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Einigung: Leiche von Nazi Erich Priebke wird an geheimen Ort bestattet

Rechtsanwalt Paolo Giachini teilte mit, dass die Familie des Nazis Erich Priebke eine Einigung mit den italienischen Behörden erzielen konnte. Der Leichnam des NS-Kriegsverbrechers wird jetzt an einem geheimen Ort beigesetzt.

Die Vereinbarung würde den ethischen und spirituellen Anforderungen der Familie genügen, so der Anwalt. Es wird sogar eine kleine festliche Zeremonie für die Angehörigen stattfinden erklärte Paolo Giachini.

Wo sich der Sarg mit der Leiche jetzt befindet, ist unklar. Ein Kardiologe aus der Nähe Verona hatte angeboten, den Leichnam in der eigenen Familiengruft beizusetzen, aber der Bürgermeister des Ortes hatte dies verboten.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Leiche, Nazi, Einigung, Ort, Erich Priebke
Quelle: www.bbc.co.uk

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.10.2013 13:26 Uhr von Frudd85
 
+2 | -2
 
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Umso besser, wenn der Ort geheim bleibt.
So kann das Grab nicht zur Pilgerstätte für Ewiggestrige und Neu-Radikale werden und der Leichnam hat seine letzte Ruhe - seine Familie und Nachgeborenen aber vielleicht eine Anlaufstelle zum Gedenken.
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20.10.2013 14:10 Uhr von Frudd85
 
+0 | -2
 
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@Ghost-Rider:
Da bin ich mal gespannt, was du dazu zählst.
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20.10.2013 15:23 Uhr von Patreo
 
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@Frudd da kannst du lange warten bisher hat er uns nur darauf hingewiesen wie der überwiegende Teil der Medien Inszenierungen folgen würde und man unbedingt alternative Quellen nutzen müsse um DIE WAHRHEIT zu finden, auf welche Ghost-Rider meint einen Anspruch erheben zu können, indem er alles, was nichts in seinen Revisionismus passt als Lüge abstempelt. Paradoxerweise lügen die Quellen immer dann nicht sobald Ghost Rider sie für seine paranoiden Ansichten nutzen kann
Selbst alternative Quellen, die SEINE WAHRHEIT stützen würden, gibt er selten an.
Aber Frudd wenn du neugierig bist über ein positives Bild bezüglich eines verurteilten uneinsichtigen Massenmörders aus der NS Zeit empfehle ich dir die NPD Seite Wolfsburg.
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20.10.2013 15:24 Uhr von langweiler48
 
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Und wie lange bleibt das geheim?

Anlaufstelle fuer die Hinterbliebenen, laecherlich. Aus den Fersen der Hinterbliebenen folgen die Papparazzi.

Spaetestens einen Tag nach dem ersten Besuch, weiss es die ganze Welt.
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20.10.2013 15:27 Uhr von Frudd85
 
+0 | -2
 
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@langweiler:

Ja, das mag sein. Aber man kann es kaum anders regeln, oder?


@Patreo:
So was in der Art war schon zu erwarten. Für solche Leute ist dann alles "Systempresse", was nicht ihrem Bild entspricht und wird ohne jede Prüfung als unwahr abgetan. Als ob sie sich mal die Mühe gemacht hätten, in die Redaktionen der Zeitungen und Zeitschriften, die sie hier diffamieren, zu blicken.
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20.10.2013 15:30 Uhr von Patreo
 
+0 | -3
 
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langweiler48 es kommt an wo die Familie sich dies gewünscht hat Deutschland, Italien oder Argentinien?
Für die letzten beiden wäre ein Pilgerort für deutsche Rechtsextreme wohl eher weniger attraktiv, da finanziell und logistisch aufwendiger.
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20.10.2013 16:58 Uhr von Patreo
 
+1 | -2
 
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,,Deckert Stimme" kenne ich noch nicht was ist das?
Ähnlich gehaltvoll wie Grenzwissenschaftler?!
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05.04.2014 14:50 Uhr von AMB
 
