29.10.13 09:11 Uhr
 4.444
 

Behörden stellen sich quer: IKEA will wachsen und findet keine neuen Standorte

Der schwedische Möbelgigant IKEA hat in Deutschland ein Problem: Man kann nicht so expandieren wie man sich das vorstellt.

Zwar sieht man das Potenzial für etwa 20 bis 25 neue Möbelhäuser. Jedoch lassen sich nur schwer dafür Standorte finden. Hier stehen vor allem die Behörden in der Kritik.

Vor allem in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen würden Behörden mit ihrer restriktiven Haltung die Schaffung neuer Standorte enorm erschweren.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Behörde, Standort, IKEA
Quelle: www.t-online.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Internetguru verrät: So steigert man die Reichweite einer Webseite
Dakota-Pipeline: Donald Trump wird Baustopp wohl aufheben - Er hat Anteile
Sparmaßnahmen: Air Berlin streicht Flüge nach Mallorca

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
29.10.2013 09:26 Uhr von Delios
 
+8 | -1
 
ANZEIGEN
Die Nachricht hätte man sich auch sparen können. Sowohl hier wie auch in der Quelle fehlen die Antworten nach dem Warum...
Kommentar ansehen
29.10.2013 09:30 Uhr von evildeeds
 
+16 | -2
 
ANZEIGEN
Ikea läuft über eine Stiftung desshalb zahlen die kaum steuern.
ob das was damit zu tun hat das die Behörden da nich voll bei der sache sind?
Kommentar ansehen
29.10.2013 09:50 Uhr von rolf.w
 
+12 | -4
 
ANZEIGEN
@evildeeds

Es hat eher damit zu tun, dass IKEA eine riesige Fläche und dazu eine gute bis sehr gute Verkehrsanbindung benötigt. Ferner ist es nicht ganz uninteressant, dass es mittlerweile gefühlt an jeder 3. Autobahnabfahrt irgendeinen "Möbelgiganten" gibt.

IKEA will jetzt einfach mal eine Runde Mitleid und erzählt sicher etwas von neuen Arbeitsplätzen. Die Arbeitsplätze werden auch geschaffen, keine Frage, allerdings sind die wenigsten davon unbefristete Vollzeitstellen. Das meiste sind befristete Teilzeitstellen(ohne Anspruch auf Verlängerung).
Kommentar ansehen
29.10.2013 10:05 Uhr von Perisecor
 
+8 | -7
 
ANZEIGEN
@ Delios

In Pforzheim, welches mit die höchste Arbeitslosenquote Baden-Württembergs hat, wurde der Bau abgelehnt, weil man High-Tech-Arbeitsplätze schaffen möchte - und die kann Ikea nicht bieten.


Würzburg hat abgelehnt, weil Ikea eine zu große Konkurrenz zu den (bzw. dem) vorhandenen Möbelhandel wäre. Jetzt steht der Laden 2km weiter in der Nachbargemeinde - und Würzburg musste auf eigene Kosten Infrastruktur ausbauen.




Wie so oft bei Bauvorhaben also - entweder Umweltspinner oder andere selbstgeschaffene Luxusprobleme.
Kommentar ansehen
29.10.2013 11:01 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+10 | -4
 
ANZEIGEN
Max Bahr und Praktiker sind doch pleite, warum übernehmen sie nicht einfach ein paar Standorte davon, der Insolvenzverwalter würde sich bestimmt freuen.
Kommentar ansehen
29.10.2013 12:23 Uhr von PeterLustig2009
 
+8 | -3
 
ANZEIGEN
@rolf.w
Na bevor Teilzeitstellen geschaffen werden lass die Leute lieber weiter stempeln und vor sich hin vegetieren.

Was eine lächerliche Aussage

Zumal bei Ikea gerade einmal 25% Aushilfen und Teilzeitkräfte angestellt sind. (lääst sich im Bericht von IKEA auch nachlesen)

Aber wer das Haar in der Suppe finden will, findet es oder schmeißt es selbst hinein nicht wahr.


Alle die Jobs mit unter 3000€ netto für 30 Stunden anbieten sollen es lieber gleich lassen *ironie ist kostenlos*
Kommentar ansehen
29.10.2013 13:18 Uhr von ms1889
 
+5 | -3
 
ANZEIGEN
daran sieht man, das es in deutschland keinen freien markt gibt. die behörden arbeiten sozalistisch in einigen bereichen.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
Kommentar ansehen
29.10.2013 13:27 Uhr von tini_toon
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
@child_of_sun_24: Schonmal in einem Ikea und einem Praktika/Max Bahr drin gewesen? Na fällt Dir was auf?

