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Suppenküche oder Flüchtlingsheim: Limburger Bistum soll umfunktioniert werden

Die skandalumwitterte Residenz des Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst ist für die katholische Kirche mittlerweile zu einer großen Belastung geworden. Inzwischen gibt es verschiedene Überlegungen, den überteuerten Neubau umzufunktionieren - zum Beispiel zu einem Flüchtlingsheim.

Auch eine Anlaufstelle für Obdachlose inklusive einer Suppenküche könnte aus dem millionenschweren Neubau werden. Diverse Anlagen der Residenz könnten nach "Spiegel"-Informationen auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. So steht unter anderem die Installation eines Park-Cafés zur Debatte.

Eine von der Deutschen Bischofskonferenz eingesetzte Kommission prüft aktuell die Gesamtkosten des Bauwerks. Für die Zeit der Inspektion soll Bischof Tebartz-van Elst von der Bildfläche verschwinden. Im schlimmsten Fall muss der Bischof mit einer Anklage wegen Untreue rechnen.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Flüchtlingsheim, Bistum, Limburg, Franz-Peter Tebartz-van Elst
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.10.2013 10:31 Uhr von syndikatM
 
+13 | -6
 
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oder eine evangelische kirche (alternativ moschee oder linksradikaler jugendtreffpunkt) drauß machen. dann wären die journalisten vom spiegel und der süddeutschen auch zufrieden?!
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27.10.2013 11:11 Uhr von AOC
 
+12 | -4
 
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Die haben sich tatsächlich überlegte das Ding für Flüchtlinge bereit zu stellen!?!?! Da stellen sich meine Nackenhaare hoch!

Zu erst ist an dem Land zu denken wo diese Bauwerk steht, und nicht an Menschen die aus Gründen der Armut Illegal nach Deutschland einreisen..... Wir haben hier schon 8% an Migranten, langsam muss es ja wohl mal Reichen.....

Die Kirche will doch nur schnell das Objekt abschieben und dann evtl. erneut Umbauen, da mit nicht mehr so viele Mitglieder austreten und die Kirche in den Medien wieder Positiv erscheint...

[ nachträglich editiert von AOC ]
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27.10.2013 11:56 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -9
 
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@Ming-Ming
"angesichts der immer stärker fortschreitenden Verarmung der Bevölkerung."

Ja es ist alles sooooo schlimm!!!!!!
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27.10.2013 12:23 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -2
 
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Ein Prunkgebäude zur Armenspeisung?
Oder armen Flüchtlingen darin Quartier geben, damit man gleich erkennt, dass Deutschland im Luxus ersäuft - dann später zum Hartz4-Gehalt arbeiten lassen?

Die sollen daraus irgendein Geschäftsmodell, Pilgerstädte oder irgendwas luxuriöses machen, das die Kosten wieder hereinholt - und !! dann !! von dem Überschuss die Armenspeisung oder Flüchtlingsaufnahme in einem anderen Gebäude finanzieren. Wirtschaftlich denken !!
Nicht arme Menschen mit fehlgeleitetem Luxus konfrontieren.
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31.10.2013 09:59 Uhr von jschling
 
+0 | -0
 
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grundsätzlich ein positiver Ansatz, aber warum gleich so extrem ?
der Prunkbau steht nunmal, wandelt man ihn in eine Suppenküche, oder (Obdachlosen/Asylanten)Heim um, wird wahrscheinlich eine Renovierung nötig sein, denn dafür ist das Gebäude aktuell nicht ausgelegt.
Und die Klamotten sind ja gekauft, von daher seh ich es nur als Wertevernichtung an.
PS: ich kann leider nicht aus der Kirche austreten, da ich das schon vor 19 Jahren gemacht habe :-))

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