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Trackingtauglich: Browser hinterlassen individuelle Spuren im Netz

Knapp 93 Prozent der Web-Browser setzen einen derart einzigartigen Cocktail an Informationen ab, dass sich anhand derer die Bewegungen des Anwenders im Netz verfolgen lassen. Zu diesem Ergebnis kam Henning Tillmann, der für seine Informatik-Diplomarbeit 23.709 Browser-Fingerabdrücke untersucht hatte.

Besonders markant sind Plug-in-Listen, die unterstützten MIME-Typen und Schriftarten.

Bei deaktiviertem JavaScript und Flash lassen sich merklich weniger Daten auslesen.


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WebReporter: ISt/VAB
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Netz, Spur, Browser
Quelle: www.golem.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.10.2013 19:46 Uhr von LucasXXL
 
+3 | -1
 
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nochmalblabla also du bist auch dafür das für Inhalte gezahlt werden soll und somit dagegen das sich der Verlag über Werbung finanziert?
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21.10.2013 20:48 Uhr von Pils28
 
+4 | -0
 
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Lieber zahle ich selber für Inhalte angemessene Preise, als dass andere sich die Rechte an meinen Inhalten mit meinem Daten kaufen. Und es würden auch weniger Leute Popups blocken, wenn das System der Werbung nicht so wahnmäßig überstrapaziert worden wäre. Genauso würden weniger Leute bereit sein Werbung und ähnliches zuzulassen, wenn sie sich im klaren wären, wie allumfassend sie erfasst werden. Ich bin Nutzer, ich spiele nach meinen Regeln, gefällt es wem nicht, kann er mich gerne von seiner Seite bannen.
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21.10.2013 22:15 Uhr von LucasXXL
 
+1 | -2
 
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nochmalblabla, lamor200 ja aber das liegt doch an euch, wenn ihr nicht diese AdBlocker benutzen würdet dann würde sich die Werbung auf alle User verteilen. Diese ganzen Sonderwerbemittel enstanden nur darauf hin das sehr viel Werbung geblockt wird.
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21.10.2013 22:29 Uhr von Pils28
 
+1 | -3
 
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@LucasXXL: Und Iphones werden billiger, weil viele davon gekauft werden?
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21.10.2013 22:42 Uhr von LucasXXL
 
+0 | -0
 
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Pils28 was hat das damit zu tun? Wenn ich als Seitenbetreiber für meine Redakteure 20 000 Euro im Monat zahlen muß und ich bekomme aber nur 19 000 Euro, so reicht es nicht. Habe ich mehr Werbeeinblendungen und bekomme 21 000 Euro so reicht es wieder, klar?
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21.10.2013 22:51 Uhr von Pils28
 
+1 | -0
 
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Weniger Blocker, weniger Werbung schriebst du noch oben. Parallel wären mehr verkaufte IPhones, geringer Endkundenpreis da Kosten für Entwicklung und Vermarktung auf mehr Kunden verteilt werden könnte, klar?
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22.10.2013 01:13 Uhr von Johnny Cache
 
+1 | -0
 
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@ LucasXXL
Wir haben den Krieg mit der Werbung nicht angefangen, aber wir haben ihn gewonnen. ;)
Ich erinnere mich noch gut an die Anfänge des Webs als es noch völlig harmlose Banner gab, welche man sogar noch angesehen und bei interesse angeklickt hat. Daß sie dann den Hals nicht voll bekommen konnten ist nicht unsere Schuld.
Mal sollte denken daß sich irgendjemand ein brauchbares Zahlungssystem statt Werbung ausdenkt, aber das einzige was ich kenne ist Flattr und selbst das ist für diesen Zweck nicht wirklich geeignet.
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22.10.2013 11:51 Uhr von ted1405
 
+1 | -0
 
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Mal blöd gedacht ...

könnte ich in meinem Browser einen BEGRENZTEN Bereich für Werbung vordefinieren (z.B. 10% vom linken Rand) und würden (ALLE!) Webseiten nur exakt diesen Bereich dann auch für Werbung nutzen, dann würde ich zugunsten der Webseitenbetreiber auch sofort auf jeglichen Blocker verzichten.

Da Werbeanzeigen im Laufe der Jahre aber immer penetranter wurden, sich teils nicht mehr wegklicken lassen, über den wirklich interessanten Informationen liegen, übermäßig viel Traffic verursachen oder mit "extrem tollen" Sounds nerven müssen, werde ich entsprechend nicht auf entsprechende Gegenmaßnahmen verzichten.

Ach und die Aussage "penetrante Werbung gibt es nur, weil jemand Werbeblocker erfunden hat!" halte ich für extrem naiv. Penetrante Werbung gibt es schlicht, weil es möglich ist und sich werbetreibende dadurch von anderen werbetreibenden abzusetzen versuchten!

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