In so nen Laden bekommt Ikea grad mal seine Kleinteile/Ramschabteilung.
Kommentar ansehen
29.10.2013 14:53 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Dann kennst du unseren Max Bahr nicht. Der ist groß genug dafür.
Kommentar ansehen
29.10.2013 15:52 Uhr von moegojo
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ rolf.w, ist ja jetzt nicht so dass es in nrw nicht genug industriegebiete mit anbindung an die autobahn gibt ;)
Kommentar ansehen
29.10.2013 16:29 Uhr von redvision81
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
@zigarettentyp
Ich kaufe gerne bei Ikea, die Kombinationsmöglichkeiten sind nahezu grenzenlos, wenn man genug Kreativität besitzt. Und wenn ich mir die ganzen Sachen was Moemax, Roller und Co. so anbieten, dagegen hat IKEA bei vielen Produkten eine weit aus höhere Qualität.

Klar gibt es bei IKEA auch Billigprodukte, die man lediglich einmal zusammenbauen und dann wegwerfen kann, der Preis lügt eben nicht sag ich immer.
Kommentar ansehen
29.10.2013 17:13 Uhr von LucasXXL
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Also hier bei Schwerin gibt es noch keinen. Hier würde sich keiner quer stellen.
Kommentar ansehen
29.10.2013 17:15 Uhr von LucasXXL
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Child_of_Sun_24 nein Max Bahr wüde vom ehemaligen Geschäftsführer mit Konsortium übernommen. Der konnte das Leid nicht mehr mit ansehen.
Kommentar ansehen
29.10.2013 19:02 Uhr von newschecker85
 
+0 | -4
 
ANZEIGEN
Also wir haben bei uns in Erfurt einen IKEA, aber hingehen tu ich ungern, weil es mir einfach zu groß ist.

Da läuft man eine halbe Stunde, um erstmal den ausgang zu finden. Unüberischtlich find ich es auch noch.

Da geh ich lieber in den Roller, schön klein, preiswert und die haben dort auch gescheite Ware. Denn nur weil es IKEA ist, heißt das lange noch nicht, das man dort einkaufen muss.
Kommentar ansehen
29.10.2013 21:10 Uhr von rolf.w
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@PeterLustig2009

Was soll ich mich um die Jobs bei IKEA mit Dir streiten, die Stellenausschreibungen kann sich jeder selbst im Netz ansehen und IKEA pflegt ALLE Stellen öffentlich auszuschreiben. Ich weiß nicht, wie IKEA sich da die 25% zurechtgerechnet hat. Aber so ist das eben mit Statistiken.

Und nein, eine Teilzeitstelle ist sicher hilfreich und notwendig, dass, was ich meine ist, sie sagen sie schaffen Arbeitsplätze, verschweigen aber gerne, dass es sich um befristete handelt die durchaus auch wieder wegfallen können und/oder es sich nicht um Vollzeitarbeitsplätze handelt, mit denen man keine Familie ernährt bekommt.
Kommentar ansehen
29.10.2013 21:16 Uhr von rolf.w
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@moegojo

Das stimmt natürlich, aber IKEA wird aufgrund des Sortiments gar nicht so gern gesehen - von der örtlichen Verkäufergilde. Davon ab, gerade in NRW gibt es gefühlt an jeder 3. BAB-Abfahrt ein Möbelhaus.
Und die wollen ja nicht aufs platte Land, die wollen dort hin, wo es was zu holen gibt - also das Einzugsgebiet muss schon passen.
Kommentar ansehen
30.10.2013 09:06 Uhr von ollyhal
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
das Problem ist gar nicht mal Ikea selbst sondern, was da alles dranhängt. Bei Wuppertal soll so ein Ikea "Homepark" entstehen. Mit jeder Menge weiterer Supermärkte etc.

Das finden die umliegenden Gemeinden allerdings gar nicht witzig, weil die Kaufkraft vermeintlich dahin abgezogen wird und die Einzelhändler in die Röhre gucken.
Zudem fürchtet man die zusätzliche Verkehrsbelastung, die nicht unerheblich sein dürfte.
Ich kenne einige Ikeas hier in NRW und möchte nicht in deren Nähe wohnen.

