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Schleswig-Holstein: Gesetzlicher Mindestlohn würde hier 288.761 Menschen helfen

In Berlin laufen derzeit noch die Koalitionsverhandlungen. Eine Einführung eines flächendeckenden und gesetzlichen Mindestlohns scheint jedoch sicher zu sein. Dabei würde von einem Mindestlohn besonders der Norden profitieren. Dies äußerte Uwe Polkaehn vom Deutschen Gewerkschaftsbund.

"Im Norden würde es mehr als einer Viertelmillion Arbeitnehmern besser gehen, wenn der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro gilt", so Polkaehn weiter. Derzeit sei Schleswig-Holstein der Lohnkeller in Westdeutschland.

Laut Statistik würden in dem Bundesland derzeit 288.761 Menschen unterhalb dieses angestrebten Mindestlohns bezahlt. In Zukunft hätten diese Menschen im Schnitt pro Jahr 1.939 Euro mehr in der Tasche.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Schleswig-Holstein, Mindestlohn, Beschluss
Quelle: www.shz.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.10.2013 15:22 Uhr von Borgir
 
+2 | -8
 
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Bleibt die Frage, ob diese 288.761 Menschen dann auch ihren Job behalten. Ich zweifle das an wenngleich ich absolut für eine faire Bezahlung bin.
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26.10.2013 15:24 Uhr von Kochi56
 
+2 | -3
 
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Ich denke schon das ein Mindestlohn hilft und nicht mehr Arbeitslose schafft.
Bei den Frisören gab es das ja erst vor kurzem, die hatten davor so um die 3-4€ verdient.
Nun ist der Frisör zwar ein klein wenig teurer, dafür verdienen die aber mehr.

Ich würde sagen das ein Mindestlohn bestimmt in einigen Fällen dazu führt, das die Betroffenen nicht mehr mit Hartz4 aufstocken müssen.
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26.10.2013 16:35 Uhr von artefaktum
 
+2 | -1
 
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Der allgeimeine Mindestlohn wird jetzt kommen - mittlerweile ist auch genug diskutiert worden.
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26.10.2013 17:22 Uhr von Jlaebbischer
 
+0 | -0
 
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Chocobo, die Friseure haben ihren Mindestlohn bereits.

Wäre schön, dann würd ich auch ein paar Euro mehr in der Tasche haben.
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26.10.2013 17:46 Uhr von FlatFlow
 
+1 | -0
 
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@Borgir & @Seth68 die anstehende Arbeit macht sich dann von alleine... diese Bullshit Logik kann ich einfach nicht nachvollziehen!

[ nachträglich editiert von FlatFlow ]
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26.10.2013 17:59 Uhr von Trallala2
 
+1 | -1
 
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Wir haben vieles ertragen, also werden wir, auch den die gleichen Gazetten, die noch vor Monaten fragten wieso es kein Mindestlohn gibt, momentan deswegen düstere Zukunft ausmalen, auch das ertragen.

Wie gesagt, wir haben vieles ertragen. Wir haben das bleifreie Benzin ertragen, obwohl dadurch alles teurer werden sollte. Wir haben die Ökosteuer ertragen, auch wenn dadurch alles teurer werden sollte. Zurzeit ertragen wir die Energiewände, auch wenn das den Strom gerade verdammt teuer macht. Wir haben die Wende geschafft, auch wenn wir wussten, dass es den Osten up to date bringen unheimlich teuer wird. So machen Oststadt steht heute up to dater aus als viel Weststädte. Wir haben den Osten Europas in die EU geholt, obwohl wir wussten, dass die sich auf unsere Kosten gesundstoßen werden. Und nun, nachdem sie ihre Infrastruktur repariert haben, denken etliche wieder daran die EU zu verlassen, wie z. B. Tschechen.

Und jetzt machen sich alle wegen des Mindestlohns in die Hose. Das wird das Ende der Deutschen Wirtschaft.

