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NSA-Bespitzelung: Frankreich bestellt Botschafter der USA ein

Fast sieben Millionen Telefondaten hat der US-Geheimdienst NSA täglich in Frankreich abgefangen und ausgewertet. Zwischen Dezember 2012 und Januar 2013 sind in Frankreich über 70 Millionen Telefonaufzeichnungen vorgenommen worden.

Wie die französische Tageszeitung "Le Monde" berichtet, haben die Abhöraktionen der NSA unter dem Namen "US-987LA" ein weitaus größeres Maß erreicht als bisher angenommen. Vor allem E-Mail-Konten des Providers "wanadoo.fr" und von Alcatel-Lucent waren Ziel des US-Geheimdienstes.

Die Enthüllungen haben die französische Regierung dazu veranlasst, den Botschafter der USA unverzüglich einzubestellen. Außenminister Laurent Fabius sagte dazu: "Diese Praktiken, die das Privatleben verletzen, sind zwischen Partnern vollkommen inakzeptabel."


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Frankreich, Botschafter, NSA, Bespitzelung
Quelle: kurier.at

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.10.2013 14:54 Uhr von NetCrack
 
+16 | -1
 
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Wieso findet sowas in Deutschland nicht statt?
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21.10.2013 15:09 Uhr von Perisecor
 
+5 | -3
 
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@ NetCrack

Weil der BND PRISM-Teilhaber war/ist, während der DGSE seine eigenen Programme unterhält.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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21.10.2013 15:22 Uhr von Justus5
 
+10 | -0
 
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Das möchste ich bei uns auch sehen, dass unser Außenminister den US-Botschafter zum Rapport einbestellt.

Na ja, Träumen wird man ja noch wohl dürfen... ;)

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