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Psychisch krank? - Das sollte man als Arbeitnehmer wissen

Es kann durchaus vorkommen, dass man als Arbeitnehmer aufgrund einer psychischen Erkrankung nicht mehr arbeiten kann.

Oftmals ist es dann so, dass man unter Druck gesetzt wird, wieder schnellstmöglich in den Job zurückkehren zu müssen, obwohl man psychische Defizite hat. Doch man sollte sich davon nicht einschüchtern lassen, denn mit einer psychischen Krankheit ist nicht zu spaßen.

"Da die Betroffenen ihre Situation meist ohnehin als Belastung empfinden, kann sich ihr Zustand durch den Eindruck, möglichst schnell wieder funktionieren zu müssen, noch verschlechtern", sagt Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach von der Landesärztekammer Hessen.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Schutz, Arbeitnehmer, Erkrankung, Psychologie
Quelle: www.aerzteblatt.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.10.2013 21:41 Uhr von Dr.Astalavista
 
+9 | -5
 
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Es sind Job-Center und Agentur für Arbeit^^ mit einem staatlichen Amt hat das nichts mehr zu tun, sonder eher eine GmbH die auf Staatskosten machen darf was sie will. Wobei BRD GmbH.....ist ja keine Staat sondern eine kriminelle Vereinigung inzwischen.

gescheite Maßnahmen die dich schön maßnehmend an die Gesellschaft ect. System anpassen können immo nicht angeboten werden..dar es noch ein paar Gesetze zu verabschieden gilt. Das Umerziehungslager oder Zwangsüberarbeitslager lässt noch auf sich warten."ironie off"

Was erwartet man vom Kommunismus oder Nationalsozialismus schon nicht guten....
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26.10.2013 08:28 Uhr von erw
 
+14 | -2
 
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Hibbelig

Typische Arbeitgebereinstellung. Von Einzelbeispielen auf die Allgemeinheit schließen. Mit der Masche konnte z.B. BILD ein sehr negatives Bild von Hartz4-Empfängern zeichnen, damit der Staat die Sozialhilfe klammheimlich runterschraubt.

Ich kenne selbst Firmeneigner, die durch Mitarbeiter teilweise Aufträge verloren, weil diese schlecht arbeiteten oder zu lange krankgeschrieben waren. Und diese hatten dann eine Belegschaft, die zu 70% nur aus solchen Leuten bestand. Das waren Leute, die sonst nichts mehr fanden und von ihrer Arbeitsmoral her sehr weit gesunken waren. Diese wurden ALLE von der ARGE vermittelt (mal nebenbei).
Das Problem ist aber nicht immer so einfach...meist komplexer, man kann das nicht nach Stammtischmanier auf "Faulheit" zurückführen.

Menschen sind keine Maschinen. Psychisch Kranke versuchen auch innerhalb einer ernst zunehmenden Störung, sich aus allem rauszunehmen. Das eine und das andere kann gleichzeitig vorhanden sein und füttert sich gegenseitig, das ist keine "Faulheit". Sie sind meist komplett überfordert (sie ticken ja nicht wie ihre Umgebung) und wenn man sie trotzdem in einen Job zwingt und sie arbeitslagerartig da drin halten will, muss man sich nicht wundern, sie an einem morgen mal aufgehängt im Büro vorzufinden.

[ nachträglich editiert von erw ]
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26.10.2013 09:16 Uhr von mort76
 
+12 | -1
 
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Hibbelig,
95%?
Aha.
Ich würde eher sagen:
95% der psychischen Krankheiten sind auf den Beruf zurückzuführen, vor allem auf die Vorgesetzten, die Angst vor Arbeitslosigkeit sowie den ständig steigenden Druck, und obwohl ich den Prozentsatz nur geraten habe, liege ich todsicher richtiger als du.

Meiner Erfahrung nach erwischt es diejenigen zuerst, die sich richtig reinhängen und dafür von den Vorgesetzten ausgenutzt und von den Kollegen gehaßt werden...so sieht das in MEINEM Arbeitsumfeld aus (sozialer Bereich, die klassische Falle für engagierte Arbeiter, weil man für recht wenig Geld SEHR viel leisten muß, bei ständig wachsendem Streß durch beispielsweise absichtliche Unterbesetzung, um schön auf unsere Kosten zu sparen, wärend der Arbeitgeber trotzdem die Gelder fürs Personal vom Landschaftsverband einstreicht).

