20.10.13 09:15 Uhr
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ICE durchfährt Kassel - Lokführer hatte vergessen anzuhalten

Schon häufig durchfuhr ein ICE den Wolfsburger Bahnhof, obwohl ein Halt planmäßig vorgesehen war. Auch in Heppenheim konnten Fahrgäste nicht aussteigen, weil der Zug weiterfuhr. Nun mussten Passagiere mit Ziel Kassel vom nächsten Bahnhof Göttingen zurückfahren, weil ein ICE einfach durchfuhr.

Der ICE 684 (München-Hamburg) sollte eigentlich in Kassel-Wilhelmshöhe anhalten. Doch das tat er nicht. "Das war ein Fehler des Lokführers. Er hat den Halt schlichtweg vergessen. Das ist unschön für die Passagiere. Aber solche Fehler passieren Menschen", so eine Bahn-Sprecherin.

Mit einer Stunde Verspätung kamen die Fahrgäste dann in Kassel an.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: ICE, Kassel, Lokführer, Halt
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.10.2013 10:38 Uhr von a.maier
 
+8 | -3
 
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@ Presseorgan Als Mensch macht man Fehler. Du kannst nur solche Sprüche bringen wenn Du Fehlerlos bist. Dann gehörst Du allerdings in den Vatikan.
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20.10.2013 11:04 Uhr von justmy2cents
 
+8 | -2
 
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Ich frag mich schon seit 10 Jahren warum es noch Lokführer gibt, fassen mir mal zusammen:

Zitat:
"Im wesentlichen beschränkt sich seine Arbeit also auf die Konzentration ob Hindernisse auf der Fahrbahn liegen, Anfahren, Abbremsen und alle 20 Sekunden SiFa drücken."
Quelle: http://www.cosmiq.de/...

SiFa steht für Sicherheitsfahrschalter und dient dazu den Fahrer bei seiner überaus anspruchsvollen Tätigkeit nicht einschlafen zu lassen bzw. überprüft ob dieser schon eingeschlafen ist.
Quelle: http://www.loksim.de/...

Zum Thema Hindernisse auf der Fahrbahn, ein ICE wiegt über 3000 Tonnen und braucht für eine Schnellbremsung (Notbremsung?) bei 250km/h
sage und schreibe 2,3 KILOMETER bei einer normalen Bremsung sogar 4,8 Kilometer.
Quelle: http://www.dafkurse.de/...

Ich weiß zwar nicht ob die meisten Bahnstrecken durch freies Gelände führen wo man u.U. 2,3km weit sehen kann ob sich ein Hinderniss auf der Fahrbahn befindet oder nicht um noch rechtzeitig eine Schnellbremsung einleiten zu können, aber ich gehe mal davon aus dass das eher nicht der Fall ist. Dazu bräuchte es nämlich einen perfekten Tag mit Sonnenschein usw, ihr wisst schon.
Worauf will ich also hinaus, der Lokführer kann maximal sehen dass sich ein Hindernis auf dem Gleis befindet, er wird es aber in 99,9% der Fälle niemals schaffen rechtzeitig den Zug zum stehen zu bringen.
Nachdem er dass nicht schafft frage ich mich ernsthaft wozu schaut er dann überhaupt nach Hindernissen?!
Darüberhinaus dürfte es keinen Unterschied machen ob der Zug mit seinen mehr als 3000 Tonnen mit 250km/h in den liegengebliebenen Laster auf dem Bahnübergang rast oder ob er dank des Zugführers "nur" noch 200km/h drauf hat.
Dieses nach Hindernissen ausschau halten ist also völliger Quatsch, bleibt noch "Anfahren und Bremsen"... und dass können die nicht automatisieren? Sorry liebe Deutsche Bahn dass ist einfach lächerlich...

so, des musste ich einfachmal loswerden. Schönen Sonntag noch allen..
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20.10.2013 11:22 Uhr von coolzero.v65
 
+3 | -2
 
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@justmy2cents
Ein Lokführer beobachtet die Strecke nicht nur in seiner Richtung, sondern auch das Gegengleis. Durch diese Aufgabe wurden schon viele Unfälle in der Vergangenheit verhindert da Züge in der Gegenrichtung rechtzeitig gewarnt werden konnten, was natürlich nicht in der Presse erwähnt wird. Diese von Ihnen so spöttig abgewertete Sicherheitsfahrschaltung hat auch schon viele Unglücke verhindert. Leider gibt es sowas nicht für den Schwerlastverkehr auf der Strasse, aber das passieren scheinbar nicht so viele schwere Unfälle mit Toten und Verletzten wie bei der Bahn (Ironie off). Über die Arbeit eines Lokführers sollten Sie sich vielleicht auch etwas besser informieren, da diese in vielen Punkten umfassender ist als von Ihnen abgenommen.
Zum Vorfall sei nur gesagt, das Menschen nun mal Fehler machen. In diesem Fall ist zum Glück keiner zu Schaden gekommen.

[ nachträglich editiert von coolzero.v65 ]
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20.10.2013 15:31 Uhr von alter.mann
 
+0 | -0
 
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mcmoerphy,

ich kenne grün + gelb als vorsignal "Halt erwarten" ... dem folgte dann aber auch ein rot, zb. im bahnhof.

von daher ist es wohl eher ein fahrdienstfehler als ein fehler des lokführers - wenn der grün sieht, fährt er ggf weiter. keine ahnung, was vorrang hat, sein "roadbook" oder die signalanzeige...

passieren sollte sowas jedenfalls nicht in unserer so durchtechnisierten welt.

schönen sonntag noch.
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21.10.2013 03:39 Uhr von fraro
 
+1 | -1
 
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Es sollte ein Handyverbot für Lokführer geben, oder gibt es das?
Ist zwar nur eine Vermutung, aber ich würde darauf wetten.

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