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"Süddeutsche Zeitung" zweifelt an Gerechtigkeitssteigerung durch Steuerkonzepte

In der letzten Bundestagswahl bildeten die Steuerpläne der verschiedenen Parteien einen programmatisch Knotenpunkt. Aufgabe von CDU und SPD ist es nun, ihre grundverschiedenen Positionen auf einen Nenner zubringen. Nach der "Süddeutschen Zeitung" tragen beide Positionen nicht zu mehr Gerechtigkeit bei.

So bestünde nach dem Umverteilungs-Konzept der SPD das Problem der Demotivation zu Leistung. Der libertäre Ansatz der Union hingegen stärke eine egoistische Ellbogen-Mentalität und ließe die finanziell schwachen links liegen. Dem Anspruch zur Schaffung von Gerechtigkeit würden beide nicht gerecht.

So sei es unabdingbar, den konkreten Nutzen von höheren Abgaben mit dem Niveau des finanziell Leistbaren zu verbinden. Das für staatliche Investitionen nötige Geld dagegen aus den Sozialkassen zu holen, sei um weites ungerechter, weil dies auch einkommensschwache Haushalte belasten würden.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Steuer, Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Gerechtigkeit
Quelle: www.sueddeutsche.de
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08.11.2013 22:47 Uhr von demokratie-bewahren
 
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Steueroasen anzugehen wäre es gewesen, nicht den Mittlestand und nicht die Sozialhilfeempfänger. Die Hälfte des Weltreichtums liegt auf diesen Inselchen. Darunter leiden alle Staaten der Welt, bis auf die paar Steuerparasiten. Leider sind jedoch die Nutznießer oft in der politischen Führung der betroffenen Länder, deshalb gibt es kaum Bewegung.

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