27.10.13 20:18 Uhr
 1.142
 

Diskussionsabend "Staat und Scharia" in Buxtehude: Strenge Strafen sind ein Mythos

In Buxtehude fand in der vergangenen Woche der Diskussionsabend "Staat und Scharia" statt (Shortnews berichtete). Für den Bundesvorsitzenden der Ahmadiyya Muslim Jamaat Buxtehude (Abdullah U. Wagishauser) steht die Scharia mit dem Grundgesetz nicht auf einer Ebene, da es sich bei der Scharia nicht um ein politisches Konstrukt handle.

Die Frage, welche islamische Gruppierung sich durchsetze, kommentierte Wagishauser damit, dass sich Bildung und Aufkärung inner- und außerhalb der islamischen Welt durchsetzen und Fundamentalisten dadurch verdrängt würden.

Viele drakonischen Strafen der Scharia seinen schlichtweg Mythen. Anstößige Äußerungen von Zuhörern fanden, dank guter Etablierung der AMJ in Buxtehude, kaum Gehör.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: F_R_S
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Strafe, Islam, Diskussion, Mythos, Scharia, Buxtehude
Quelle: www.kreiszeitung-wochenblatt.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Pro Asyl beklagt Kurswechsel der CDU in Flüchtlingspolitik
Frankreich: Front National fordert, Einwandererkinder sollen für Schule zahlen
Donald Trump lässt sich von Leonardo DiCaprio den Klimawandel erklären

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
27.10.2013 20:18 Uhr von F_R_S
 
+3 | -24
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
27.10.2013 20:32 Uhr von F_R_S
 
+12 | -16
 
ANZEIGEN
@ Presseorgan

Wer sich Loyal gegen über Deutschland verhält, welche die sich so aktiv mit einbringen, wieso wird dies auch nicht mal Akzeptiert…Ihr seit gleich gegen alle…
Muslime sagen doch auch nicht zu jedem deutschen, er sei Rassist oder Nazi….

Also lasst doch Liberale,Weltoffenen Muslime zu...

[ nachträglich editiert von F_R_S ]
Kommentar ansehen
27.10.2013 20:38 Uhr von F_R_S
 
+0 | -20
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
27.10.2013 20:58 Uhr von F_R_S
 
+1 | -13
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
27.10.2013 21:01 Uhr von F_R_S
 
+1 | -12
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
27.10.2013 22:24 Uhr von demokratie-bewahren
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
Der Kern lautet, daß die Scharia nicht auf einer Ebene mit dem Grundgesetz stehe ! Für Muslime klar darüber, das muß auch jedem Multikultfan klar werden. Freiheitliche Demokratie ist so nicht möglich, da jeder Mullah und Mufti über dem zivilen Gesetz steht. Wer sich also jedwedem religiösen Wahn anvertrauen will - viel Glück, sollte nur keine Frau ( ja Frau Roth, bitte schon mal den Busplan studieren, nichts mehr mit Führerschein und Klappe auf ) und nicht von der falschen Fraktion sein - heute gerade wieder 11 Autobomben bei den Schiiten, nächstes Mal dann wohl wieder retour.
Kommentar ansehen
27.10.2013 23:38 Uhr von ElChefo
 
+8 | -1
 
ANZEIGEN
Hm...
...irgendwie zynisch. Eine verschwindend kleine Minderheit meldet den Absolutheitsanspruch für sich an, obwohl die Mehrheit sie gar nicht dazu zählt und erklärt, das bemängelte Probleme in der Welt nur ein Mythos wären, weil man sie so selbst nicht lebt.

Was der gute Herr auch nicht verstanden hat, ist im Grunde ganz simpel: Das Grundgesetz ist kein politisches, sondern juristisches Konstrukt. Genauso wie die Scharia, die ja nun mal nicht aus Spass "Rechtsordnung" genannt wird. Was der gute Herr da betreibt, ist ein - im besten Falle naiver, im schlechtesten Falle heuchlerischer - Verharmlosungs- bzw. Verklärungsversuch. Es gibt da diesen anderen - deutschen - Redner einer anderen Gruppierung, die von sich auch behauptet, für die ganze Umma zu reden, der meint, das für einen Muslim die Scharia über dem Grundgesetz stehen würde. Fragt sich, wer von den beiden jetzt "mehr Recht" hat.

Abgesehen davon... kein Mythos ist, das unter der Scharia Schwule aufgehängt werden, weil "Homosexualität ein Greuel" ist, Dieben die Hände abgehackt (weil... ach, was solls...) und Ehebrecherinnen gesteinigt werden.
Kommentar ansehen
28.10.2013 02:17 Uhr von JustMe27
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
Die AMJ ist auch kein Vergleich zu radikalen Muslimen, was einige hier nicht zu wissen scheinen (oder einfach alle über einen Kamm scheren, ist ja auch einfacher als differenziert denken und sich informieren), stammt aus Indien und hat viel vom Buddhismus dort übernommen, wie die Nächstenliebe usw. Leider sind sie halt nur eine Gemeinschaft von Vielen und noch dazu eine kleine Gemeinde.
Kommentar ansehen
28.10.2013 08:58 Uhr von mort76
 
+0 | -4
 
ANZEIGEN
JustMe,
die radikalen Muslime sind aber auch nur eine Minderheit, was bedeutet, daß die AMJ wohl eher für den Durchschnittsmuslim spricht als, sagen wir mal, Pierre Vogel oder die Taliban.
Das ist wie mit Fußballfans: der Ruf von Vielen wird von ein paar Wenigen ruiniert.
Ich will ja auch nicht sofort als "deutscher Nazi" abgestempelt werden, nur, weil man die Nazis hier schwer übersehen kann und ich nunmal zufälligerweise aus Deutschland komme.

[ nachträglich editiert von mort76 ]

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Pro Asyl beklagt Kurswechsel der CDU in Flüchtlingspolitik
Jeder zehnte Arbeitnehmer hat nur einen befristeten Job
Cyberangriff: ThyssenKrupp von Hackern angegriffen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?