Ich bin da nicht unbedingt der Meinung. Wenn die ganzen Osis (Europas) nicht mehr für 5 Euro auf der Baustelle arbeiten werden, kann man für 8,50 Euro auch einen deutschen Helfer einstellen. Und der versteht sogar deutsch. Der ganze Metzgereibereich wird von von Billigarbeitern aus dem Osten (Europa) abgewickelt. Und die wissen nicht mal, dass nachdem man scheißen war, man sich die Hände waschen muss, so dass so mancher Billigarbeiter schon mal eine ganze Charge Fleisch mit Kolibakterien verseucht. Ok, fällt das auf wird das Fleisch abgekocht und man macht Wurst draus oder schickt es in den Süden, die sind nicht so kleinlich.

Ich bin der Meinung die 8,50 Euro kommen gerade zu richtigen Zeit. Jetzt wo Sperrzeiten so nach und nach wegfallen und Deutschland bald mit Billigarbeitern überflutet wird, kann der Mindestlohn eine Volkswirtschafliche Rettung sein.

Das macht das Haareschneiden etwas teurer, meinetwegen auch das Fleisch, aber wir haben nun mal auch das andere ertragen ;)
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26.10.2013 18:22 Uhr von Jlaebbischer
 
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Eben. Ich arbneite übrigens im Landwirtschaftlichen (Pferde) Sektor. Wegen dem sehr geringen Lohn will das kein Deutscher mehr machen, deswegen sind 3 der 7 Mitarbeiter polnisch.

Und da bei zwei von denen es leider mit der deutschen Sprache sehr hakt, sind immer wieder Probleme vorprogrammiert, auch wenn die ihre Arbeit Super machen. Der dritte darf dann immer wieder als Dolmetscher einspringen...
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26.10.2013 22:55 Uhr von maxi91
 
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@jlabbischer, stimmt so nicht, es bekommt nicht jede friseuse bzw. friseur den mindestlohn, sondern nur die, die in der friseurinnung sind
weiß ich weil meine friseuse in einem privatem geschäft arbeitet und sie hat knapp über 5€ stundenlohn
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27.10.2013 00:51 Uhr von Trallala2
 
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"Immer diese Regulierungen wegen jedem Scheiß, dachte, dies haben die Deutschen mit dem Untergang der DDR hinter sich gelassen. Ein freier Markt regelt doch auch die Höhe der Löhne, völlig ohne dem Gesetzgeber."

Jep, das funktioniert etwa so: was, fünf Euro sind dir zu wenig? Du willst sechsfunfzig? Nur mal so als Info, wir haben paar Millionen Arbeitslose, machst du noch einmal die Schnauze auf wegen Gelaltserhöhung, bis du hier raus. Ein Anruf bei Amt und ich hab zehn neue für dich. Und wenn die gerade mal kein haben, dann hole ich mir einen aus Rumänien für zwei Euro. Zu dem Preis hole ich mir doch glatt zwei und mach dann noch ein Euro Gewinn.

So funktioniert der freie Markt. Schlottentieftaucher, du bist vermutlich einer der bezahlen muss. Nur bedenke, die Leute sind es die die Kohle ranschaffen, nicht du. Die Leute machen die Arbeit, nicht du.

Weißt du was ein freier Markt wäre? Das hört sich radikal an (vorsicht, nicht ernst gemeint), aber für einen freien Markt müsste der Schutz des Eigentums und Lebens durch den Staat aufgehoben werden. Bezahlte ein Firmenchef keine vernünftige Löhne, könnten die Mitarbeiter in meucheln. Damit es keine Probleme mit der Familie gibt, müsste auch die gemeuchelt werden. Dann würde man die Fabrik abfackeln. Ergebnis dieser Aktion: die Fabrik und Besitzer wären aus dem Weg, eine neue Fabrik mit besseren Löhnen könnte sich in der Gegend ansiedeln.

Ist nur Satire, aber erst dann wäre der Markt frei. Wenn sich ein Firmenbesitzer aber auf den Schutz des Staates verlassen kann, ist nichts frei. Hier schützt der Staat den Besitz des Ausbeuters. Also nichts mit freiem Markt.

[ nachträglich editiert von Trallala2 ]

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