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Statistisches Bundesamt: 13 Millionen Deutsche von Armut bedroht

In Deutschland leben derzeit 13 Millionen Menschen unter dem Risiko, in Armut zu verfallen. Dies hat nun das Statistische Bundesamt bekannt gegeben. Dabei hat sich die Zahl der von Armut bedrohten Menschen erhöht, genauso wie ihr Alter.

So lag 2011 das Armutsrisiko bei Männern über 65 Jahre bei 13,3 Prozent. Das von Frauen im gleichen Alter liegt bei 16,6 Prozent. Vor allen Dingen Haushalte von Alleinerziehenden sind von Armut bedroht. 2011 waren mehr als ein Drittel dieser Menschen von Armut bedroht.

Die EU hat definiert, dass jeder armutsgefährdet ist, der weniger als 60 Prozent des Einkommens zur Verfügung hat, das die Gesamtbevölkerung aufweist. 2011 lag dieser Wert für Alleinlebende bei 980 Euro. Für eine Familie mit zwei Kindern liegt der Wert bei 2.058 Euro.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Armut, Statistisches Bundesamt
Quelle: www.faz.net
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.10.2013 18:44 Uhr von Borgir
 
+13 | -2
 
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Aber wir werfen weiter Geld für die Rettung von Banken aus dem Fenster und öffnen Tür und Tor dafür, dass das bisschen Ersparte, das sich der Deutsche auf der Bank angelegt hat, auch noch weg ist. Danke Frau Merkel. Das ist ihr Werk.
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26.10.2013 19:37 Uhr von Herribert_King
 
+9 | -4
 
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26.10.2013 18:55 Uhr von bertl058

Sind wir auch. Denn Armut wird hier so definiert, wer weniger als 60% des Median (Durchschnitts) verdient. Diese Definition ist absurd.

Beispiel: Ein Portugiese verdient hier 11.000€ und ist damit arm, weil unter 60% des Medians. Geht er nun zurück nach Portugal, wo 7000€ 60% entsprechen, ist er nicht mehr arm. Somit nahm die Armut in Deutschland und Portugal gleichzeitig ab.

Diese Definition macht also überhaupt keinen Sinn.
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26.10.2013 19:44 Uhr von Borgir
 
+3 | -3
 
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Quelle: Statistisches Bundesamt https://www.destatis.de/...


"165 244 Personen bezogen zum Jahresende 2012 in Deutsch­land Regel­leistungen nach dem Asyl­bewerber­leistungs­gesetz (AsylbLG). Gegen­über dem Vor­jahr war das ein Plus von 15 %. Da­mit ist die Zahl der Regel­leistungs­empfänger/innen nach dem AsylbLG zum dritten Mal in Folge ge­stiegen"

Grob gerechnet wenn alle alleinstehend wären:
165.244 x 345 = 57,009,180 pro Monat. Und das nur, wenn sie alle Alleinstehend wären.
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26.10.2013 20:36 Uhr von Bud_Bundyy
 
+2 | -6
 
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@Herribert_King


"Sind wir auch. Denn Armut wird hier so definiert, wer weniger als 60% des Median (Durchschnitts) verdient. Diese Definition ist absurd."


Jupp genauso sieht es aus, diese Kennzahl ist völligst sinnlos, denn würde man das Einkommen von allen verdoppeln, hätten wir immer noch gleich viel Arme wie davor!

Das ist absolut lächerlich!
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26.10.2013 23:43 Uhr von blaupunkt123
 
+2 | -1
 
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Ja täglich erreichen uns solche News, wie es mit Deutschland bergab geht.

Aber es gibt auf der Gegenseite so Vereine wie die Grünen, oder ProAsyl, die fordern in einer aktuellen News, das die Gesetze entschärft werden sollen und wir statt 5000 50000 Flüchtlinge und mehr aufnehmen sollen !!!

Passt ja alles super zusammen.

Für das eigene Volk kein Geld mehr haben, aber die Grenzen und Sozialsysteme für alle öffnen.
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26.10.2013 23:49 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -5
 
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@blaupunkt123
Ja Baby, auf der einen Seite über Armut in Deutschland Jammern (den es meiner Meinung nach nicht gibt) aber gleichzeitig, auf Menschen die vor Hunger fliehen rum hacken.

Ich sehe Einwanderung in die Sozialsysteme auch als kritisch an, genauso halte ich es für denkwürdig wenn HLU für Kippen, Bier, Internet und Wettbüro drauf gehen. Es kotzt mich beides an!
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27.10.2013 09:34 Uhr von artefaktum
 
+1 | -1
 
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Je nach Definition, hat es Armut in der Geschichte der Menschen nie gegeben! Ist das nicht toll! ;-)
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27.10.2013 13:10 Uhr von higher
 
+0 | -0
 
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ob sich frau merkel schon einmal gefragt hat, woran das liegt? was die gründe dafür sind? ich glaube nicht. warum nicht? weil es frau merkel nicht interessiert.
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27.10.2013 18:11 Uhr von maximus76
 
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sind da die ganzen kameltreiber und teppichhändler schon miteingerechnet???

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