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IWF fordert Zwangsabgabe von zehn Prozent auf Ersparnisse

Der internationale Währungsfond (IWF) plant eine sogenannte "Schulden-Steuer" auf alle Ersparnisse der Haushalte innerhalb der Euro-Zone zu erheben. Ziel dieser Enteignung ist es angeschlagene Banken zu unterstützen und das verschuldete System vor dem Crash zu bewahren.

Den Bürgern innerhalb der europäischen Union soll zudem auch die Möglichkeit, ihr Hab und Gut in sichere Länder transferieren zu können, genommen werden. Umgesetzt wurde dies schon in Belgien, als die Polizei bei ahnungslosen HSBC-Kunden eine Razzia durchführte.

Offiziell äußerte sich der IWF wie folgt: "Die Voraussetzungen für eine solche Steuer müssen geschaffen werden. Doch sie müssen abgewogen werden gegen die Alternativen: Diese wären die Ablehnung der öffentlichen Schulden oder Inflation". "Forbes" beschrieb das Vorgehen als eine Art Beschlagnahmung.


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WebReporter: SpankyHam
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Prozent, IWF, Eurozone, Zwangsabgabe
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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42 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.10.2013 11:13 Uhr von SpankyHam
 
+65 | -3
 
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Brisantes Thema. Wir Bürger sollen also mit unserem Ersparten bürgen, obwohl wir nichts für die Schuldenkrise können. Mehr interessantes findet sich in der Quelle.
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19.10.2013 11:19 Uhr von pjh64
 
+71 | -4
 
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> Ziel dieser Enteignung ist es angeschlagene
> Banken zu unterstützen und das verschuldete
> System vor dem Crash zu bewahren.

Das System ist am Ende. Es ist definitiv tot, wenn jetzt schon Enteignungen nötig sind, es künstlich am Leben zu halten. Wer das immernoch nicht einsieht, will uns im Bürgerkrieg sehen.

[ nachträglich editiert von pjh64 ]
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19.10.2013 11:59 Uhr von Jonei835
 
+19 | -4
 
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Warum liest man nur in der einen Quelle davon? Hab mal rumgeschaut. Habs nirgendwo anders gefunden.
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19.10.2013 12:47 Uhr von majorpain
 
+20 | -4
 
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@nowbodyisback

Da wirste richtig dann bestraft.

Habe mal von einem gehört der hat die BRD angezweifelt. Er hat alles verloren überlege mal wenn das jeder machen würde.

Schaut auf euren Pass. Was steht dort Personalausweis ihr sorry wir sind nur das Personal für den Staat.

Es gab schon 2 x so eine Enteignung in der Deutschen Geschichte. Nach dem 1 Weltkrieg und nach dem 2 ich glaub das war einen eingetragene Schuld auf Immobilien.

http://sachwertanlagetipps.de/...

Ein Gold enteignung gab es auch schon öfter.

http://de.wikipedia.org/...

NA ja finde es halt traurig die Banken leben ins saus und Braus und dann kommen die zum Volk und da wird noch mehr geholt.
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19.10.2013 12:48 Uhr von ghostinside
 
+15 | -2
 
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Aber sonst gehts noch ? Wehe es nimmt mal einer das Wort Reichensteuer in den Mund, dann haben wir hier gleich Kommunismus...
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19.10.2013 12:50 Uhr von newschecker85
 
+13 | -2
 
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Wenn die das auch auf Schulden das gegenteil machen würden, also diejenigen, die schulden haben, bekommen 10% erlassen, wäre ich dabei :-)
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19.10.2013 12:50 Uhr von opheltes
 
+19 | -0
 
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Also ich spare nichts mehr und gebe moeglichst sofort alles aus.
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19.10.2013 13:18 Uhr von Tibbii
 
+17 | -0
 
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Ich hab das Gefühl, dass wir bald Steuern für den Sauerstoffverbrauch zahlen sollen.

