23.10.13 12:57 Uhr
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Freie Universität Berlin genehmigt Veranstaltung mit Gregor Gysi nicht

Der neue Oppositionsführer des Bundestags, Gregor Gysi, durfte an der Freien Universität Berlin keine Rede halten und begründete dies damit, "dass es sich um eine politische Veranstaltung handelt und nicht um eine Erstsemesterauftakthandlung".

Der Fraktionschef der Linken protestierte dagegen, indem er einfach im Foyer der Uni auftrat.

Das Thema seiner Rede war "Europa in der Krise, Deutschland in der Krise?".


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, Universität, Veranstaltung, Gregor Gysi
Quelle: www.taz.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.10.2013 13:00 Uhr von polyphem
 
+12 | -5
 
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Richtig so! Studenten sollten sich auf gar keinen Fall mit politischen Themen auseinandersetzen. Wohin könnte das sonst führen?! 1968?
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23.10.2013 13:16 Uhr von Petaa
 
+8 | -6
 
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Jetzt sind wir also schon soweit in diesem Land, dass unangenehme Wahrheiten unterdrückt werden.

Grundgesetz:

Artikel 5

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Ich höre mal eben http://www.youtube.com/... und denk mir meinen Teil dazu....

[ nachträglich editiert von Petaa ]
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23.10.2013 13:49 Uhr von Mecando
 
+5 | -3
 
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Artikel 5 gilt, aus Sicht der Linken, nicht für die Rechten.
Und aus Sicht der Mitte, weder für Links noch für Rechts. :)
Politik ist so ... einfach... xD
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23.10.2013 13:59 Uhr von ghostinside
 
+10 | -1
 
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Aber wenn dann de Maiziere vorbeikommt und Werbung für seine Militarisierung Deutschlands machen darf, ist alles i.O. ?!?
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23.10.2013 14:19 Uhr von quade34
 
+4 | -6
 
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Wer weiß eigentlich noch warum die FU im freien Teil Berlins gegründet wurde? Die Fu war ein Zufluchtsort für die Studenten und Lehrenden um der Willkür und der Bevormundung durch die Kommunisten an der HU zu entgehen. Ostberliner Studenten und Lehrende der FU waren Volksfeinde und wurden im Osten schikaniert. Das Gleiche widerfuhr auch Schülern und Lehrern aus Ostberlin an den Westberliner Gymnasien. Abendschülern der Gauss, Beuth und Volkshochschulen wurden ihre Abschlüsse nicht anerkannt.
Angepasste Profs aus Westberlin durften an der HU weiter lehren, auch nach dem Mauerbau.
Als Verantwortlicher der TU würde ich den Auftritt eines Kommunisten zu verhindern suchen.

[ nachträglich editiert von quade34 ]
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23.10.2013 15:30 Uhr von ElChefo
 
+2 | -6
 
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ghostinside

Dir ist wohl entgangen, das es gar nicht zur Rede des Verteidigungsministers gekommen ist, oder? Nebenbei wurde dieser Vortrag auf höchst undemokratische, verfassungsfeindliche, strafrechtlich relevante Weise verhindert.

Scheinbar ist dir auch nicht aufgefallen, das der Verteidigungsminister einen Vortrag über die Rolle der Armee halten sollte und nicht, wie Gysi, politische Werbung machen wollte.
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23.10.2013 15:34 Uhr von quade34
 
+1 | -4
 
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elchefo - Die damaligen Störer sind nicht den Studenten zuzuordnen, sondern den Gruppierugen um den ASTA und weitere linke Gruppen.
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23.10.2013 16:27 Uhr von ElChefo
 
+0 | -2
 
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quade

"Zu Beginn wurde der Minister in dem mit etwa 300 Studenten besetzten Hörsaal nur mit rhythmischem Klatschen und Sprechchören wie "Thomas, wir lieben Dich" am Reden gehindert. Nach einiger Zeit gab es jedoch praktisch nur noch Parolen wie "Nie wieder Deutschland", "Deutschland ist Scheiße" und "Nie wieder Krieg"."
http://www.zeit.de/...

Klingt da aber ein wenig anders.
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23.10.2013 16:28 Uhr von HateDept
 
+5 | -1
 
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@quade34

ich mag auch mal ein bisschen klugscheißen:

Gysi ist gar kein Kommunist. Innerhalb der Linkspartei ist Gysi eher dem rechten Flügel zuzurechnen.

Den Begriff "Volksfeinde" gab es in der DDR nicht.

[ nachträglich editiert von HateDept ]
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23.10.2013 16:56 Uhr von quade34
 
+1 | -5
 
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Aber Hallo, der Volksfeind war ein gängiger Begriff in der DDR. Genauso wie Friedensfeind. Es gab in der DDR ein Gesetz zum Schutze des Friedens, nach dessen Wortlaut konnte jeder Kritiker verurteilt werden. Und Gysi ist ein Kommunist.
Was seine Karriere in der DDR auch belegt.

[ nachträglich editiert von quade34 ]
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23.10.2013 21:57 Uhr von quade34
 
+0 | -3
 
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Blinde im Geiste gibt es hier zu Hauf.
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23.10.2013 23:05 Uhr von ElChefo
 
+2 | -2
 
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fuerdiedummen

...du würdest also lieber eine Werbeveranstaltung durch ehemalige IMs mit deinen Steuergeldern finanzieren, statt darauf zu hoffen, das eine durch dieselben Steuergelder finanzierte Institution ihre Statuten auch umsetzt?

Seltsame Logik.

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