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Ingolstadt: Innenministerium lässt islamistischen Kulturverein auflösen

Die Beamten der Kripo Ingolstadt durchsuchten und räumten um 6 Uhr morgens im Auftrag des Innenministeriums Wohnungen von einigen führenden Mitgliedern des türkischen "Kultur- und Bildungszentrums Ingolstadt". Zudem wurde auch das Vereinsgebäude samt Gebetsräumen, Computern und Bankkonten überprüft.

Das bayrische Innenministerium ermittelte bereits seit längerem gegen den Verein, da dieser sich für die Ziele des Kalifatstaates einsetzt. Die Räumung der Vereinsräume in der Nähe der Justizvollzugsanstalt dauerte mehrere Stunden. Verwendbare Lebensmittel wurden karitativen Zwecken zugeführt.

2001 wurde der sog. Kalifatstaat verboten und dessen damaliger Anführer Metin Kaplan wegen Aufruf zum Mord zu einer Haftstrafe verurteilt und später abgeschoben. Auch der Verein in Ingolstadt wurde damals verboten. Viele aktuelle Vereinsmitglieder waren damals auch Teil der Kalifatstaat-Bewegung.


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WebReporter: omar
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Verein, Ingolstadt, Auflösung, Innenministerium
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.10.2013 17:46 Uhr von omar
 
+14 | -6
 
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Hier heißt es wachsam sein. Solche radikalen Volksverhetzer wie Metin Kaplan und seine Nachfolger bringen gemäßigte harmlose Muslime in aller Welt leider immer wieder in Verruf und unter Generalverdacht. Ich hoffe der Verfassungsschutz setzt hier auch auf verdeckte Mitarbeiter und Informanten, denn es ist schwer von außen die Szene zu beobachten.
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22.10.2013 17:56 Uhr von Freimaler
 
+1 | -4
 
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Ja die verwendbaren Lebensmittel was das wohl für welche waren?Hehe da holen es ja ihre Landsleute gleich wieder ab,bleibt alles unter den Brüdern wenn es nun zur Caritas kommt.Können sie ja dann dem Kalif als Care.Paket schicken so bleibt es dann ja auch in ihrer Bewegung.Hauptsache solch kriminelle Vereinigungen werden aufgelöst......es gibt aber noch viel zu tun ich sag nur Eisberg und Spitze....
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22.10.2013 19:19 Uhr von YilmazG
 
+7 | -3
 
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Ich kenne den Verein in Ingolstadt, und muss sagen das da mehr Mitglieder aus arabischen landen und dem Balkenstaaten gab als Türken. Auch paar Deutsche wahren dort.
Die haben mich vor mal zu einem essen während der Fastenzeit eingeladen und obwohl es zumindest mir gegenüber gemaesigt zuging hatte ich kein gutes Gefühl bei dene und das war mein letzter Besuch dort. Die haben son meditatives Gebet vollzogen bei dem man die Atmung beschleunigt quasi hyperventiliert das war mir zu krass. Den laden gabs da sicher über 10 Jahre.
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22.10.2013 21:29 Uhr von Maverick Zero
 
+4 | -0
 
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Prinzipiell gut, löst aber das Problem nicht.
Das Verbot solcher Vereinigungen erschwert evtl. die Koordination, allerdings bleibt das Gedankengut in den Köpfen der Mitglieder und letztere bleiben im Land.
Eventuell müsste man eher hier ansetzen, als sich alleine auf Verbote zu beschränken.
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23.10.2013 09:18 Uhr von gerndrin
 
+0 | -1
 
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Ja und?
Ich denke, das ist so überall der Fall.
Bei uns hier lungern vor dem Eingang dunkle Gestalten herum, nur männlich (für Frauen gibt´s keine Kültür...) und der Zutritt ist natürlich nur "Mitgliedern" erlaubt.
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23.10.2013 18:02 Uhr von Lynxx
 
+0 | -0
 
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Es war schon eine Unverschämtheit von Metin Kaplan und seinem Vater, sich zum „Kalifen“ der Muslime zu ernennen, aber solche Scharlatane sollte man nicht zu ernst nehmen. Nachdem Metin Kaplan seine Haftstrafe ordnungsgemäß abgesessen hatte, wurde er damals vom Innenminister und Muslimhasser Otto Schily auf rechtswidrige Weise in die Türkei abgeschoben. Vor einigen Jahren wurde der islamischen Schule in München die Lizenz entzogen, obwohl sie sich nichts zuschulden lassen kommen hatte, außer daß einige der Verantwortlichen verdächtigt wurden, der Muslimbruderschaft anzugehören. Anscheinend möchte das bundesdeutsche Regime mit dem syrischen und ägyptischen in der Verfolgung und Unterdrückung der Muslimbrüder konkurrieren. Auch der jetzige Vorfall zeigt, daß es mit der Religionsfreiheit für Muslime in der BRD nicht weit her ist.
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23.10.2013 18:12 Uhr von Lynxx
 
+0 | -1
 
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Es war schon eine Unverschämtheit von Metin Kaplan und seinem Vater, sich zum „Kalifen“ der Muslime zu ernennen, aber solche Scharlatane sollte man nicht zu ernst nehmen. Nachdem Metin Kaplan seine Haftstrafe ordnungsgemäß abgesessen hatte, wurde er damals vom Innenminister und Muslimhasser Otto Schily auf rechtswidrige Weise in die Türkei abgeschoben. Vor einigen Jahren wurde der islamischen Schule in München die Lizenz entzogen, obwohl sie sich nichts zuschulden lassen kommen hatte, außer daß einige der Verantwortlichen verdächtigt wurden, der Muslimbruderschaft anzugehören. Anscheinend möchte das bundesdeutsche Regime mit dem syrischen und ägyptischen in der Verfolgung und Unterdrückung der Muslimbrüder konkurrieren. Auch der jetzige Vorfall zeigt, daß es mit der Religionsfreiheit für Muslime in der BRD nicht weit her ist. Der „Kalifatsstaat“ übte keine Gewalt- oder terroristischen Taten aus und plante solche auch nicht, wurde von den Mehrheit der in der BRD lebenden Muslime nicht wahr- und nicht ernstgenommen und stellte keine Gefahr dar.

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