[ nachträglich editiert von Tibbii ]
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19.10.2013 13:23 Uhr von ms1889
 
+8 | -3
 
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hmm...wie wäre es diese banken pleite gehen zu lassen? bzw das geld von diesen bankvorständen zu fordern?
ich sehe sowas sehr kritisch...wobei mein geld nicht bei einer europäischen bank ist, weil sie im vergleich zu teuer und zu sehr bespizelt werden.
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19.10.2013 13:44 Uhr von Atheistos
 
+1 | -0
 
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Gibt es eine andere Möglichkeit? So weit ich weiß, müssten wir schon alle Guthaben in Deutschland abgeben um den Staat zu entschulden.
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19.10.2013 13:48 Uhr von Johnny Cache
 
+6 | -0
 
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@ opheltes
Das ist schon seit langem die mit Abstand beste Wahl. Und das nicht nur wegen der Banken, sondern vor allem wegen der allgemein schlechten Situation am Arbeitsmarkt.
Es ist schlimm genug daß man von heute auf morgen seinen Job verlieren kann, aber wenn das dann auch noch das ganze Ersparte dabei draufgeht hat man schon vorher jahrelang völlig umsonst gearbeitet. Das läßt sich zum Glück vermeiden.
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19.10.2013 13:50 Uhr von ar1234
 
+7 | -0
 
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Die Banken rechnen sich das doch nur so hin um Steuern zu sparen und weitere Gelder abzuschöpfen. Selbst die meisten "BadBanks" stehen doch noch. Sollen die doch endlich den gnazen Scheiß zusammenkrachen lassen. Das ist immer noch billiger, als denen weiter Geld in den Hals zu werfen. Zudem werden vielleicht ein paar endlich lernen, Banken nicht mehr so sehr zu vertrauen.
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19.10.2013 13:55 Uhr von Lornsen
 
+11 | -0
 
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Kostolany verglich die Euro-Währung im Jahr 1998 mit einem "ungeborenen Kind" und sagte, niemand wisse, ob es ein Genie oder ein Dummkopf werde. Mittels dieser Formulierung wies er auf das droße Wagnis hin, die stabile D-Mark aufzugeben. Der gebürtige Ungar war der festen Überzeugung, mit dem Euro werde es in Europa "schreckliche Turbulenzen" geben.

Das Jahr 2013, so Juncker, könnte für die Europäer wieder einmal ein Vorkriegsjahr werden.
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19.10.2013 14:02 Uhr von Adam_R.
 
+13 | -1
 
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"...Dieses Konzept habe sich bereits nach dem Ersten Weltkrieg in Europa bewährt." Man reiche mir Fackel und Mistgabel!!!


Der Quelle würde ich aber auch nicht einmal ein Achtel glauben, von dem was die so immer von sich geben. Die haben NUR solche und ähnliche Berichte. Wenn nur die Hälfte wahr wäre, was die so zusammenschmieren, hätten wir schon längst den dritten Weltkrieg gehabt. Die toppen sogar die BLÖD-Zeitung. Na die sind doch plemplem...
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19.10.2013 14:20 Uhr von Hanna_1985
 
+13 | -1
 
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Hurra! Endlich eine Steuer, die mir nichts anhaben kann... Habe schon lange nicht mehr die Möglichkeit, was anzusparen, da das Geld immer nur gerade eben so reicht...
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19.10.2013 14:35 Uhr von Gorli
 
+8 | -1
 
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Kann mir Recht sein. Mein Beitrag würde sich dann auf einen kleinen dreistelligen Betrag belaufen. Aber wenn ich mir dann vor Augen halte, dass die Ackermänner und Zetsches eine zig Millionen pro Kopf in den Fiskus spülen, zahle ich das mit Freude.

Aber bitte auch 10% von Bargeldvermögen von Unternehmen, und zwar Anteilig am Umsatz den sie hier in Deutschland machen. (Apple hat 5% Umsatz in Deutschland --> 100 Mrd*10%*5% = 500 Mio €)

[ nachträglich editiert von Gorli ]
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19.10.2013 14:49 Uhr von Adam_R.
 
+13 | -1
 
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"Aber wenn ich mir dann vor Augen halte, dass die Ackermänner und Zetsches eine zig Millionen pro Kopf in den Fiskus spülen, zahle ich das mit Freude"

Träum weiter. Wenn dieses zusammengesponnene Szenario dieser Zeitung Wirklichkeit werden würde, glaubst du dann im Ernst, dass den Ackermännern, Zetsches und ähnlichen Grosskapitalisten auch nur ein Euro genommen wird? Das sind die Leute die das bekommen würden was man dir genommen hätte

BMW hat ja jetzt schon einen Batzen Geld an die CDU dafür gezahlt, damit die Regierung künftig wieder Politik in deren Sinne macht. Die Bundestagspolitiker verheimlichen ja nicht mal mehr, dass sie korrupt sind und bestochen werden. Ist schon Normalität heute.

