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Umfrage: Drei Viertel der Deutschen unzufrieden mit Einkommen

Nach einer repräsentativen Umfrage der Comdirect Bank, sind drei von vier Deutschen nicht zufrieden mit ihrem eigenen Einkommen. Um laufende Kosten zu decken oder überhaupt konsumieren zu können, achtet mittlerweile jeder zweite Deutsche auf Sparaktionen bei seinem Einkäufen.

Jeder Dritte verzichtet auf Urlaub oder versucht mit Verkäufen von gebrauchten Konsumgütern seine Einnahmesituation zu verbessern. Fast ein Drittel der Befragen muss außerdem auf Ersparnisse zurückgreifen, um laufende Kosten decken zu können.

Jeder Fünfte hat bereits einen Zweitjob und etwa jeder Zehnte ist auf der Suche nach einem besser bezahlten Arbeitsplatz. Etwa 13 Prozent der Befragten versuchen mit Glücksspielen ihr Einkommen aufzubessern. Nur etwa fünf Prozent nehmen Darlehen für Konsumgüter auf.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Umfrage, Urlaub, Gehalt, Einkommen
Quelle: www.welt.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.10.2013 13:45 Uhr von Wieselshow
 
+2 | -0
 
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Ich bin jedenfalls zufrieden.
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22.10.2013 14:07 Uhr von no_trespassing
 
+5 | -0
 
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>>Fast ein Drittel der Befragen muss außerdem auf Ersparnisse zurückgreifen, um laufende Kosten decken zu können.

Tjahaa...aber behaupten, dass wir nur eine Inflation von 1,5% haben.
Die Auflösung von Sparguthaben, ist das Ziel einer jeden Inflation. Allerdings gilt das nur für den Mittelstand. Die Vermögenden (Halter der Produktionsmittel) können die Inflation durch Preisverteuerung immer weiterreichen.

Nachzulesen in: "Nachteil Euro - Warum die Alternative für Deutschland offene Türen einrennt".
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22.10.2013 14:10 Uhr von CoffeMaker
 
+4 | -0
 
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"Jeder Fünfte hat bereits einen Zweitjob "

Sagte da mal nicht jemand aus dem Bundestag das dies nur daran liegt das die Deutschen konsumgierig sind?

Und wenn ich mich nicht irre gab es mal eine Umfrage die genau das Gegenteil behauptete, da waren geschätzte 70% zufrieden mit ihr Einkommen.

Und das Durschschnittseinkommen was man ermittelt hat ist ja auch großartig, alleine in meinem Bundesland verdienen die Leute 1500€ Netto...... nur frag ich mich warum die Umsätze des Handels so gering sind....
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22.10.2013 14:43 Uhr von Katerle
 
+3 | -2
 
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hätten mal mehr ihr hirn bei der wahl eingesetzt
dann wäre wohl jetzt ein besseres und vor allem ausreichendendes einkommen kein problem gewesen
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22.10.2013 14:51 Uhr von Azureon
 
+4 | -1
 
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@ Faboan: Genau so ist es.

Ich meine, ich und meine Frau sind mittlerweile an einem Punkt angekommen wo wir um die 1000 Euro übrig haben zum sparen (besserer Job sei Dank). Aber wir haben beide weder was geerbt bisher, noch sonstige großartige Rücklagen. Auch wir werden uns entscheiden müssen zwischen einem Eigenheim oder Kindern. Damals™ brachte man als Alleinverdiener in einem angemessen bezahlten Job seine Familie mit 2 Kindern durch und hat sich noch ein Eigenheim gebaut. Das ist heute so nicht mehr drin für die meisten Menschen.
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22.10.2013 14:55 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -2
 
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@Katerle
Da bist du mir jetzt aber eine Antwort schuldig, wie eine andere Partei zu einem höheren Einkommen führt.
Meiner persönlichen Ansicht nach, muss eine Partei dafür sorgen, dass soviel Arbeit herrscht, dass schlecht zahlende Firmen erst gar niemanden finden. Von einem solchen Programm habe ich aber nirgendwo gehört - stattdessen werden Mindestlöhne gefordert, die nur kaum über Hartz4 ergeben.
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22.10.2013 15:18 Uhr von LucasXXL
 
