21.10.13 13:17 Uhr
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Wegen Napoleon: Jeder Deutsche finanziert Kirche mit

Auch wenn man in Deutschland aus der Kirche ausgetreten ist, zahlt man dennoch weiter für sie.

Für diese Finanzierung ist Napoleon verantwortlich, der damals deutsche Fürsten enteignete, die mit dem Vermögen der Kirche entschädigt wurden.

Wegen dieser über 200 Jahre alten Angelegenheit bekommt die Kirche vom deutschen Staat Entschädigungsleistungen in Höhe von 480 Millionen Euro im Jahr, die die Steuerzahler leisten.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Geld, Kirche, Napoleon
Quelle: www.focus.de

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49 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.10.2013 13:19 Uhr von Wompatz
 
+73 | -9
 
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Ich möchte das einfach nicht zahlen...das ist eine bodenlose Frechheit...

Ich kann gar nicht soviel schreien wie mich das ankot....
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21.10.2013 13:27 Uhr von brycer
 
+22 | -12
 
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Und was ist daran bitte die News?
Das weiß doch so ziemlich jeder dass die Kirche bei uns staatlich finanziert wird.
Wie sie dass nennen und woher sie das Geld nehmen bleibt doch letztlich egal. ;-P
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21.10.2013 13:30 Uhr von PrinzAufLinse
 
+15 | -9
 
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Da erschafft also jemand aus dem Nichts die Welt und kann dann nicht mit Geld umgehen. Wer findet den Widerspruch?
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21.10.2013 13:51 Uhr von ~frost~
 
+18 | -3
 
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PrinzAufLinse
Gott hat ja nicht das Geld erfunden, das ist ein Produkt unseres Freien Willens.
Aber die meisten Religionen verbieten den Zins (da steckt bekanntlich der Teufel dahinter)
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21.10.2013 14:03 Uhr von Pundito
 
+3 | -3
 
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Ueberschrift stimmt so nicht. Sollte besser heissen "Jeder in Deutschland Steuerpflichtige ...".
Bin Deutscher, habe viele Jahre unfreiwillig gezahlt und zahle nun nicht mehr.
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21.10.2013 14:05 Uhr von TausendUnd2
 
+19 | -1
 
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"Wissen Sie, was das größte Problem der Kirche in Deutschland ist? Sie hat zu viel Geld." (Joseph Kardinal Ratzinger in einem Interview mit dem Philosophen Robert Spaemann, zit. nach Die Welt, 29.9.2011)
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21.10.2013 14:06 Uhr von bigX67
 
+11 | -3
 
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ihr seit ja lustig - diese information ist natürlich nicht überflüssig. menschen vergessen gerne und über die genauen umstände der kirchenfinanzierung wird in deutschland nicht gerne geredet.

beweise dafür findet ihr auf SN genug.
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21.10.2013 14:42 Uhr von Schmollschwund
 
+14 | -2
 
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Das "Beste" daran: Der Staat darf noch nicht mal mitreden, wenn es um die Verwendung dieses Geldes geht.....
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21.10.2013 15:05 Uhr von FadingMoon
 
+3 | -1
 
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@ Schmollschwund
Das ist der dämlichste Kommentar, den ich je gesehen habe. Der Staat bestimmt doch auch nicht mit, was ich mit meinen Solzialleistungen tue - in meinem Fall überwiegend trinken. Und da es sich hier nicht um eine wohltätige Spende an die Kirche handelt, sondern um eine vertraglich festgelegt Leistung, für die die Kirche damals einen Preis gezahlt hat, hat der Staat da auch kein Mitspracherecht, was mit dem Geld passiert. Genausowenig darf ein Arbeitgeber dir nicht sagen, was du von deinem Lohn kaufen sollst.
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21.10.2013 15:11 Uhr von ROBKAYE
 
+22 | -0
 
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Dann sollten wir eventuell darüber nachdenken, Frankreich auf die Zahlung von Reparationen zu verklagen... und die Kirche auf Rückzahlung aller Einnahmen, die von Anbeginn bis jetzt durch die Enteignung der Bürger infolge von Ablasszahlungen, Landenteignungen sowie vieler anderer dubioser Geschäfte im Namen Gottes, zu unermesslichem Reichtum geführt hat.

