20.10.13 17:13 Uhr
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Bad Freienwalde: Mann rast mit 180 Stundenkilometern durch eine 30er-Zone

Ein Autofahrer ist im brandenburgischen Bad Freienwalde (Landkreis Märkisch-Oderland) mit Tempo 180 durch eine Baustelle gerast.

Die zulässige Höchstgeschwindigkeit in dieser Zone waren 30 km/h. Der Autofahrer war ein 24-jähriger Mann, teilte die Polizei mit.

Er muss nun mit einem dreimonatigen Fahrverbot sowie einem Bußgeld von 600 Euro rechnen.


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WebReporter: Alekstase
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Brandenburg, Raser, Tempolimit, Geschwindigkeitsüberschreitung, Geschwindigkeitsbegrenzung, Tempo-30-Zone
Quelle: www.focus.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.10.2013 17:25 Uhr von Crawlerbot
 
+75 | -13
 
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*dreimonatigen Fahrverbot sowie einem Bußgeld von 600 Euro *

In anderen Ländern nie wieder Führerschein und Auto versteigert.

Lächerlich.
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20.10.2013 17:40 Uhr von Jlaebbischer
 
+50 | -11
 
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Führerschein auf Lebenszeit weg und an die Strafe bitte noch eine Null am Ende dranhängen. Besser noch Zwei Nullen, damits auch richtig Wehtut.

Das kann man nicht mehr als Vergehen ahnden, sondern als Kamikaze-Fahrt.

Das beste ist ja noch, dass der Idiot weiterfahren durfte!

[ nachträglich editiert von Jlaebbischer ]
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20.10.2013 17:41 Uhr von blu3bird
 
+20 | -43
 
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20.10.2013 17:56 Uhr von DarkBluesky
 
+24 | -8
 
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also 3 Monate ist mir zuwenig, mindestens MPU, dann wird er lernen wie man langsam wiederkommen muss, solange bis er es kapiert.
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20.10.2013 18:19 Uhr von Joeiiii
 
+19 | -10
 
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Letztendlich ist der Staat selbst schuld, wenn er bei einer Übertretung der erlaubten Geschwindigkeit um 500% nur 3 Monate Fahrverbot und lächerliche 600 Euro Strafe erteilt. Ein Fahrverbot auf Lebenszeit wäre für so einen Vollidioten mehr als angebracht.
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20.10.2013 18:52 Uhr von Suffkopp
 
+17 | -4
 
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@blu3bird & @lamor200 - solange da ein 30er Schild stand ist doch alles ok - denn es obliegt nicht dem Autofahrer zu bestimmen ob das gerechtfertigt ist oder nicht.

@mcmoerphy - wenn es sich um eine 80er Baustelle handelt mag ich Dir rechtgeben - so knapp über 100. Bei einer 60er oder wie hier 30er - no way.

Also spiel Du Dich hier nicht so auf als Maulheld.
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20.10.2013 19:04 Uhr von HansGünter
 
+5 | -12
 
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Wer weiß wies war.

Na klar 180 sind VIEL zu schnell, dass will hoffentlich niemand bestreiten.

Aber heute morgen bin ich z.B. durch eine "Baustelle" durch.

60Km/h erlaubt... dort war nichts, bis auf Warnbarken auf dem Grünstreifen....

Weniger als 100km/h ist da auch niemand gefahren.


Raser gibts überall, vllt. war das einfach eine blöde Stelle.

MPU find ich übertrieben aber wenigstens eine Nachschulung sollte bei dem Tempo wohl drin sein.
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20.10.2013 19:18 Uhr von Rekommandeur
 
+6 | -2
 
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Echt schade das der Bußgeldkatalog bei 75 km/h zu schnell aufhört.
Also egal ob der da mit 180 oder 110 durch die Baustelle gefahren wäre, bekommt er so oder so die Höchststrafe...mehr geht leider nicht.
Er hätte noch schneller sein können...egal mehr geht nicht.
Normal gehört da noch ne MPU dran gehängt...Die tut richtig weh.
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20.10.2013 19:58 Uhr von Petabyte-SSD
 
+1 | -12
 
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20.10.2013 20:07 Uhr von Perisecor
 
+6 | -5
 
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Die Strafe kann erhöht werden.

Bei mehr als 200% des Limits wird nahezu immer von Vorsatz ausgegangen, was dann in aller Regel eine Verdopplung der Geldstrafe nach sich zieht.

Eine MPU ist in diesem Falle dann ebenfalls nicht gänzlich vom Tisch.


