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Russland und Polen streiten über Massengräber

Im Februar 1943 wurden in Katyn von der Wehrmacht rund 4.400 polnische Offiziere in Massengräbern entdeckt, die 1940 vom sowjetischen Geheimdienstlern erschossen wurden. Insgesamt wurden 22.000 polnische Offiziere und Zivilisten der polnischen Intelligenz vom sowjetischen Geheimdienst hingerichtet.

Obwohl das Verbrechen anerkannt wird, reagiert Russland auch fast 70 Jahre nach Kriegsende immer noch gereizt auf Angriffe gegen die Rote Armee. "Die Wahrheit mag unbequem sein, aber sie muss gesagt werden." wird dagegen auf einer gemeinsamen Konferenz russischer und polnischer Historiker gesagt.

Trotz Annäherungen wie visafreiem Reisen zwischen Nordostpolen und Kaliningrad stagniert der Aussöhnungsprozess. Moskau weigere sich, das Wrack der im April 2010 abgestürzten polnischen Präsidentenmaschine zu übergeben, und Warschau wird kritisiert, zu wenig gegen russlandfeindliche Stimmen zu tun.


WebReporter: Bogatyr
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Streit, Polen
Quelle: www.welt.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.10.2013 10:37 Uhr von Rechthaberei
 
+2 | -1
 
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Von den polnischen Soldaten die 1939 in sowjetische Gefangenschaft gerieten waren 15.000 Offiziere.
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21.10.2013 12:24 Uhr von _griller_
 
+4 | -3
 
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Wir haben damals im DDR Schulfernsehen die "Glocken von Katyn" ansehen müssen.

Damals noch in der Version, daß wir bösen Deutschen dieses Massaker begangen haben.

Ja uns unwissenden Kiddis konnte damals die Propaganda noch etwas einreden.

So wurden wir auf unser Schicksal als weitere Büßergeneration vorbereitet.

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