Die Kirche ist wie das aktuelle Finanzsystem. Ein unscheinbarer, lästiger Parasit, der sich vom arbeitenden Volk ernährt, indem er dessen Geld in die Hände weniger, nichtsnutziger Profiteure umleitet und die Menschen immer weiter in die Armut treibt.
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21.10.2013 15:31 Uhr von mardnx
 
+4 | -2
 
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gott braucht kohle, so ein universum unterhält sich schließlich nicht von selbst, einfach so.
ne mal im ernst, die holocaust-leugnende pädophilen-sekte braucht ständig neues geschmeide und pompöse messen um dem primitiven, denkfaulen, freiwillig unmündigen pöbel weltweit zu imponieren. die welt ohne kirche (welche auch immer) und deren gedöns reicht vielen menschen nicht aus um das wunder des seins zu erkennen und dienstleistung will bezahlt werden.

[ nachträglich editiert von mardnx ]
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21.10.2013 15:41 Uhr von Enieslobby
 
+3 | -11
 
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1. Steigt aus der Kirche aus. http://www.austreten.com
2. Kündigt euren Job.
3.) Beantragt Hartz 4 :P

Da zahlt der Staat doppelt und dreifach und ihr nix LOL irgendwann werden die Penner das schon merken.

[ nachträglich editiert von Enieslobby ]
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21.10.2013 16:13 Uhr von Phoenix3141
 
+8 | -3
 
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Tja, solange Otto-Normalidiot bei jeder Bundestagswahl schön weiter die CHRISTLICH demokratische Union (CDU) wählt, wird sich daran so schnell wohl auch nichts ändern. In Deutschland existiert die Trennung von Staat und Kirche sowieso nur in der Theorie. Selbst wenn man aus der Kirche austritt, finanziert man die Sekte trotzdem noch ordentlich mit ...
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21.10.2013 18:29 Uhr von Trallala2
 
+4 | -8
 
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Ich weiß nicht was das Problem ist? Erstens ist das keine neue Erkenntnis. Das ist kein Geheimnis, das weiß jeder, der lesen kann. Schön, dass Focus gesten Jauch gesehen hat ;)

Zweitens ist das ein Deal gewesen. Napoleon hat die Kirche enteignet und ihr dafür Ersatzzahlungen angeboten. Nachdem er war weg war, hätte man den Deal rückgängig machen können. Hat man nicht gemacht. Also was beschwert ihr euch? Ein Deal ist ein Deal.

Drittens, der Staat hätte sich schon längst aus dem Deal rauskaufen können. Sie brauchen nur ein mal das x-fache der Summe bezahlen (die Kirche hat nichts dagegen) und die Zahlungen fallen weg. Aber das macht keiner, denn die 480 Millionen Euro im Jahr sind immer noch weniger als das x-fache auf einmal. Kein Politiker denkt hier langfristig, denn in vier Jahren muss er die paar Milliarden bei der Wahl rechtfertigen.

Auch die Kirchensteuer ist ein Deal. Überall wo der Staat der Kirche etwas zahlt, hat der Staat irgendwann ein Geschäft gemacht und auch etwas dafür bekommen. Das wird gerne vergessen. Das Napoleon der Kirche eine Vermögen geklaut hat, das vergisst man gerne. Und es ist egal wie die Kirche dran gekommen ist und ob sich eine Kaufmann, der sein ganzes Leben seine Angestellten ausgebeutet hat, mit einer Schenkung an die Kirche einen Platz im Himmel erkaufen wollte. In 2000 Jahren summieren sich Schenkungen. Also wurde auch viel genommen.