Wuppertal möchte natürlich wegen der zus. Gewerbesteuer Ikea gerne auf seinem Stadtgebiet haben und kann die Bedenken der umliegenden Städte nicht verstehen, wehrt sich aber gleichzeitig vehement gegen einen geplanten Outlet-Center in Remscheid mit den gleichen Argumenten. Es geht doch letzendlich nur wieder ums Geld, nicht um die Bürger....

[ nachträglich editiert von ollyhal ]
Kommentar ansehen
30.10.2013 18:28 Uhr von Vomit_Joker
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ollyhal: dem schliesse ich mich an.
Wohne in Elberfeld, bin in 15 min in Düsseldorf bei IKEA, brauche aber genauso lang bis zum geplanten IKEA. Dort muss auf Steuerzahlerskosten die Zubringerstrassen ausgebaut werden und in Barmen verödet die Innenstadt noch mehr (Wuppertal hat 2 Zentren, wobei zur Zeit die Elberfelder City dank der 2 Galerien bzw. ECE noch die Nase vorn hat).
Ich kann mein Geld nur einmal ausgeben und Verkehrs- und Zeittechnisch ist Ddorf die 1. Wahl.
Steuermässig wird IKEA kaum was in die Stadtsäckel spülen, Stiftung sei Dank
PS: Einen "Homepark"-ähnlichen Park gibt es in Form des Wicküler-Parksschon in Wtal: Fluktuation bei den Mietern und im Laufe der Jahre viele Leerstände, nicht sehr attraktiv.
Kommentar ansehen
31.10.2013 12:14 Uhr von mcfrog
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Nur mal so am Rande bemerkt für alle "Gemeinden-Basher" zur Frage der ach so hohen Umsatzsteuer-Einnahmen, die der tolle IKEA bringen würde.

Die Gemeinden profitieren direkt ausschließlich an der Gewerbesteuer und genau die zahlen Konzerne wie IKEA dank ihrer tollen Steuersparkonstrukte nicht. Bei IKEA gehen z.B. sämtliche Umsätze an eine Pseudo-Stiftung mit Sitz in Luxemburg soweit ich weiß.

Die Umsatzsteuer, die hier oft genannt wird, kommt nicht direkt den Kommunen zu, in deren Gebiet sich ein Händler befindet. Die Umsatzsteuereinnahmen gehen erst mal an die Finanzverwaltung und werden dann "großzügig" verteilt, d.h. 51% behält der Bund, 46% die Länder und nur der magere Rest wird auf die Gemeinden verteilt. Und hierbei spielt keine Rolle, wie viel von den Umsatzsteuer-Einnahmen die Gemeinde generiert hat, sondern ausschließlich die Größe.

Verhältnismäßig kleine Gemeinden stehen also vor der Wahl, Millionen für die Verkehrsanbindung zu zahlen und nachher über einige Umwege höchstens ein paar Krümel in ihren Kassen zu spüren oder lieber Einzelhändlern oder Konzernen den Vorzug zu geben, die noch keine Lücke ausnutzen, um die Gewerbesteuern "zu vermeiden". Darüber hinaus macht IKEA mit seiner weiten Produktpalette auch noch einige Einzelhändler platt, die vielleicht schon seit Jahren den Gemeinden einiges an Gewerbesteuer-Einnahmen beschert haben.

Vor diesem Hintergrund sollte vielleicht jeder noch mal selbst nachrechnen, ob sich so ein Laden für eine Gemeinde lohnt. Nur um ein paar hundert Arbeitslose für einen ungewissen Zeitraum aus den Statistiken draußen zu haben müssen Millionen aus den klammen Kassen investiert werden und nachher hat man zum Dank auch noch geringere Steuereinnahmen, als zuvor.

Also wenn ich Gemeinde-Lenker wäre, würde ich mir das auch drei mal überlegen...

[ nachträglich editiert von mcfrog ]

Refresh |<-- <-   1-19/19   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Soziale Netzwerke wollen gemeinsam Terrorpropaganda aufspüren
Skisport: Kreuzbandriss bedeutet für Thomas Fanara das Ende der Saison
Die "Tagesschau" berichtete über den mutmaßlichen Vergewaltiger von Bochum


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?