Da muß man sich dann auch nicht wundern, wenn sich innerhalb von 15 Jahren die Anzahl von psychischen Erkrankungen fast verdoppelt- vor 15 Jahren sah das nämlich noch alles anders aus...und das wird wohl kaum an den Angestellten liegen- DIE haben sich nämlich nicht verändert.
Das Arbeitsumfeld schon...und zwar ausschließlich zum negativen hin. Und nun rächt sich das eben...
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26.10.2013 23:40 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -0
 
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@ hibbelig / mort76
Die 95% der Faulen sind sicher übertrieben. Ich empfinde es allerdings genauso peinlich, wenn man Übertreibungen und Pauschalisierungen in die eine Richtung mit Übertreibungen und Pauschalisierungen in die andere Richtung kontert.

"vor 15 Jahren sah das nämlich noch alles anders aus..."
Ja, da hat man psychische Erkrankungen häufig noch nicht als solche erkannt - was nicht heißt, dass es sie deswegen weniger gab.
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27.10.2013 11:57 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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Roadrunner,
zuerstmal lassen sich keine Zahlen finden, die das eine oder das andere belegen, man kann also prinzipiell nur raten, weil die Anzahl der "Blaumacher" ja nicht erfassbar ist.

Des weiteren hat sich in den erwähnten 15 Jahren an der Diagnostik nicht wirklich viel verändert, diverse Krankheiten werden nur anders zugeordnet oder gesondert klassifiziert.
Wir reden hier ja nicht über die Verhältnisse von vor 50 Jahren.

Wer vor 15 Jahren psychisch krank war, wurde also anders eingestuft,aber an der Anzahl der erkannten psych. Krankheiten ändert das nichts.

Es gibt zwei psychische Erkrankungen, die immer öfter auftreten: Depression und Burnout. Das sind genau jene Krankheiten, deren Zunahme man auf den Streß am Arbeitsplatz zurückführen kann (Wohlgemerkt- die Zunahme, weil ja viele Depressionen nunmal organische Ursachen haben, aber deren Anzahl bleibt relativ konstant).

Du kannst ja mal selber recherchieren- der Anstieg der Erkrankungen liegt wirklich an den Arbeitsbedingungen und der wirtschaftlichen Unsicherheit aufgrund von befristeten Verträgen, "Druck von Oben" und Überforderung.
Am Privatleben der Menschen hat sich in den letzten 15 Jahren nunmal nichts geändert- das kann also nicht der Grund für einen Anstieg sein.

Wenn du gegenteilige Aussagen findest, die meine These wiederlegen, kannst du sie ja gerne posten...
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27.10.2013 12:30 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ mort76
Ja, das fand ich schon bei deinem vorherigen Kommentar amüsant, dass du "geraten" und "todsicher" im selben Satz verwendest.

Laut einer Umfrage ist Blaumachen für 14% der Befragten eine Option.
http://www.careerbuilder.de/...
Wieviele davon sich dann aufgrund psychischer Probleme krankschreiben lassen ist die andere Frage.

"Am Privatleben der Menschen hat sich in den letzten 15 Jahren nunmal nichts geändert"
Was sich in den letzten 15 Jahren im Privatleben beispielsweise geändert hat: die (auch privat) häufig exzessive Nutzung von Smartphones und Social Networks, siehe z.B.
http://www.depressionanxietydiet.com/...
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27.10.2013 18:14 Uhr von mort76
 
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Roadrunner,
todsicher ist die Angebe von "95%" bei uns beiden falsch, aber ich liege mit meiner Schätzung todsicher richtiger als Hibbelig- so war das gemeint.
Ich würde ja zugeben, daß´es auch genügend Simulanten gibt, aber das ist bei weitem die Minderheit- ich arbeite in dem Genre, weswegen ich schon meine, behaupten zu können, da besser raten zu können als ein Arbeitgeber.
Genaue Zahlen wird es da nie geben, weil solche Statistiken nicht geführt werden (können).

Also- wenn der Simulantenanteil nicht höher liegt als 47-48%, habe ich recht.
Und laut deiner Angaben wird erauch kaum höher liegen als jene 14% minus der übrigen Blaumacher.



[ nachträglich editiert von mort76 ]
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27.10.2013 20:14 Uhr von TheRoadrunner
 
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Die 14% beziehen sich naturgemäß auf die Gesamtzahl der Befragten und nicht auf die Zahl derer mit psychischen Problemen. Bedingte Wahrscheinlichkeiten und so...

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