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USA: McDonald´s rät seinen unterbezahlten Mitarbeitern Essensmarken zu beantragen

52 Prozent der nicht im Management arbeitenden Mitarbeiter von Fastfood-Ketten in den USA erhalten irgendeine Art von Leistung des Staates, um ihren Lohn lebensgerecht aufzustocken. Allein McDonald´s-Mitarbeiter erhalten 1,2 Milliarden Dollar staatliche Hilfe.

McDonald´s verfügt über eine Hotline für Probleme ihrer Arbeitnehmer. Eine junge Mitarbeiterin, Mutter von zwei Kindern und seit zehn Jahren bei der Fastfood-Kette beschäftigt, verdient 8,25 Dollar pro Stunde und hatte noch nie eine Gehaltserhöhung. Sie rief die Serviceline für Mitarbeiter an.

Wie kann sie finanziell über die Runden kommen? Die Servicemitarbeiterin riet ihr sich zu informieren, ob sie Anspruch auf Essensmarken und auf einen Gesundheitsdienst für Bedürftige hätte. Ansonsten gäbe es auch Suppenküchen für arme Leute.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Mitarbeiter, McDonald´s, Hotline
Quelle: consumerist.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.10.2013 07:18 Uhr von brycer
 
+24 | -0
 
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Also baut McDonalds seinen Erfolg auch auf staatlicher Hilfe auf. ;-P
So ähnlich wie bei uns, wo sich Unternehmen den Gewinn maximieren, indem sie ihre Arbeiter schlecht bezahlen und diese dann eben Leistungen vom Staat benötigen um überhaupt über die Runden zu kommen.
Diese staatlichen Leistungen zahlt im Endeffekt der Steuerzahler, da die Unternehmen meist nur wenig bis gar keine Steuern abführen, weil sie ja auch noch alles mögliche absetzen können (Ja, auch den sowieso schon günstigeren Strom ;-D)
Die folgen für die Sozialsysteme (Rente, Krankenversicvherung) bei uns sind dann auch so, dass der Staat, oder besser gesagt der Steuerzahler, für ´ausgefallene´ Beiträge einspringen muss. Der Arbeitgeber hält sich da raus, denn er zahlt ja, wenn überhaupt, nur die Beiträge für die niedrigen Löhne.
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24.10.2013 07:31 Uhr von Sirigis
 
+18 | -0
 
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@brycer: ja das hast Du richtig erkannt, das Problem ist nur, die Politiker wissen das auch, und tun nichts dagegen. Und dieses Ignorieren der Realität bringt mich auf (aus Mangel an Palmen) den Kastanienbaum. Das ist irgendwie ein Betrug am Volk.
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24.10.2013 08:31 Uhr von brycer
 
+5 | -0
 
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Was wollen wir auch anderes erwarten, in einem Land in dem jeder Politiker so ganz nebenbei auch noch den einen oder anderen gut bezahlten Posten in diversen Aufsichtsräten hat?
Die werden sich ja nicht selber beißen.
Unabhängige Politik ist bei uns durch so etwas gar nicht möglich.
Andre Länder bezeichnet man gerne als Bananenrepublik, aber Deutschland ist da auch nicht viel besser. ;-P
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24.10.2013 08:39 Uhr von gugge01
 
+3 | -0
 
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Vielleicht sollte man noch erwähnen dass das US-Lebensmittelmarken Programm ab 1.11.2013 durch das Auslaufen der Krisensonderförderung eine pauschale Kürzung der Zuwendungen um 10 % erfahren wird.
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24.10.2013 09:19 Uhr von blade31
 
+9 | -0
 
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Kann man jetzt nicht direkt vergleichen aber als meine Ehemalige Zeitarbeitsfirma mein Vertrag von 35 Std. auf 20 Std. im Monat verkürzt hat und als ich fragte, wie ich so meine Miete bezahlen soll wurde mir nahe gelegt doch mit Hartz 4 aufzustocken...

[ nachträglich editiert von blade31 ]
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24.10.2013 09:36 Uhr von Kochi56
 
+10 | -0
 
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Vor kurzem gab es hier eine News zu McDonalds und dem Stundenlohn in Deutschland.
Da wurde mir hier von vielen Erklärt das man ja in so einem Job nicht viel verdienen kann, weil das ja ein voll einfacher Job wäre.

Jetzt wo das im Ausland ist, werden die Mitarbeiter bedauert.

Bin nach wie vor der Meinung das die zu wenig Geld bekommen.
Wenn man schon täglich arbeiten geht, egal als was, sollte man auch davon leben können.

Die Aussagen der Servicemitarbeiterin sind auf alle Fälle eine Frechheit.

[ nachträglich editiert von Kochi56 ]
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24.10.2013 10:36 Uhr von schildzilla
 
+2 | -0
 
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The American Dream...
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24.10.2013 12:04 Uhr von sv3nni
 
+3 | -0
 
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frechheit sowas. kann ich genauso ne firma gruenden bei der die angestellten vom staat durchgefuettert werden und ich mit der erwirtschafteten kohle einen flott mache
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24.10.2013 14:34 Uhr von SpiritOfMatrix
 
+3 | -1
 
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Einheitslohn für alle. Fertig. Ich meine nicht bei McD. Ich meine wirklich für jeden! Und kommt mir nicht mit: "ein Arzt(nichts für ungut) hat es verdient mehr zu bekommen oder gar ein Politiker". Der Kanalreiniger ist auch jeden Tag der Gefahr ausgeliefert sich mit Krankheiten anzustecken die ihn töten oder arbeitsunfähig machen können. Ein Maurer macht auf Dauer seine Körper mit harter Arbeit kaputt. Ein Bauer baut euch euer essen an. usw. Wäre für alle einfacher. Leichter zu verwalten und es würde weniger Neider geben. Und ganz neben bei, ein Soldat sollte das 10fache bekommen was auch noch die Kriegswahrscheinlichkeit senkt. Kein Geld dafür :P Ich plädiere das sollte weltweit gemacht werden. Und jetzt steinigt mich ;)

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