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"Sachsensumpf"-Affäre: Verfahren gegen Zwangsprostituierte eingestellt

Das Verfahren wegen Verleumdung gegen zwei ehemalige Zwangsprostituierte ist von der sächsischen Justiz vorläufig eingestellt worden. Die beiden Frauen hatten in den 1990er Jahren als Minderjährige in einem Kinderbordell gearbeitet, später erkannten sie zwei hochrangige Juristen als Freier wieder.

Den Aussagen der Frauen wurde in mehreren Gutachten eine hohe Glaubwürdigkeit bescheinigt, außerdem konnten sie mehrere nachprüfbare Details über ihre Peiniger liefern. Dennoch wurden sie von der sächsischen Justiz verfolgt und wegen Verleumdung angeklagt.

Das Verfahren gegen die Juristen wurde hingegen bald eingestellt. Der Prozess gegen die Frauen begann im November letzten Jahres, doch dabei brachen die Frauen mit Weinkrämpfen zusammen. Nun wurde der Prozess gegen sie zwar vorerst eingestellt, dennoch will eine von ihnen weiter für ihr Recht kämpfen.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Verfahren, Prostituierte, Einstellung, Sachsensumpf
Quelle: www.berliner-zeitung.de
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.10.2013 16:42 Uhr von Kamimaze
 
+12 | -1
 
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Es lohnt ein Blick in die ausführliche Quelle, dass konnte ich hier unmöglich alles wiedergeben.

Anbei auch der ausführliche Artikel im aktuellen Spiegel, aber Vorsicht, vor dem Lesen bitte Kotzeimer bereitstellen, denn man könnte meinen, Sachsen ist eine Provinz in Afghanistan:

http://tinyurl.com/...
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23.10.2013 16:50 Uhr von nachtstein_
 
+4 | -3
 
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Sachsen allgemein dafür an den Pranger zu stellen geht etwas zu weit Onkel Kamimaze. Allerdings gebe ich dir auf jeden Fall Recht dass man bei dieser Verschleierung mindestens einen Eimer braucht. Da läuft einiges extrem schief.
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23.10.2013 20:12 Uhr von Numanoid
 
+4 | -1
 
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Das hat nichts mit Sachsen, sondern mit einer uns nach der Wende aufoktroyierten, mafiösen Politiker- und Beamtenkaste zu tun.
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23.10.2013 20:23 Uhr von dragon08
 
+3 | -0
 
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Leider stimmt hier der Spruch:

" Eine Krähe hackt der anderen Krähe kein Auge aus "

Tja und eine Hand wäscht die andere !
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24.10.2013 01:58 Uhr von langweiler48
 
+0 | -1
 
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@Numanoid ...........

Lass mal bitte die Kirche im Dorf. Schiebe jetzt bitte nicht ein Fehlverhalten von hohen staatlichen Justizbeamten bis hin zum Innenminister Demiziere, auf die Wende zurueck, dass diese Leute in ihrem Denken und Handeln umgepolt wurden. Ich moechte behaupten, dass dieses Verhalten in diesen Menschen von der Natur in Miniaturausfuehrung mitgegeben ist. Denn euere totalitaere Staats - und Stasifuehrung vor der Wende laesst mehr als tief blicken. Ich koennte heute noch lebende Zeitzeugen benennen, da ich schon vor der Wende, mir in der damaligen DDR durch den Radsport einen grossen Bekanntenkreis aufgebaut habe. Darunter befindet sich auch ein Taeve Schur mit Jan, seinem Sohn, Olaf Ludwig, ein Huebner und der beste Radamateur aller Zeiten Wolfgang Loetzsch, sowie ein in der europaeischen Radsportwelt bekannter Rahmenkonstrukteur und Rahmenbauer, dessen Namen ich nicht nennen moechte, da man sonst vielleicht meine Identitaet erraten koennte.
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24.10.2013 11:34 Uhr von Numanoid
 
+0 | -0
 
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@langweiler48: Dann schau dir doch mal die Biografien der Handelnden an, da war keiner aus Sachsen oder dem "Osten" dabei. Alles Glücksritter die aus der alten Bundesrepublik kamen.
de Maiziere war damals, als die Taten passierten übrigens noch Staatssekretär in Mecklenburg Vorpommern.

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