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War das nicht der Mann, der als 17 oder 18 jähriger, im Krieg den Befehl erhielt Veräter zu erschießen und so die Gefahr für seine Kameraden zu beseitigen, die in jedem Krieg mit dem Tod vereitelt wird. Nur daß er in der Armee der Veratenen diente und dann leider zu den Verlierern gehörte, die man sogar noch nach 70 Jahren verfolgt. Also für mich muß man hier unsere Justiz und unsere eigenen Leute sehr stark verurteilen, weil es stellt alles in Frage, was ein Soldat in seinem Dienst tut. Denn die Gegenseite wird immer etwas gegen die Handlungen eines feindlichen Soldaten haben und dieser kann ja wohl kaum in kauf nehmen, daß auf Grund seiner Entscheidung die eigenen Kameraden sterben. Zumal in dem Fall, der damals durch die Presse ging, der betroffene Soldat sicher kaum dazu in der Lage gewesen wäre zu erkennen, daß seine Tat vielleicht ungerechtfertigt gewesen sein könnte.
Man müßte dann jeden Soldaten verurteilen, der einen Menschen erschießt. Das jedoch halte ich für frevelhaft und eine Verurteilung eines Rentners, mit 95 oder wie alt er war halte ich für selbiges. Wenn Gott gerecht wäre, müßte jeder an der Verurteilung solcher Menschen, als Mörder eines wehrlosen Menschen auf irgend eine qualvolle Weise gerichtet werden, da man sich normal nicht an Kindern, Frauen oder Greisen vergreift.
So etwas verbietet einfach der Anstand.

Für mich persöhnlich würde diese Handlung immer einer Kriegserklärung gleich kommen, denn im Krieg schießen Soldaten auf andere Soldaten und kommen dabei um. Ist dies vorbei, belangt man normal nicht mehr die Soldaten für dieses Vorgehen, denn mit dem Frieden sollte diese Schuld, die normal von der Heeresführung aus geht, auch dieser angelastet werden, sofern nicht selbst gegen die Regeln des eigenen Heeres verstoßen wurde. Also ein Soldat eigenmächtig völlig unbegründetes tut.

Das jedoch, so hatte ich den Eindruck, ist damals nicht geschehen, sondern Italien hat sich im damaligen Krieg wirklich als Veräter erwiesen und Deutschland den Rücken gekehrt. Ob es nun gut oder schlecht war habe ich da nicht zu entscheiden. Aber im Krieg werden Verräter erschossen und das hat triftige Gründe, da sie weit mehr Soldaten das Leben kosten können als offene Feinde. Wenn also vom Oberkomando der Befehl kam die Veräter zu erschießen, dann konnte man dies in keiner Weise dem Soldaten Erich Priebke anlasten, da er nur ein Ausführendes Organ war in einer völlig klaren Angelegenheit. Ob die Italiener damals Verräter waren oder nicht konnte er, so glaube ich, aus damaliger Sicht nicht mal in Frage stellen. Folglich war seine damalige Handlung die zwingende Schlußfolgerung und hätte von jedem getreuen Soldaten so erfolgen müssen. Ihn jedoch nach 70 dafür noch zu bestrafen ist für mich unfaßbar und macht mir nur klar, daß wir Deutschen wohl nicht mehr ein Volk sind, daß seine alten und gebrechlichen Menschen schützt. Ob es das dann für die Jungen und Frauen auch nicht tut? Das würde einiges Heute erklären. Es fehlt hier an allen Ecken so etwas wie Ehre. Das jedoch glaube ich haben die Soldaten selbst auf der deutschen Seite im 2. Weltkrieg noch gekannt und gehabt. Heute ist das Wort vermutlich ein Fremdwort, denn kein Deutscher mehr weiß es richtig zu benutzen oder zu schätzen. Heute gibt es in Deutschland sogar gesetzliche Deutungen, die die Unwahrheit fördern und speziell in einem Fall hat man eine neue Sprache kreiert um das Unwahre mit Verschleiherung doch mit wahrem anzureichern..... Frag mich nur wieso man da heute überhaupt so was braucht. Die Wahrheit ist nun mal eines der höchsten Güter, die wir haben.

[ nachträglich editiert von AMB ]

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