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Münster: Polizisten müssen alkoholisierten 19-Jährigen mit Pfefferspray bändigen

In der Nacht am gestrigen Samstag wurden in Münster Polizisten alarmiert, weil ein betrunkener, 19-jähriger Mann ein Auto beschädigt hatte.

Gegenüber den Beamten gab der Mann seine Tat auch zu. Als die Polizisten ihn und seinen Begleiter aufforderten, zu gehen, bedrohte er die Polizisten und wollte sie schlagen.

Daraufhin wurde der 19-Jährige mit Pfefferspray außer Gefecht gesetzt und festgenommen.


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WebReporter: angelina2011
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizist, Münster, Randalierer, Pfefferspray
Quelle: www.westline.de

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27.10.2013 11:32 Uhr von ar1234
 
+3 | -0
 
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Wie bitte? Er beschädigt ein Auto, gibt es zu, und soll dann einfach nur weggeschickt werden? Wie währe es denn erstmal mit einer Strafanzeige zwecks Schadenersatz VOR dem Wegschicken?

Hatten die Beamten etwa Schiß, oder wollten sie aus anderem Grund nicht ermitteln? Wozu haben wir denn die Polizei? Kein Wunder, dass sich die Leute geradezu gezwungen fühlen, irgendwelche Scheiße zu bauen.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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27.10.2013 12:10 Uhr von Atatuerke
 
+8 | -2
 
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ich wundere mich nicht.So was ist in NRW Alltag.
Vielen Dank Herr IM Jäger

siehe auch das hier

Die Aachener Zeitung schreibt in ihrer Print-Ausgabe vom 26.10.:

Eskalation in Elsassstraße: Straßengang jagt Polizisten

Versuch einer Festnahme misslingt. Polizei räumt vor 50 bis 60 aggressiven Personen das Feld. Sorge um „rechtsfreie Räume“.

Aachen. Ein Polizist verfolgt einen einzelnen Straftäter und sieht sich plötzlich zehn bis 15 Personen gegenüber, die ihn beschimpfen, bedrohen und verfolgen. Dem Polizisten gelingt die Flucht, er ruft Verstärkung, doch auch die muss sich zurückziehen – weil sich auf der Gegenseite mittlerweile 50 bis 60 aggressive Personen versammelt haben. Was anmutet wie Szenen aus einem harten Hollywood-Streifen über New Yorker Straßengangs, hat sich am Donnerstagabend ganz real im Aachener Ostviertel abgespielt

oder das hier
http://www.tagesspiegel.de/...

es gibt aber noch viele Beispiele.


[ nachträglich editiert von Atatuerke ]
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27.10.2013 12:20 Uhr von Atatuerke
 
+9 | -2
 
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@ Wer.Zimt
aber nicht nur in NRW hat der Rechtsstaat verloren.
Siehe auch Bremen,Berlin ect.pp.
Ich kann nur die Polizisten bedauern.
zu dem Beispiel aus Aachen hat auch jemand einen offenen Brief an die Polizei Aachen geschickt der sehr aufschlussreich ist.

Offener Brief von Frank H. an die Polizei Aachen


Sehr geehrte Damen und Herren! Mit einer gewissen Belustigung muss ich in der Aachener Zeitung lesen, dass ihre Sprecherin „Sandra Schmitz“ den folgenden Satz geäußert hat: „Da gibt es einige Leute, die wohl glauben, sie befinden sich in einem rechtsfreien Raum“. Das glauben manche Leute nicht nur, das ist leider auch so!

Die Aufrechterhaltung unseres Rechtssystems gehört inzwischen der Vergangenheit an. Ihre Kasperltruppe taugt wohl gerade noch zur Verkehrsüberwachung, ansonsten sind die Beamten der Polizei inzwischen zu Witzfiguren degradiert worden, die von bestimmten Bevölkerungsgruppen nicht mehr ernst genommen werden, was allerdings inzwischen bedauerlicherweise auch völlig nachvollziehbar ist.