@Wompatz

"Ich möchte das einfach nicht zahlen...das ist eine bodenlose Frechheit...

Ich kann gar nicht soviel schreien wie mich das ankot...."

Das ist egal. Ich möchte auch nicht für die Behandlung deiner Hämorriden zahlen, ich kenne dich nicht, wieso muss ich zahlen? Aber so funktioniert das System, alle zahlen ein und einige kriegen da etwas raus, auch wenn sie damit nichts anfangen können. Und nur weil du nichts mit der Kirche anfangen kannst, na und, ich kann mit deinen Hämorriden nichts anfangen, zahle bei Bedarf aber deine Behandlung mit.
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21.10.2013 18:32 Uhr von Trallala2
 
+2 | -10
 
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@RealAcidArne

"Vielleicht sollte die Kirche mal anfangen zu entschädigen für all die Millionen Menschen, die in ihrem Namen ermordet worden sind, die Kreuzzüge, Hexenverbrennungen, Verhütungsverbote in Afrika, etc.."

Jedes mal wenn du den Mund auf machst, kommt nur Scheiße raus. Das Problem ist, dass du schon längst bei anderen Diskussionen aufgeklärt wurdest, dass die Kirche im Grunde nichts mit Kreuzzügen und Hexenverbrennungen zu tun hatte. Du weißt also selbst, dass du da Unsinn redest. Das machst du also mit Ansicht.
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21.10.2013 19:09 Uhr von maxi91
 
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trallala2 wer ist den dann deiner meinung nach für kreuzzüge etc. verantwortlich?
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21.10.2013 19:52 Uhr von Trallala2
 
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@maxi91

"wer ist den dann deiner meinung nach für kreuzzüge etc. verantwortlich?"

Ja, was glaubst du denn?

Kennst du die Geschichte, wonach man im Mittelalter daran glaubte, dass die Erde flach ist? Glaubte man nicht. Seit dem 3. Jahrhundert, als die Kirche nicht mehr verfolgt wurde und sich so langsam den Details widmete, war es die offizielle Sicht der Kirche, dass die Erde eine Kugel ist. Nach dem Mittelalter kam aber die Geschichte auf, dass man im Mittelalter eben an eine flache Erde glaubte. Das hat dann paar hundert Jahre keiner in Frage gestellt, erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat man sich des Themas genauer angenommen und stellte fest, im Mittelalter war die Kugel rund. Auch für Kirche.

Obwohl das aber inzwischen schon über zwei Generationen bekannt ist, hält sich das Märchen von der flachen Erde im Mittelalter weiter. Die Menschen muss man nicht dumm halten, das machen sie schon alleine. Es passt ja so gut ins Konzept, dass die Kirche eine flache Erde wollte.

Zurück zu den Kreuzzügen im Orient. Mal davon abgesehen, dass die Moslems auch kräftig in Europa wüteten und auch zwei Mal sogar schon vor Wien standen, was aber anscheinend kein Schwein interessiert, denn wenn Christen im Orient einfallen, dann sind das Kreuzzüge, wenn die Moslems in Europa einfallen, dann sind es nur die Türken vor Wien, so hat doch jede Geschichte einen wahren Kern und eine Märchenversion.

Die Märchenversion von den Kreuzzügen sieht so aus, dass der Papst die Christen in einen heiligen Krieg schickte, eben auf einen Kreuzzug. Um den eigentlichen Hintergrund zu verstehen, muss man sich etwas mit der damaligen Zeit beschäftigen.

Zu damaligen Zeit war es üblich, dass Könige, wenn ihre Königreiche angegriffen wurden, schon mal eine Hilferuf in alle Richtungen aussahnten. In der Regel kam dann eben Unterstützung aus allen Ecken. Natürlich nicht umsonst, aber das ist ja nicht das Thema. Nun wurde Konstantinopel angegriffen und keiner kam. War zu weit, oder sonstwas. Also bat der Kaiser den Paps um Hilfe, es soll doch mal im fernen Europa etwas Überredungsarbeit leisten. Nun muss man wissen, dass der Papst in Konstantinopel nichts zu sagen hatte, da hatte die orthodoxe Kirche das Sagen.

