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Afghanistan: Stammesversammlung sollen über Verbleib von US-Truppen entscheiden

In Afghanistan sollen in einer für Ende November angedachten Stammesversammlung, der Loja Dschirga, etwa 3.500 Stammesvertreter darüber entscheiden, ob nach 2014 noch US-Truppen in Afghanistan stationiert bleiben sollen.

Vertreter der Taliban wurden ebenfalls zu dem Treffen eingeladen. Der Organisator Sadek Modabir sagte dazu: "Wenn die Taliban entscheiden, dass sie Abgeordnete schicken, sind sie herzlich willkommen".

Der US-Außenminister John Kerry und der afghanische Präsident Karsai haben im Vorfeld schon einen Plan entworfen, der die Stationierung von 5.000 bis 10.000 US-Soldaten nach 2014 vorsieht. Dieser Plan muss jetzt noch vom Stammesrat abgesegnet werden, um umgesetzt werden zu können.


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WebReporter: Nightvision
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Afghanistan, Versammlung, US-Armee, Truppenabzug
Quelle: www.zeit.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.10.2013 21:08 Uhr von TausendUnd2
 
+4 | -3
 
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Der angesprochene Plan von Kerry sieht die Nichtverfolgung von us-amerikanischen Kriegsverbrechen in Afghanistan vor und die Immunität für alle verbleibenden Soldaten.
Ohne Immunität keine Soldaten sagte Kerry.

Würde mich wundern, wenn die Stammesversammlung dem zustimmt
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20.10.2013 23:57 Uhr von ElChefo
 
+4 | -2
 
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...da sich die Stammesführer durchaus bewusst sind, das sie alleine so ziemlich gar nichts auf die Reihe kriegen, was auch die Sicherheit ihrer Provinzen, Distrikte und Dörfer angeht, dürfte die Entscheidung relativ klar ausfallen.

Wahrscheinlich wird am Ende ein Deal a la Pakistan geschlagen, indem man ihnen zugesteht, groß auf den Westen zu meckern, gleichzeitig aber die Präsenz westlicher Truppen (öffentlich) zähneknirschend und (inoffiziell) freudig begrüsst.
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21.10.2013 00:43 Uhr von ElChefo
 
+4 | -2
 
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Oberlehrer

Gemessen am örtlichen Stammesrecht:
Ja.

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