+0 | -1
 
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Hmm ich habe gerade ein Angebot bekommen für einen zweiten Job mit freier Zeiteinteilung. Das schöne dabei ist ich bekomme daa gleiche was ich z.Z. verdiene. Nun dann bin ich zufrieden :-)
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22.10.2013 15:23 Uhr von Marco73230
 
+1 | -0
 
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@Katerle
das glaubst du hoffentlich nicht wirklich^^
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22.10.2013 15:26 Uhr von LucasXXL
 
+2 | -2
 
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Katerle wen hättest du für eine bessere Wirtschaft vorgeschagen?
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22.10.2013 16:11 Uhr von Rekommandeur
 
+2 | -0
 
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Ich bin mit meinem Einkommen eigentlich völlig zufrieden.
Was mir dabei missfällt ist die Tatsache, das sich der Staat bei mir mindestens 30% meines Gehaltes holt und für Sinnlosigkeiten ausgibt.
Gäbe es diese enormen Abzüge nicht, könnte man wunderbar davon leben.

[ nachträglich editiert von Rekommandeur ]
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22.10.2013 19:24 Uhr von Perisecor
 
+1 | -5
 
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Huch, wo sind denn die ganzen Leute hin, die sonst immer Umfragen an sich anzweifeln?

Und dann auch noch bei einer von einer Bank durchgeführten Umfrage?



Achso. Die haben ja diesmal eine Umfrage, welche mit ihren politischen Ansichten übereinstimmt und stimmen dieser deshalb vorbehaltlos zu.
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22.10.2013 19:26 Uhr von killerlegs
 
+2 | -0
 
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@silence_sux:

Mit ´nem "ihrem" wäre ihm aber besser gedient :)
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22.10.2013 22:29 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -1
 
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Schon interessant:
>> achtet mittlerweile jeder zweite Deutsche auf Sparaktionen bei seinem Einkäufen.
Ich wäre überrascht, wenn es Leute gibt, die das nie machen. Es ist wohl nur eine Frage des "wie oft".

>> Fast ein Drittel der Befragen muss außerdem auf Ersparnisse zurückgreifen, um laufende Kosten decken zu können.
DAS empfinde ich nun wirklich als besorgniserregend. Wenn die Lage dieser Menschen sich nicht bessert, werden sie nämlich über kurz oder lang ein Problem haben.

>> etwa jeder Zehnte ist auf der Suche nach einem besser bezahlten Arbeitsplatz.
Entschuldigung, aber da muss man sich doch fragen. 3/4 sind mit ihrem Gehalt unzufrieden, aber nur jeder 1/10 macht sich überhaupt die Mühe, nach einem besserbezahlten Job zu suchen?? Was ist denn bitte mit den restlichen 65%, dass sie sich nicht mal nach einem besserbezahlten Job umsehen??

@ Wieselshow
"Ich bin jedenfalls zufrieden."
Ich auch.

@ Intensity
"Und der Lohn ist noch immer derselbe wie vor 20 Jahren."
Das ist falsch. Die Löhne sind brutto wie netto im Verlauf der letzten 20 Jahre sehr wohl gestiegen, siehe
http://www.sozialpolitik-aktuell.de/...
Was nicht gestiegen sind, sind die *Real*löhne - d.h. die inflationsbereinigten Löhne. Die sind nach meiner Rechnung über die 20 Jahre hinweg insgesamt um 2,7% gefallen, jährlich um durchschnittlich 0,14%. Das Problem liegt für mich eher in den gestiegenen Ansprüchen als in der minimalen Verringerung des Realeinkommens.

@ no_trespassing
">>Fast ein Drittel der Befragen muss außerdem auf Ersparnisse zurückgreifen, um laufende Kosten decken zu können.
Tjahaa...aber behaupten, dass wir nur eine Inflation von 1,5% haben."
Was hat das eine unmittelbar mit dem anderen zu tun? Man müsste die zeitliche Entwicklung dieses Anteils sowie die Lohnentwicklung berücksichtigen, um daraus eine derartige Aussage ableiten zu können.

"Die Auflösung von Sparguthaben, ist das Ziel einer jeden Inflation. Allerdings gilt das nur für den Mittelstand."
Inflation gibt es mehr oder weniger ausgeprägt seit über 30 Jahren. Das Problem ist derzeit, dass die Inflation in Deutschland die Guthabenzinsen übersteigt. Die Sparguthaben werden aber deswegen nicht aufgelöst, sondern verlagert - z.B. in Immobilien oder Aktien.

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