Es ist aber nicht schlecht einem einen Gefallen zu tun. Erstens wäre der Kaiser dem Papst etwas schuldig, zweitens würde es die Position gegenüber der orthodoxen Kirche stärken. Nur wie überredet man Fürsten und Ritter paar tausend Kilometer weit zu reisen? Man bietet ihnen etwas an. Also hat der Papst das zu einer heiligen Sache gemacht, allen die mitmachten wurden die Sünden vergeben, usw. Im Grunde war es aber eine Gefälligkeit an den oströmischen Kaiser.

Ob die Ritter nun alles glaubten, spielt keine Rolle. Das war nur das Fußvolk, wichtig sind die Hintergründe. Später waren die Gründe noch pragmatischer, denn Europa ist klein und war aufgeteilt. Für abenteuerlustige Fürsten und Ritter booten sich im Orient Möglichkeiten an. Dort konnte man neue Königreiche gründen, sein Glück suchen, wohlhabend werden.

Zugegebenermaßen wurden alle Kreuzzüge irgendwie religös gerechtfertigt, man konnte ja schließlich nicht ohne einen Grund irgendwo einfallen. Man wäre dann ein Barbar. Selbst Adolf hat sich ein Grund für den Angriff auf Polen gebastelt.

Trotzdem, ein Tausend Jahre danach immer noch zu glauben es war eine religöse Geschichte, zeugt von viel Dummheit. Oder man ist ein Moslem, dann kann man den Christen etwas vorwerfen. Oder man ist ein Atheist und mag die Kirche nicht, dann kann man zeigen wie blutig ihre Geschichte war. Trotzdem, was einer über Kreuzzüge denkt ist immer ein Indikator dafür ob er intelligent oder dumm ist. Denn das was ich oben geschrieben habe ist im Grunde die offizielle Sicht der Historiker. Das es eine religöse Angelegenheit war, ist die Ansicht von Atheisten.
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21.10.2013 21:13 Uhr von Borgir
 
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Die Kirche, die doch kein Geld hat und immer Spenden haben will...und die Leute spenden kräftig weil sie glauben, die Kirche sei arm......Hirnamputierte, echt.
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21.10.2013 21:15 Uhr von magnificus
 
+2 | -1
 
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@Trallala
Gibt es für deine Version auch Quellen, die man mal eingehender studieren kann?

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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21.10.2013 21:28 Uhr von magnificus
 
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Also waren sie doch im Auftrag des Papstes unterwegs. Und nach Konstantinopel gings ja noch weiter. Wir sollen also glauben, dass dem Papst nichts anderes als wirtschaftliche Interessen dazu veranlasst haben soll? Keine Bekehrung und so?

Wie war das mit den Hexenverbrennungen, die auch nichts mit der Kirche zu tun hatten?
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21.10.2013 22:47 Uhr von Trallala2
 
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@magnificus

"@Trallala
Gibt es für deine Version auch Quellen, die man mal eingehender studieren kann?"

Ja, man sagt dazu Geschichstbücher.
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21.10.2013 23:40 Uhr von Trallala2
 
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@magnificus

"Also waren sie doch im Auftrag des Papstes unterwegs."

Nein. Natürlich kann man alles so drehen und wenden wie man es braucht und vielleicht kommt da ein Auftrag raus, aber nicht mal das. Das war keine Bekehrungsaktion, da wurde nicht großartig missioniert, also wo erkennst du da einen religösen Auftrag? Ich sehe da nichts. Auch hat die Kirche oder der Papst keine Armee angeführt oder irgendeinem König den Auftrag gegeben da unten aufzuräumen. Er hat nur einen Aufruf gestartet und den Leuten ein Blabla mit Sündenvergebung angeboten.

