbeiter von Sexualdelikten sind sich einig, dass deutlich
mehr als die Hälfte der angezeigten Sexualstraftaten vorgetäuscht werden.
Viele angezeigte Fälle lassen zwar die Vermutung einer Vortäuschung
bzw. falschen Verdächtigung zu, berechtigen jedoch nicht zu einer
entsprechenden Anzeige.“
http://www.noen.at/...
„Dennoch, unabhängig aller realen Missbrauchsfälle, hat er im Rahmen seiner Erhebungen in letzter Zeit eine bedenkliche Entwicklung festgestellt. „Durchschnittlich vier von fünf Anzeigen entpuppen sich nach den Befragungen als erfunden!“
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30.10.2013 17:31 Uhr von Dienst
 
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Die Falschaussage dürfte verjährt sein. Was aber nicht verjährt ist, ist die Freiheitsberaubung. Weil sie ja bsi vor kurzem noch ihre Lüge aufrecht erhalten hat, mußte er bis jetzt in Haft sitzen.

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