Die Polizei als Exekutivorgan des Staates, soll ja eigentlich die öffentliche Sicherheit und Ordnung gewährleisten. Eigentlich! Das ist inzwischen häufig nicht mehr der Fall! Der Bürger ist einer ganz erheblichen Anzahl von Übergriffen ausgesetzt und viele Gerichte sorgen dann noch mit ihrer – nennen wir es mal – „eigenwilligen Rechtsprechung“ und dem vordergründigen Resozialiesierungsgedanken dafür, dass wir inzwischen zu einer Tätergesellschaft verkommen sind, in der die Opfer von Straftaten zur „Nebensächlichkeit“ verdammt wurden. Der Schutz- sowie der Sühnegedanke spielen im alltäglichen Strafrecht überhaupt keine Rolle mehr. Die Polizei ist dabei mittlerweile in eine Rolle gedrängt worden, in der es Bürgern und Straftätern sehr schwer fallen dürfte, diese Exekutive überhaupt noch ernst zu nehmen, zumal ihr Handlungsspielraum in der Vergangenheit ganz erheblich eingeschränkt wurde.

Drastische Einsparungen und ganz erhebliche Einschränkungen ihrer Befugnisse haben inzwischen dazu geführt, dass der deutsche Sicherheitsapparat nicht mehr ernst genommen wird und auch nicht werden kann. Die Wahrnehmung der Bürger, gerade in punkto Sicherheit, deutet auf einen drastischen Vertrauensverlust der Polizei und der Justiz hin. Wer würde schon irgendwelche belastenden Aussagen machen, wenn er/sie im Zuge eines Verfahrens bedroht und/oder genötigt würde?

Diese Ohnmacht ist mit absoluter Sicherheit einer der Gründe dafür, warum immer weniger Menschen helfend eingreifen. Hinzu kommt eine derartig groteske „Rechtsprechung“, die es Zeugen und Opfern beinahe maßlos erschwert, ihre Aussagen zu machen und zu ihrem Recht zu gelangen. Die Themen des „Notwehrexzesses“ und der „Nothilfe“ möchte ich da lieber erst gar nicht vertiefen. Da gibt es derartig groteske Fälle, dass man am Verstand der Juristen zweifeln muss. Wenn bestimmte Töter Tätergruppen bei ganz erheblichen Straftaten, sogar gegen das Leben, wieder und wieder zu Bewährungsstrafen verurteilt werden, dann trägt so etwas auf gar keinen Fall zum Sicherheitsempfinden der Bürger bei und da darf es dann auch nicht verwundern, wenn Menschen irgendwann ihre Sicherheit selbst in die Hand nehmen. Der Staat ist da derzeit jedenfalls keine Hilfe.

Anstatt hier in derartigen Fällen „deeskalierend“ zu wirken, ist entschlossenes und konsequentes Handeln durch ALLE beteiligten Behörden notwendig, wenn es nicht in naher Zukunft, zu einer Spirale der Gewalt kommen soll. Das sollten sich auch ihre vorgesetzten Politiker vor Augen führen. Der Sicherheitsbedarf der Bürger wird derzeit jedenfalls maßlos vernachlässigt.

Diese Gesellschaft ist täterfixiert, während die Opfer allein gelassen werden, so etwas ist nicht gerade „sonderlich“ vertrauensbildend. Ich kann und will Ihnen aus Ihrem Handeln keinen Vorwurf machen, aber es ist mehr als überfällig, dass sie sich für eine „normalere“ dienstliche Verwendung einsetzen. Von befreundeten Beamten erfuhr ich, wie sie sich in ähnlichen Situationen gefühlt haben müssen. Die Situation ist jedenfalls so nicht mehr akzeptabel und dieser Fall ist lediglich ein weiteres Beispiel für die gesellschaftlichen Verwerfungen. Wir sind hier inzwischen offensichtlich im „Takka Tukka Land“.

Mit freundlichen Grüßen
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27.10.2013 15:41 Uhr von langweiler48
 
+2 | -1
 
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@Wer-Zimt, @Atatuerk ......

Danke, so macht SN wieder Spass. Solche oeffentliche Briefe sollten hier viel oefter erscheinen. Ich bin mir sicher, dass es solche auch gibt. Solche Kommentare sollten ihre aufklaerende Wirkung bei dem ein oder anderen zum Umdenken anregen.

Denkt bitte nicht, na, dann soll der Trottel mit guten Beispiel vorangehen. Das ist fuer mich unmoeglich, obwohl ich dies gerne machen wuerde, Aber ich lebe seit 8 Jahren im entfernten Ausland, habe also keinen Zugriff zu solchen Briefen und folgerichtig auch nicht die richtigen Informationen ueber oertliche Begebenheiten.

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