Sie mal magnificus, du als Atheist stehts momentan blöd dar. Atheisten werfen der Kirche vor die Wissenschaft in der Geschichte zu blockieren oder Fakten nicht anzuerkennen. Und nun stehst du da, die Historiker sehen die Geschichte wie ich, das wirst du in jeden neutralen Geschichtsbuch so lesen. Und nun stehst du als Atheist da und willst das nicht so akzeptieren. Du als Atheist stellst dich der Wissenschaft in die Quere, weil sie nicht das liefert was du hören möchtest. Ist das nicht sonderbar. Wie schnell sowas geht ;)

"Und nach Konstantinopel gings ja noch weiter. "

Ja und? Und was hat das mit der Religion zu tun? Im Grunde waren das Eroberungen, kombiniert mit einem Ziel. Jerusalem was der Big Apple der Zeit. Wer König von Jerusalem war, der herrschte über das ganze Gebiet.

"Keine Bekehrung und so?"

Wo gab es da Bekehrungen? Um ehrlich zu sein bis du der erste Atheist der diesen Unsinn in den Mund nimmt. Alle anderen haben die Frage intelligenterweise gar nicht erst gestellt ;) Sag mir mal wo du mal etwas von Bekehrungen da gehört hast?

"Wie war das mit den Hexenverbrennungen, die auch nichts mit der Kirche zu tun hatten?"

Nein. Die Kirche hat im Grunde nichts mit Hexenverbrennungen zu tun, das waren im Grunde weltliche Gerichte. Für die Kirche war vielmehr Hexenglaube Ketzerei, denn es widerspricht der christlichen Lehre.

Laut der christlichen Lehre gibt es Gott, der kann was. Dann die Engel und der Teufel, die haben auch paar Tricks drauf, aber das war´s dann aber auch. Menschen die zaubern können widersprechen somit dem ganzen Konzept des christlichen Glaubens. Wenn Hexen mit abrakadabra etwas herzaubern können, dann haben sie genauso viel Macht wie Gott. Ich hoffe du erkennst das Problem das die Kirche mit Hexen somit hatte. Es durfte keine Hexen geben, denn die passten nicht in das christliche Weltbild. Somit war der Glaube am Hexe Ketzerei. Wer an Hexen glaube wurde bestraft. Die Strafen waren kirchentypisch eben beten, pilgern usw.

Irgendwann kam das etwas durcheinander, man hat das etwas aus den Augen verloren und hat den Hexenglauben nicht verfolgt. Was dann folgte waren zeitweise Hysterien die in bestimmten Gebieten aufflammten und wo es zu Hexenverfolgung kam. Als Rechtfertigung diente dazu der Hexenhammer, der tatsächlich von einem Mönch in Eigenregie geschrieben wurde und eine Päpstliche Bulle, die lediglich den Auftrag hatte mal zu prüfen was das mit den besagten Hexen nun so auf sich hat, als Auftrag nach Hexen zu suchen umdeutete. Nichtsdestotrotz hat nicht die Kirche nach Hexen gejagt, sondern es waren private Anzeigen und weltliche Gerichte die das abwickelten.

Sonderbarerweise gab es in Italien, wo der Papst das sagen hatte keine Hexenverfolgung.
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22.10.2013 04:06 Uhr von Trallala2
 
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Vorsicht, bei dem Video haben anscheinend Nazis die Finger im Spiel. Die erste Hälfte ist eine Spiegelreportage, dann in der Mitte jammert irgendwer vor, dass die Kirchen die Demos von der NPD stören.
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22.10.2013 07:56 Uhr von BWas
 
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Hitler gemacht, bzw bestätigt = ungültig, aber leider nach 1945 weiter praktiziert
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22.10.2013 08:01 Uhr von BWas
 
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Ja ~frost~ hat vermutlich recht, ohne Zins gäbe es weniger Probleme! Er führt immer wieder zu Explosionen! (Jesuspfennig)

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