20.10.13 11:23 Uhr
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EU stellt EEG-Befreiung der deutschen Industrie in Frage

Die Befreiung von der EEG-Umlage, die Deutschland seiner Industrie gewährt, sind dem EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia ein Dorn im Auge. In den Augen der EU ist die Befreiung von der EEG-Umlage unlauterer Wettbewerb, da er den befreiten Betrieben einen Vorteil auf EU-Ebene verschafft.

Die EU hat die Bundestagswahl noch abgewartet und wird nun Ende Oktober entscheiden, ob ein Verfahren gegen Deutschland eröffnet wird.

Sollte es eine Verfahren geben und sollte es gegen Deutschland ausfallen, dann befürchtet die heimische Industrie Nachzahlungen in Höhe von mehreren Milliarden Euro, was zur Folge hätte, dass viele Betriebe Pleite gehen würden.


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WebReporter: Nightvision
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, EU, Verfahren, Industrie, EEG
Quelle: www.welt.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.10.2013 11:34 Uhr von Moni1961
 
+26 | -3
 
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Und wieviele Familien sind pleite, weil sie ihre Stromnachzahlungen nicht mehr zahlen können?

Die Industrie soll ruhig zahlen wie die Normalbürger auch!
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20.10.2013 11:38 Uhr von bpd_oliver
 
+13 | -2
 
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Wirtschaftlich nur mit der EEG-Befreiung überleben können ist nicht wirklich ein tragfähiges Konzept. Hoffentlich entscheidet die EU Ende Oktober richtig, und zwar zu Gunsten der Privatkunden.
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20.10.2013 11:48 Uhr von ZzaiH
 
+2 | -5
 
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"was zur Folge hätte, dass viele Betriebe Pleite gehen würden."

na hoffentlich hat die eu sich das auch reiflich überlegt, die europa/euro-feindlichkeit würde ins unermessliche steigen und dann werden weitere rettungen nicht mehr ohne weiteres akzeptiert...
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20.10.2013 12:17 Uhr von ms1889
 
+5 | -3
 
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demokratie besagt: jeder!
ergo muß JEDER auch das selbe bezahlen, alles andere ist subvention und müste dann von der regierung bezahlt werden. es dem endverbraucher aufzubürden, finde ich zutiefst antisozial. wobei eeg sowiso etwas ist, was unsozial von der natur her ist.
auch finde ich das fördern der energien in der jetzigen form, nicht als markt. jeder öko strom hersteller der strom einspeist ist ein schmarotzer. sein handeln basiert auf abzocken der endverbraucher. seine gewinne raubt er nur.

betriebe die deswegen "pleite" gehen, sollen ruhig pleite gehen (auch bei tausenden arbeitslosen die dadurch entstehen), denn sie arbeiten nicht produktiv, wenn sie davon abhänigg sind.

ausserdem ist festzustellen, da die öko strom anlagen vom endverbraucher bezahlt werden. gehören diese anlagen auch dem endverbraucher!

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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20.10.2013 12:28 Uhr von hitstation
 
+7 | -0
 
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Das wurde Zeit das man da jetzt einen Deckel drauf macht. Ab Januar wieder knapp 7% Energiekostenerhöhung. Nur nicht für die befreiten Betriebe von denen die Parteien dann auch Spendengelder in 3stelliger Millionenhöhe bekommen.
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20.10.2013 12:37 Uhr von Justin.tv
 
+0 | -2
 
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ich finde es falsch die deutsche industrie als ganzes zu betrachten.
es gibt stromintensive unternehmen und andere, die nicht so viel benötigen.
darunter fällt zb. die metallindustrie in der urformung, wie die aluminiumhütten.
wenn die zahlen müssen, dann werden die früher oder später abwandern.
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20.10.2013 12:41 Uhr von uhrknall
 
+3 | -1
 
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Wenn die EU mal etwas vernünftiges will, werden vermutlich mal wieder ordentlich Bestechungsgelder fliessen. Wird mit der Autoindustrie und der Mindestanforderung zur Umweltverträglichkeit genau dasselbe sein.

Die Energiekonzerne werden sich freuen, denn die werden gar nicht dran denken, den Strompreis für die privaten Haushalte deshalb zu senken.
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20.10.2013 13:08 Uhr von ewin12000
 
+2 | -3
 
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@ uhrknall so sieht es aus. Die Stromkonzerne werden einen Teufel tun. Die meisten denken das EEG ist schuld an der Preiserhöhung, dabei macht das EEG nur einen geringen Teil aus. 14 cent je kw/h ist der Preis für Private Haushalte gestiegen seit 2000 aber nur 6 cent sind EGG und der Börsenpreis ist durch Ökostrom in den Hauptverbrauchszeiten masiv gesunken, was die EEG-Umlage fast ausgleicht. Wer behält jetzt die Differenz? 4 Energieriesen die 20 Millarden Euro Gewinn machen im Jahr (Gewinn nicht Umsatz) und der Staat bei Steuern. http://www.ise.fraunhofer.de/... und http://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von ewin12000 ]

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