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Bewaffnete Drohnen für deutsche Truppen in Nordafghanistan?

Geht es nach Generalmajor Jörg Vollmer (Feldlager Masar-i-Scharif), würden die in Nordafghanistan eingesetzten deutschen Truppen mit bewaffneten Drohnen ausgestattet. Nur so sei eine schnelle Unterstützung der Soldaten möglich, wenn mittels Aufklärungsdrohnen eine Notlage erkannt wird.

Der Einsatz von Kampfdrohnen, denen häufig auch Zivilisten zum Opfer fallen, ist, wie Amnesty International einen Tag zuvor in einem Bericht darlegte, völkerrechtlich umstritten, möglicherweise hätten sich die USA damit sogar etlicher Kriegsverbrechen schuldig gemacht.

Thomas de Maizière befürwortet den Einsatz bewaffneter Kampfdrohnen, über den die neue Bundesregierung zu entscheiden haben wird.


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WebReporter: ISt/VAB
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Einsatz, Bundeswehr, Drohne, Nordafghanistan
Quelle: www.sueddeutsche.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.10.2013 16:55 Uhr von Thoor
 
+4 | -3
 
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Klar, wenn man schon einen Angriffskrieg probt, kann man auch mal bewaffnete Drohnen einsetzen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Zivile Opfer? Paperlapapp, alles eine Erfindung der Medien.


*Ironie off*
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25.10.2013 17:09 Uhr von Thoor
 
+1 | -1
 
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So ist es, schraegervogel.


Es ist einfach so bescheuert, das ganze.
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25.10.2013 17:15 Uhr von Borgir
 
+5 | -1
 
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Die regen sich darüber auf, dass man in Computerspielen ein bisschen rumballert. aber dass man von joysticks aus raketen von drohnen aus auf echte menschen abschießt stört irgendwie keinen....schon seltsam.
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25.10.2013 17:46 Uhr von ElChefo
 
+0 | -3
 
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blubb

Im Prinzip hast du recht, allerdings gibt es einen entscheidenden Unterschied:

Der Drohneneinsatz ist allein schon am Flugstundenpreis gemessen wesentlich günstiger. Vergleichbare Dienstleistungen erhält man sonst nur, wenn man Langstreckenbomber - aufgrund ihrer hohen Stehzeit im Einsatzraum - nutzt.
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25.10.2013 22:00 Uhr von CoffeMaker
 
+0 | -1
 
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"Warum wird um Drohnen immer so eine Aufhebens gemacht? Ob man nun ein Kampfflugzeug, ein Kampfhubschrauber oder eben eine Drohne einsetzt, ist doch völlig egal. "

Gibt einen Unterschied, je weiter der Mensch entfernt ist vom Geschehen um so lockerer nimmt er das Töten.
Und für den Hubschrauber oder Jet braucht man gute erfahrene Piloten während eine Drohne wahrscheinlich jeder Geisteskranke steuern kann was dieses Spielzeug sehr gefährlich macht.

Ich hab jedenfalls ein sehr gemischtes Gefühl was Kampfdrohnen angeht.
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25.10.2013 22:13 Uhr von ElChefo
 
+1 | -3
 
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CoffeeMaker

"Gibt einen Unterschied, je weiter der Mensch entfernt ist vom Geschehen um so lockerer nimmt er das Töten."

Eine stetig zunehmende Zahl an psychologischen Studien zeigen auf, dass das so nicht stimmt.
Operator in Drohnenverbänden sind im gleichen Maß körperlichem Stress und Erschöpfungssymptomen ausgesetzt wie alle anderen auch. Das Einzige, was fehlt, ist, das sie tatsächlich in einem Cockpit in der Luft sitzen.
-> http://www.zeit.de/...

"Und für den Hubschrauber oder Jet braucht man gute erfahrene Piloten während eine Drohne wahrscheinlich jeder Geisteskranke steuern kann was dieses Spielzeug sehr gefährlich macht."

Stimmt so auch nicht. Drohnenpiloten für Modelle oberhalb der Zulassungsschwelle - sowohl bei der Bundeswehr als auch bei anderen Armeen - durchlaufen ebenfalls eine lange und komplexe Ausbildung.
Am Deutlichsten wird das bei Luftbildauswertern.

Als bildlicher Vergleich:
Vielleicht entsinnst du dich an Falcon 4.0, eine der wohl komplexeren wenn nicht gar die komplexeste militärische Flugsimulation. Eine Drohne wie Heron oder KZO, geschweige denn Predator oder Reaper zu steuern entspricht ungefähr dem Zehnfachen an Schwierigkeitsgrad. Dazu kommt noch der Stress durch die Verantwortung gegenüber den Truppen am Boden bzw. der Führung, wenn es um Zielzuweisung und Identifikation geht.
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25.10.2013 23:40 Uhr von FrankCostello
 
+1 | -1
 
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JA !!!!!!!!
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26.10.2013 17:06 Uhr von ISt/VAB
 
+0 | -1
 
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@blubb42
Mit Drohnen werden ohne vorheriges Gerichtsverfahren gezielt einzelne Verdächtige getötet. Außerdem soll es häufig zivile Opfer geben ("Kollateralschaden"). Dazu ein paar Links: http://www.daserste.de/... http://www.ag-friedensforschung.de/... http://www.ag-friedensforschung.de/...
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26.10.2013 18:37 Uhr von ElChefo
 
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ISt/VAB

Im Krieg werden immer wieder Kombattanten umgebracht ohne vorheriges Gerichtsverfahren. Diejenigen, die anvisiert sind, sind eben nicht am Straf-, sondern am Kriegsvölkerrecht zu messen. Erst recht nicht am deutschen StGB.

Was den Kollateralschaden angeht, sorry, aber wir haben uns mal auf ein Völkerrecht geeinigt, das eindeutig besagt, das zivile Verluste nur im Rahmen der Zumutbarkeit verhindert werden müssen. Mehr nicht.
Zwar ist jeder Unschuldige ein tragischer Verlust, aber dadurch eben nicht automatisch ein Kriegsverbrechen. Schade, dass das bei den einschlägigen Friedensbewegten, die immer von Recht und Ordnung säuseln, nicht angekommen ist.
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30.10.2013 16:52 Uhr von BWas
 
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ja, gut

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