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NSA-Experte: NSA brauchte für Merkel-Bespitzelung eine Erlaubnis aus dem Weißen Haus

James Bamford gilt als der beste Kenner des US-Geheimdienstes NSA weltweit. Der Autor veröffentlichte das Buch "NSA, Amerikas geheimster Nachrichtendienst". Daraufhin gab es von Seiten des Geheimdienstes Einschüchterungsversuche, die allerdings erfolglos blieben.

In einem Interview mit der "Welt" hat sich Bamford nun über die aktuelle Bespitzelungsaffäre der NSA geäußert. Bamford äußerte, dass der Geheimdienst für die Bespitzelung von Angela Merkels Handy eine Art Erlaubnis vom Weißen Haus benötigt hätte, die aber nicht von Präsidenten selbst stammen müsse.

"Solche Erlaubnisse haben sie in der Zeit vor Snowden immer wieder erteilt, weil sie glaubten, niemand würde je davon erfahren. Es war einfach Routine und betraf wahrscheinlich Staatschefs rund um die Welt", so Bamford weiter.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Experte, NSA, Weißes Haus, Erlaubnis, Bespitzelung
Quelle: www.welt.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.10.2013 19:41 Uhr von usambara
 
+2 | -1
 
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Merkel demonstrierte am Dagger Complex
http://www.heise.de/...
;-)
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27.10.2013 19:44 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -11
 
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@Chocobo77
Und was hätten die Piraten dann gemacht?
Und hätte es Obama und die NSA interessiert was die Piraten sagen?
Wer sitzt denn am langen Hebel?
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27.10.2013 22:35 Uhr von meisterthomas
 
+9 | -1
 
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Europa in und an der Hand von Big Brother!

Europa hat nicht etwa seine Souveränität verloren, sondern es versäumt, diese überhaupt zu entwickeln. Und das seit Kriegsende, was immer auch wirtschaftliche und taktische, parteipolitische Gründe hatte.

Unsere Welt ist nicht weniger imperialistisch als zur Kaiserzeit. Nur die Form der Gewalt hat sich vom militärischen Imperialismus zum Wirtschaftsimperialismus gewandelt.
Das politische Paradigma heißt heute, mit allen Mitteln die Wirtschaft zu fördern, auch wenn sie selbst Hochverrat an der eigenen Volkswirtschaft begeht. (Was schließlich erst nach uns zum Tragen kommt, oder)?
Nicht desto trotz ist es heutzutage die Aufgabe aller staatlichen Organe, die Seilschaften von Wirtschaft und Politik zu fördern, einschließlich Militär und Geheimdienste. Gefolgt von der Justiz, die wie eh und je ihrer Staatsraison folgt und nicht zuletzt den Medien und der Wissenschaft, sei es nun aus Gründen der Staatsraison oder kommerziellen Interessen.

Nicht anders die NSA!
Mit ihren 40 000 Mitarbeitern allein in Amerika hat sie natürlich nicht nur die Aufgabe der Terroristenabwehr, sondern vor allem und wie auch anderswo die Aufgabe, die amerikanische Wirtschaft und ihre Seilschaften zu bedienen.
Viele amerikanische Firmen sind nicht nur der NSA zur Auskunft verpflichtet, sondern umgekehrt bedient die NSA auch viele Firmen mit den gewünschten Informationen.

Die scheinbare Entrüstung und das Gestammel unserer Politiker, ist nicht neu.
Neu erscheint lediglich die Erkenntnis, dass sie auch selbst davon betroffen sind und nicht nur Volk und Volkswirtschaft.

Darüber hinaus aber nur Ablenkung und Beschwichtigung in Politik und Medien:
Da wird darüber gestritten, ob Barack Obama etwas wusste oder nicht; ob man ein Abkommen braucht, das die Bespitzelung verbietet, und gar von den Missetätern selbst Aufklärung zu verlangen, usw. Blöder und hilfloser geht es kaum.
Aber bequemer ist es, nichts zu wissen, dann braucht man auch nichts zu tun.

Wenn meine Gastfreundschaft missbraucht wird, um mich zu bespitzeln. Dann schmeiße ich die Gäste raus! (In Deutschland ist die NSA in Stuttgart-Vaihingen ansässig).


http://de.wikipedia.org/...
http://de.wikipedia.org/...
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27.10.2013 22:42 Uhr von Perisecor
 
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@ meisterthomas

Ist jetzt halt nur blöd, dass z.B. der BND auch in den USA und Frankreich aktiv ist - genauso wie der französische DGSE auch in den USA und Deutschland Informationen sammelt.
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27.10.2013 22:59 Uhr von Child_of_Sun_24
 
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Zitat:"Es war einfach Routine und betraf wahrscheinlich Staatschefs rund um die Welt"

Ich finde es ist noch ein bisschen früh zu sagen das es mal so war.
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27.10.2013 23:01 Uhr von Shifter
 
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halte ich für absolut unglaubwürdig, bei solchen entscheidungen lässt man die wichtigen leute absichtlich aussen vor damit alles besser abgewälzt werden kann.
Plausible deniability
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28.10.2013 00:11 Uhr von Gribbel
 
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Für jede abhöraktion gibt es sicher ein offizielles "programm" aufgeteilt in Bereiche wie z.B Politik, Industriespionage und terrorismus.

Snowden ist wahrlich ein bemerkenswerter Mensch, er zeigt dem kastrierten mutti-volk wie die wirklichkeit aussieht und das unsere politiker volkommene Versager.
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28.10.2013 05:42 Uhr von frederichards
 
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Da hat sicher eine ausgereicht für alle Abhöraktionen...

Gut möglich, dass die von den Bushs stammt oder Cheney.
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28.10.2013 09:26 Uhr von mort76
 
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...wer hat denn dem Verfassungsschutz die Erlaubnis zum Abhören der Linkspartei-Abgeordneten und der kritischen Journalisten erteilt?
Sicher nicht die brave Tante Merkel von der Anti-Überwachungs- und Datenschutzpartei "CDU", die ja wie ein Falke über die Einhaltung des Grundgesetzes und der Bürgerrechte wacht...
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28.10.2013 10:55 Uhr von Kingbee
 
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Frage: Was glaubt Ihr, wen die BRD ruft, wenn der Russe uns mal wieder droht?
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28.10.2013 12:32 Uhr von faktkonkret
 
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@ meisterthomas

ist einfach Fakt. Guter Beitrag.
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28.10.2013 14:10 Uhr von mort76
 
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meisterthomas,
das heißt, wir schmeißen jetzt die CDU und "IM Erika" raus?
Wohin denn?
Ist es eigentlich besser, von den eigenen Leuten bespitzelt zu werden, als vom Ausland?
Mit Merkel trifft es ja weißgott keine Abhörgegnerin...hier gilt:
"was du nicht willst, das man dir tut..."
Selber die Überwachung im eigenen Land voranzutreiben, das massenhafte Abhören der Bürger hinzunehmen, und sich dann zu beschweren, wenns einen selber trifft- das ist typisch CDU.
Da hält sich mein Mitleid in GANZ engen Grenzen.

Wenn man keinen Dreck am Stecken hat, hat man doch nichts zu befürchten- das ist doch der allgemeine CDU-Konsens, wenns um das gemeine Volk geht, nicht?
Also- wenns andere trifft, natürlich.
Und nicht, wenns die gleicheren Schweine betrifft.

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