[ nachträglich editiert von Adam_R. ]
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19.10.2013 14:51 Uhr von Petabyte-SSD
 
+4 | -8
 
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Wozu braucht man im Internetzeitalter überhaupt noch Banken?
Insbesondere die physischen Prunkbauten?
Die schieben nur Zahlen in Computern umeinander um es auf den Punkt zu bringen und verursachen selber weltweit für irrsinnig viel Arbeit.
Ein einfacher Server für 50 EUR im Monat könnte das ganze Bankensystem in Deutschland verwalten, und man könnte jedem Bürger 1000 EUR schenken für den gesparten Arbeitsaufwand.
Irgendwie gehört unser ganzen System von Grund auf geändert.
Und wenn sie an die Ersparnisse der Bürger gehen, dann bringt NIEMAND mehr Geld zur Bank, sondern kauft sich Silbermünzen dafür....

[ nachträglich editiert von Petabyte-SSD ]
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19.10.2013 14:51 Uhr von Atheistos
 
+3 | -2
 
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Ich habe 50% in Gold. Muss man mir nur nachweisen.
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19.10.2013 15:00 Uhr von ISt/VAB
 
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Die "Deutschen Wirtschafts Nachrichten (SWN)" zitieren S. 49 des IWF-Dokuments, auf der sich nur eine Info-Box ("Box 6") befindet. Auf S. 39 nimmt der IWF in einem Klammersatz (!) auf Box 6 Bezug:

"Recurrent taxes on net wealth (assets less liabilities) have
been declining in Europe over the last 15 years (repealers include Austria, Denmark, Finland, Germany, the Netherlands, and Sweden). But this may be changing:
Iceland and Spain reintroduced the tax during the crisis,
and it is now actively discussed elsewhere. (There has
been interest, too, in the possibility of a one-off wealth
tax to restore debt sustainability, taken up in Box 6.) "

und fährt dann mit dem Thema Reichensteuer fort.

Ich habe nicht das ganz IWF-Papier gelesen, aber die SWN-Formulierung "In dem ´Fiscal Monitor´ entwickelt der IWF auf Seite 49 des Dokuments in der eiskalten Sprache der Finanz-Technokraten das Szenario, das die Bürger Europas im Schlaf überrumpeln soll" halte ich für irreführend.

IWF-Papier: http://www.imf.org/...
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19.10.2013 15:34 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
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Interessant..

Also sollen die Bürger mit ihrem Geld das den Banken anvertraut wurde, dafür zahlen das diese Banken mit dem Geld nicht haushalten können.. und nur darauf bedacht sind ihre Aktionäre Reicher zu machen.

Nur als Info für alle Politiker... nicht Banken wählen euch, sondern die Bürger der Länder .. und nicht den Banken seid ihr verpflichtet, sondern euren Wählern.
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19.10.2013 15:52 Uhr von Gorli
 
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@ Adam_R.: Meine Bedingung ist natürlich, dass ausnahmslos Jeder Privatmensch, Unternehmen, Fond und sonstiger Bargeldbesitzer 10% zahlt. Und zwar direkt an den Fiskus wo er ausschließlich für die Schuldentilgung ausgegeben wird.

Bei einem Vermögen von 11 Bio € in Deutschland wären damit 50% der Schulden auf einen Schlag weg.
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19.10.2013 15:53 Uhr von majorpain
 
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@gorli

Man die geben sowiso wieder das Geld aus.
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19.10.2013 16:05 Uhr von shadow#
 
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@ Jonei835
Weil es ein Haufen erfundener und zurechtinterpretierter Unsinn ist, wie so oft bei dieser Quelle.
Bei den Dummköpfen kommt das aber an.
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19.10.2013 17:34 Uhr von Westwind
 
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Jonei835: "
Warum liest man nur in der einen Quelle davon? Hab mal rumgeschaut. Habs nirgendwo anders gefunden."

Jepp. Und dann noch die merkwürdige Rechtschreibung (wirtschafts-nachrichten - also ein Bindestrich nach einem Fugen-s). Interessant wird es, wenn man sich das Impressum der Quelle ansieht und nach dem Herausgeber googelt ...

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