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Fluggesellschaft Niki: 700 Leiharbeiter werden fest eingestellt

Die Fluggesellschaft Niki plant eine massive Festanstellung von rund 700 Leiharbeitern in ihr Unternehmen. Die neuen Festverträge sollen mit Jahreswechsel gültig werden.

Durch die Neuanstellungen sollen allerdings keine Mehrkosten entstehen. "Ein KV muss das abbilden, was sich ein Unternehmen leisten kann", erklärte Christian Lesjak, der Niki-Geschäftsführer.

Über das Gehaltsschema wurde noch keine Vereinbarung erzielt. Dies solle aber spätestens zum Jahresende erfolgen.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Fluggesellschaft, Jahreswechsel, Leiharbeiter, Festanstellung
Quelle: derstandard.at

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.10.2013 10:46 Uhr von SN_Spitfire
 
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Da keine Mehrkosten entstehen sollen, wird der Lohn für die Leiharbeiter sich nicht großartig ändern werden.
Einzig die Verbundenheit zum Unternehmen wird gestärkt, da man nun "zum Team" gehört und nicht nur als Leiharbeiter behandelt wird. Da nun auch möglicherweise eine Festanstellung der Fall ist, ist somit die Zukunftssituation ebenfalls besser für die Mitarbeiter.
Folglich alles bestens würde man meinen.
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28.10.2013 12:39 Uhr von Kati_Lysator
 
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@ SN_Spitfire
warum soll sich der lohn nicht großartig ändern? du weißt schon das über 50% bei der leihbude hängen bleiben. den kleinen rest bekommt der leiharbeiter.
wenn der jetzt genau so viel bekommen würde, wie die fluggesellschaft für ihn an die leihbude bezahlt hat, wäre das fantastisch. wird aber so nicht passieren. Zumindest glaube ich das nicht.


edit sagt:
oder um mal mit zahlen herum werfen die mir bekannt sind.
21€ bekommt die leihbude.
davon bekommmt der leiharbeiter 7,50€.
also ca. 1/3. ist allerdings von leihbude zu leihbude unterschiedlich.

[ nachträglich editiert von Kati_Lysator ]
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28.10.2013 15:35 Uhr von bjondal
 
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@Kati_Lysator fast richtig, aber du darfst die Lohnneben kosten nicht vergessen für Krankenversicherung, Kirchensteuer, Arbeitslosenversicherung, Lohnsteuer usw. die von der Leihbude zu entrichten ist das mindert also wieder den Gewinn. Dennoch kosten Leiharbeiter mehr als die Stammbelegschaft ich würde schätzen im Schnitt 25% mehr das ist die flexibilität die sich ein Unternehmen was kosten lässt. Traurig aber wahr.

Ich selber habe auch für solch einer Leihbude gearbeitet für immerhin 12,13€/h was wohl recht gut war. die Stammbelegschaft bekommt ca. 14€/h bekommen. Nachteil an der leihbude ist das du dein ganzes Geld mit den Stunden machst im gegensatz zur Stammbelegschaft die halt zuschläge hat und eine monatliche Prämie bei einer 40h Woche.

Ich selber wurde nach 6 Monaten dann von der Firma übernommen, mir wurde gesagt so würde man auch halt seine fähigen leute suchen. Denn taugt wer nicht wird er einfach abbestellt und ein neuer Mitarbeiter wird geliefert (Ja es soll so klingen als sei man nur eine Ware, denn nichts anderes ist man.)

[ nachträglich editiert von bjondal ]

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