28.10.13 13:20 Uhr
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Fußball: DFB-Sportgericht entscheidet, dass das Phantomtor gültig ist

Das DFB-Sportgericht hat entschieden, dass das vielddiskutierte Phantomtor von dem Leverkusener Spieler Stefan Kießling gilt.

Ein Wiederholungsspiel werde abegleht, so das Gericht in Frankfurt, denn der Schiedsrichter habe keinen Regelverstoß begangen.

"Ich habe gedacht, der Ball geht am Tor vorbei. Ich habe den Ball aus den Augen verloren durch eine Sichtbehinderung", argumentierte der Unparteiische Felix Brych, "danach habe ich gesehen: Der Ball lag im Tor."


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, DFB, Sportgericht, Phantomtor
Quelle: www.sueddeutsche.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.10.2013 13:28 Uhr von magnificus
 
+3 | -2
 
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War klar.
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28.10.2013 13:29 Uhr von D0M3
 
+1 | -2
 
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Es hat sich abgezeichnet und mit Abstand zum Spieltag betrachtet, ist es auch die logische Konsequenz. Selbst Hoffenheim hat dies am Ende so gesehen. somit hat Kießling das erste Tor geschossen, welches gewertet bleibt, bei dem der Ball nicht ins Tor ging...wobei ja doch ;)
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28.10.2013 13:40 Uhr von Atatuerke
 
+2 | -1
 
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Für mich war das auch klar.
Hätte das DFB-Sportgericht anders entschieden,dann wären in Zukunft auch die Video als Beweis zugelassen.Aber das will man ja nicht.
Sonst könnte man jede Entscheidung des Schiris anzweifeln
und auf den Videobeweis hinweisen.



[ nachträglich editiert von Atatuerke ]
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28.10.2013 13:52 Uhr von reala
 
+5 | -6
 
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Das zeigt wiedermal wie lächerlich der Fußball ist.
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28.10.2013 13:55 Uhr von Bildungsminister
 
+4 | -1
 
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Am Ende wendet das Sportgericht nur geltendes Recht an, da Tore, welche durch einen Schiedsrichter anerkannt wurden danach als gültig gelten.

Wenn man etwas kritisieren wollte, dann müsste man eben diese Regeln diskutieren. Da diese Systematik aber nicht zuletzt durch die FIFA so gewollt ist, wird sich daran auch nichts ändern.

Ich habe auch kein Verständnis für die Hexenjagd auf Kiesling. Er hat weder das Loch ins Netz gemacht, noch hat er die Regeln gemacht. Für ihn ist es unglücklich gelaufen, aber für alles andere kann er nichts. Eventuell sollte man auch nicht jede Sau die sich bietet (Sau als Synonym!) durchs Dorf treiben.

Früher, das muss man leider wieder mal sagen, hätten sich alle Beteiligten den Mund abgewischt, und es wäre weiter gegangen. Heute, durch die fortschreitende Überreglementierung, führt so etwas zu wochenlangen Auseinandersetzungen, welche nicht zuletzt dem Sport schaden.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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28.10.2013 14:32 Uhr von derSchmu2.0
 
+3 | -1
 
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Tatsachenentscheidungen bleiben bestehen....da der Mensch hier spielt, muss man mit solchen Fehlern rechnen...andere bekommen Rot, weil einer ne Schwalbe gemacht hat...so lange es Fouls, Spielzeitverzögerungen usw. gibt, wird Fussball nicht 100%ig fair sein können und dann gehören solche Entscheidungen auch mit dazu....

Kießling selbst hat ja eh die A-Karte. Hätte er auf dem Platz zugegeben, dass das Tor nicht zählen dürfte, hätte er die Mannschaft gegen sich aufgebracht. Jetzt ist er der Buhmann, wegen fehlender Fairness....aufm Dorf kann man so fair sein, aber nicht da, wo es auch einen Haufen Kohle geht...
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28.10.2013 14:44 Uhr von FredDurst82
 
+2 | -3
 
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Einzig richte Entscheidung, dieses Urteil so auszusprechen.
Wie die beiden Vorredner Bildungsminister und derSchmu2.0 schon gesagt haben, gäbe es bei jeder anderen Entscheidung kein Anfang und kein Ende der Diskussionen, dann würde jede Mannschaft, die ein Spiel verloren hat, direkt Einspruch einlegen, so bspw auch Hannover wegen der überzogenen Gelb-Roten Karte, die keine war - auch spielentscheidend!

Kießling kann niemand klardenkendes einen Vorwurf machen, er hat auf dem Platz schon seine Zweifel geäußert, aber er hat eben auch den Ball im Tor gesehen - wie jeder andere auf dem Platz auch, auch die Hoppenheimer, von denen ja keinerlei Proteste kamen ... erst Minuten nach der Szene, als es jemand auf dem Monitor gesehen hat, erst dann kam es zu Diskussionen auf dem Platz und das ist nunmal zu spät.

Völlig richtiges Urteil, gut so!
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28.10.2013 20:28 Uhr von fraro
 
+2 | -0
 
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Da hilft in Zukunft nur eins: Netze weg, dafür Spanplatten rings um´s Tor genagelt (ausser vorne)!

;-)

[ nachträglich editiert von fraro ]
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28.10.2013 22:46 Uhr von langweiler48
 
+2 | -0
 
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Hier werden wieder Vergleiche angestellt, dass es mir die Nackenhaare stellt. Das Beispiel Hannover. DieseEntscheidung ist eine Ermessungssache des Schiedsrichter, da man auf dem Platz waehrend der Spielzeit nichts mehr nachvollziehen kann.

Nachvollziehbar ist aber das Loch im Netz. Und nachvollziehbar waere es auch gewesen wenn Kiesling fair gewesen war. Auf einmal wollen die Hauptbeteiligten nichts mehr gesehen haben, weil ihnen die Sicht verdeckt war. Hier luegt Kiesling sehr offensichtlich. Hier wird in einem Kommentar geaeussert, dass es um viel Kohle geht, da muss man nicht reden. Ist das eine Einstellung fuer fairen Sport. Ichbin ueber diese Entscheidung aus sportlicher Hinsicht sehr enttaeuscht.

In einer anderen Quelle wurde mitgeteilt was der Richter nach der Verhandlung ueber das Urteil gesagt hat. Mir tut es leid, so ein ungerechtes Urteil aussprechen zu muessen. Wenn ich nach Hause komme, werde ich mir erst einmal eine Moralpredikt anhoeren muessen.

Soviel ueber sinnvolle Gesetze der Fifa, die aber nicht zwingend in den Landesligen Anwendung finden muessen und doch finden, seien sie auch noch so unkorrekt.

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