Bei der Geschwindigkeit in einer "Baustelle" (die ja offensichtlich auch mit 180km/h befahren werden kann) reichen auch relativ geringe Anforderungen für einen § 315c StGB. Das hätte dann wiederum massiv stärkere Folgen als eine OWi.
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20.10.2013 20:39 Uhr von cruelannexy
 
+3 | -7
 
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anscheinend ist manchen nicht klar was in deutschland mittelweile eine 30er Zone bedeutet, bei uns hamn die statt eine Landstraße zu reparieren dort erst ein Straßenschaden Schild hingepappt und ne 50er draus gemacht, und n Jahr später ist aus 50 ne 30 geworden, die Straßenschäden hat natürlich kein mensch repariert, die Stadt hat ja kein Geld. Nun wenn einem die Stoßdämpfer nicht leid tuen kann man dort locker noch mit über 100 durchbrettern! In der News steht ja leider nicht drin wo der durchgefahren ist. Übrigens an das 30er Schild an der von mir beschriebener Stelle hält sich bei uns kein Mensch, meist ist die Doppelte Geschwindigkeit die Regel. Die Nette Polizei ist mittelweile auch auf den Trichter gekommen dort zu blitzen obwohl dort nie was los ist, hauptsache die leute abkassieren die schonmal freiwillig Steuern beim Stossdämpferkauf bezahlen. Vielen Dank dafür!
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20.10.2013 20:43 Uhr von Perisecor
 
+2 | -5
 
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@ BastB

Dafür gibt es keine rechtliche Grundlage.
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20.10.2013 20:49 Uhr von 1199Panigale
 
+0 | -9
 
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Für so eine Aktion nur so eine geringe Strafe ???
Naja.... ein Kinderficker bekommt weniger.
Suche den Fehler !!!
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20.10.2013 21:57 Uhr von Perisecor
 
+2 | -4
 
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@ dr.chaos

Eine Einziehung funktioniert aber doch nicht bei einer OWi, steht ja auch im Wikipedia-Artikel.

Die Hürden dafür sind aber auch im Strafrecht vergleichsweise hoch. Selbst bei einem § 315c sehe ich bei einem Ersttäter mit gültigem Führerschein keine Grundlagen. Vgl. auch http://www.gesetze-im-internet.de/...
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20.10.2013 22:37 Uhr von gowron0030
 
+0 | -7
 
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unverständlich sowas. hab letztens ne reportage gesehn da hat nen motorradpolizist motorräder gestellt mit 81 kmh zu schnell
die ham fahrverbot , punkte + strafe 1200 und er is noch schneller und nur 600 ? motorradfahrer werden nur abgezockt
sauteure versicherungen etc und is ma bußgeld usw bezahlt man mehr als die autofahrer
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20.10.2013 22:43 Uhr von Perisecor
 
+2 | -2
 
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@ gowron0030

Es gibt keine speziellen Strafen für Motorradfahrer.
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20.10.2013 22:54 Uhr von LucasXXL
 
+1 | -5
 
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Nix besonderes bin Samstags Füh auch schon mal mit 180 durch Hamburg durch in 20 min :-)
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21.10.2013 01:31 Uhr von sv3nni
 
+1 | -0
 
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eindeutig zuviel GTA gezockt der gute
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21.10.2013 05:27 Uhr von langweiler48
 
+0 | -0
 
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20.10.2013 22:37 Uhr von gowron0030

Der Bussgeldkatalog ist fuer alle motorisierte Verkehrteilnehmer bindend und gueltig. Wenn dein Bekiannter 1.200 Euro bezahlen musste, setzen die sich bestimmt aus der Addition von mehreren Vergehen zusammen. Da reicht schon eine Beleidung der Beamten und die ueberhoehte Geschwindigkeit.

In der Schweiz wird die Strafe der ueberhohten Geschwindigkeit nach dem Verdienst des Fahrers berechnet. Ich kann mich noch gut an die vor etwa 2 Jahre alte Meldung, wo ein Schwede, der auf einer schweizer Autobahn mit ueber 220 Km/h gestoppt wurde. Den genauen Betrag weiss ich leider nicht mehr, aber mit Gewissheit, dass es mehr als 200.000 sfr. waren.
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21.10.2013 09:12 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
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@ langweiler48

Bei Geschwindigkeitsverstößen in dieser Höhe wird in aller Regel von Vorsatz ausgegangen. Bei Vorsatz kann die Geldstrafe erhöht werden, in aller Regel auf 200% des Regelsatzes. Und damit wären wir dann auch bei den 1200€.
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21.10.2013 14:38 Uhr von langweiler48
 
+0 | -0
 
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@Perisecor ..........

Ok wenn dies so ist ist es so. Aber wie kann man jemanden einen Vorsatz nachweisen?
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21.10.2013 14:46 Uhr von Perisecor
 
+1 | -0
 
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@ langweiler48

Der hierfür notwendige Eventualvorsatz (Dolus eventualis) muss nicht nachgewiesen werden, es reicht, wenn der Täter den Verstoß unter Umständen für möglich hielt.

http://de.wikipedia.org/...(Deutschland)#Grade_des_Vorsatzes

"Dolus eventualis („Eventual- oder bedingter Vorsatz“): Nach der Auffassung des Bundesgerichtshofs ist der bedingte Vorsatz gegeben, wenn der Täter „den Taterfolg für möglich gehalten und billigend in Kauf genommen hat“. Der Eventualvorsatz ist grundsätzlich ausreichend, um Vorsatz für eine Tat zu begründen."
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01.11.2013 10:44 Uhr von lilapause75
 
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man sollte eigentlich wissen,das die führerscheinstelle das letzte wort hat.3monate und 600euro sind die hauptstrafe und dann wird die führerscheinstelle zu 100% eine mpu verlangen und ein paar stunden beim verkehrsspsychologen

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