22.10.13 07:22 Uhr
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CDU rückt von zentralem Wahlversprechen des Schuldenabbaus ab

Die Union ist vor den Koalitionsgesprächen mit der SPD von einem zentralen Wahlkampfversprechen abgerückt: Es werden keine Staatsschulden zurückgezahlt. Die SPD konnte die Union nicht von Steuererhöhungen überzeugen, deshalb sind höhere Schulden eine logisch Konsequenz.

"Ab 2015 sollen keine neuen Schulden mehr aufgenommen werde", so ein Versprechen des Bundesfinanzministers Wolfgang Schäuble am vergangenen Sonntag. Dabei ist keine Rede mehr davon, bestehende Schulden abzubauen.

Insgesamt wird der Bund bis Ende 2013 260 Milliarden Euro aus Steuergeldern einnehmen. Bei der Bekanntgabe der Mehreinnahmen war kein Ton zum Schuldenberg in Höhe von 2,3 Billionen Euro geäußert worden.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, CDU, Koalition, Wahlversprechen
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.10.2013 07:22 Uhr von Borgir
 
+18 | -1
 
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Das ist nur einer der mehr als nur faulen Kompromisse, die uns eine große Koalition bringen wird. Es wird noch sehr viel schlimmeres kommen.
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22.10.2013 07:44 Uhr von Bobbelix60
 
+14 | -1
 
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Es kann ja auch nicht sein, dass ein Staat seine Schulden zurückzahlt. Wie sollen die armen Banken sowas überleben.
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22.10.2013 07:54 Uhr von friend61
 
+10 | -1
 
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Frei nach dem Motto : Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern ?
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22.10.2013 08:33 Uhr von Pils28
 
+12 | -1
 
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Die Union wollte Schuldenabbau, die SPD Steuererhöhungen. Also kompatibler geht es doch gar nicht. Wenn man es dennoch nicht tut am Ende, dann war es eine dreiste Lüge und hat nichts mit einem Kompromiss zu tun.
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22.10.2013 08:43 Uhr von PeterLustig2009
 
+3 | -3
 
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@Pils28
Der eine will Schuldenabbau der andere will Steuererhöhungen

1. Wie will die CDU Steuern abbauen ohne Mehreinnahmen zu generieren?

Und wenn die Steuererhöhungen fallen ist es natürlich logisch dass es keinen Schuldenabbau gibt
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22.10.2013 08:43 Uhr von Rulfy
 
+4 | -0
 
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@Pils28:
Genau das dachte ich mir auch gerade ... Aber schön, dass Leute den Wahrversprechern der CDU immernochinkl. "Der Koalitionspartner ist an allem schlechten schuld" glauben schenken, obwohl dieser noch nicht einmal gefunden ist... ~~

[ nachträglich editiert von Rulfy ]
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22.10.2013 09:05 Uhr von derSchmu2.0
 
+1 | -0
 
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Wie auch Schuldenabbau? Man muss doch erst die neuen Ministerien finanzieren, nicht zu vergessen die propotional steigenden Pensionen später...da kann man nicht mehr von Schuldenabbau reden...aber wenn man die Steuern erhöht kann man sich jetzt schon eine Rede zurecht legen, dass Deutschland in 2 Jahren eine total niedrige Neuverschuldung hat....wo ist Al Kaida, wenn man sie mal braucht?
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22.10.2013 09:34 Uhr von Niels Bohr
 
+4 | -0
 
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Also wenn es zur großen Koalition kommt, dann haben wir zum Schluß neue Schulden UND höhere Steuern!!!

Die ach so tollen Allround-Genies im Bundestag sollen endlich mal ihren Job richtig machen!
Es kann doch nicht angehen, das es auf der einen Seite heißt, das der Staat 2-stellige Milliardenbeträge an Steuermehreinnahmen hat und Gleichzeitig müssen neue Steuern erhoben werden und neue Schulden aufgenommen werden.

Da stellt sich doch echt die Frage:
WO BLEIBT DIE GANZE KOHLE?????

Ok, es ist ja wichtig, das die Minister mindestens mit Audi A8 herumfahren und alleine in einem Airbus A380 fliegen und das wir Harz 4 an Rumänen und Flüchtilnge aus Afrika bezahlen.
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22.10.2013 10:36 Uhr von yeah87
 
+1 | -1
 
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Es ist doch absolut Logisch die Steuereinnahmen für vielverdiener zu erhöhen und damit den Schuldenabbau zur erreichen.

Wie war die Vorstellung der Cdu einfach ohne Mehreinnahme Schuldenabbauen?

Unter Helmut Kohl waren die Steuern weit höher.
Na wie auch immer
Wer den Dreckigen Lumpen wählt braucht sich nicht wundern wenn der Boden dreckig bleibt beim wischen.

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