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Italien: 90-jähriger Nazi Alfred Stork zu lebenslanger Haftstrafe verurteilt

In Rom wurde ein 90-jähriger Deutscher für seine Mithilfe bei der Erschießung von 117 italienischen Soldaten zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Die Soldaten wurden 1943 auf der Insel Kefalonia getötet.

Stork wurde 2012 in Italien wegen seiner Beteiligung angeklagt. Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass Alfred Stork Mitglied des Exekutionskommandos war.

Stork selbst war beim Prozess nicht anwesend, er lebt in Kippenheim im Südwesten Deutschlands. 2005 gestand er seine Beteiligung vor einem deutschen Gericht.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Italien, Urteil, Nazi, Haftstrafe
Quelle: www.ibtimes.co.uk

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.10.2013 18:08 Uhr von Exilant33
 
+6 | -1
 
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Und wie lange wird das sein, 1-2 Jahre, vielleicht weniger ?! Ich mag keine Nazis, aber dieser Schrott den die Gerichte usw. veranstalten ist überflüssig und verpulvert unnötig Kohle! Dieser Planet hat andere Problem als alte greise Einzuknasten!
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18.10.2013 18:32 Uhr von Frudd85
 
+4 | -10
 
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@newsleser54:

Dieser oft kolportierte Befehlsnotstand in der Art ist ein Mythos.
Natürlich hatte man, weigerte man sich, an Erschießungen teilzunehmen, mit sozialer Ächtung zu rechnen - in einem Truppenverband, in dem so viel von sozialen Bindungen abhängt, sollte man das nicht unterschätzen, aber erschossen wurde man nicht, wenn man sich weigerte, an so etwas teilzunehmen.

@Exilant:
Ich finde schon, dass es wichtig ist, solche Sachen zu verfolgen, immer noch. Mord verjährt nicht.

[ nachträglich editiert von Frudd85 ]
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18.10.2013 19:15 Uhr von ghostdriver
 
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Lebenslang ist zu hoch, 15 Jahre mit anschließender Sicherheitsverwahrung sind angemessen :-)
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18.10.2013 19:24 Uhr von Atheistos
 
+8 | -3
 
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Ist halt auffällig, dass nur Deutsche Kriegsverbrecher nach 70 Jahren zur Verantwortung gezogen werden. Die Italiener haben in Äthiopien ebenso gehaust, oder die Briten, waren die ersten die nordafrikanische Dörfer bombardiert haben, weit vor dem WWII.

Ein Frontsoldat hatte damals eine etwaige Lebenserwartung von 8 Minuten gehabt, da glaubt doch keiner, dass die fremdes Leben über das Eigene stellen. Im Prinzip war man schon lt. Einberufung tot. Wenn man dann noch beste Freunde zerfetzen sieht, oder von Partisanen verstümmelt werden, dann kann man so einiges nachvollziehen - nicht das ich eine Gräueltat rechtfertigen möchte.

Von der Einheit meines Großvaters in Russland wurden jede Nacht 7-8 Soldaten tot aus dem Fluss gezogen, durch Partisanenaktivitäten. Wenn man Dir dann Leute vorsetzt und behauptet diese wären beteiligt gewesen, spielst du nicht den Colombo und hinterfragst.
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18.10.2013 19:55 Uhr von desinalco
 
+7 | -3
 
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Paul Tibbets hat den höchsten verdienstorden seines landes bekommen...dafür das er 80.000 menschen umgebracht hat...
das ist toll...denn er war ja nen amerikaner

so ist das eben...deutsch doof...ami gut
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18.10.2013 21:04 Uhr von AMB
 
+4 | -3
 
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Schön, will mal wissen wer von den Idioten, die da dauernd solch eine Farce starten um Scheintote zu quälen dazu bereit gewesen wäre im Krieg einen Befehl zu verweigern. Auf so was hin, entsteht nur ein Toter mehr, weil er sich gleich mit zu den Opfern der Erschießung stellen darf.

Wobei man noch fragen muß, warum gab es da in Italien eine Erschießungsaktion. Waren doch unsere Verbündeten oder hatten die sich still und heimlich gedreht. Im letzteren Fall würde jeder der sich im Krieg befindet bereit gewesen sein Veräter zu erschießen, denn das ist nun mal so im Krieg, man erschießt Veräter, weil diese schaden nicht nur einem Menschen. Wenn also der hier verurteilte an einer Erschießungsaktion von Verätern teilgenommen hätte, dann ist ein moralischer Gesichtspunkt aus heutiger Sicht vollkommen zu vernachlässigen, denn man kann von keinem Menschen verlangen, daß er sich gegen sein Volk stellt. Ihn dann dafür jedoch sogar noch zu bestrafen ist schon sehr frech.

Eigentlich müßte man auf dieser Verurteilung basierend alle Italiener, die im Irakkrieg aktiv waren Verurteilen, denn sie haben auch bereitwillig Menschen getötet, so fern sie in Kampfhandlungen verwickelt waren.

Ach ja und wenn man das vorantreiben will, dann kann man vermutlich jeden ehemaligen Soldaten verurteilen. Irgend wie hab ich da das Gefühl, wir lassen uns doch ein wenig zu viel gefallen, weil so was ist eigentlich nicht mehr in Ordnung.

Soll unsere heutige Bundeswehr die Waffen strecken, wenn es zu einem Kampfeinsatz kommt, nur mit der Begründung, es könnte sein, daß sie, die Einzelnen, dafür später bestraft werden geschossen zu haben.

Es war ja wohl nicht so, daß der Verurteilte aus eigenem Antrieb heraus in Häuser eingebrochen ist, dort Randaliert hat und dann die Bevölkerung gemeuchelt hat. Also sollte man die Kirche sachte im Dorf lassen und sich fragen, warum es zum einen so was wie Verjährung gibt und warum man den Mann nicht wegen der Befolgung von Befehlen anklagen können sollte. Vor allem sollte man das Rückrat besitzen solchen Spitzfindigkeiten mal einhalt zu gebieten. Es kann doch nicht angehen, daß man uns die Sprache klauen darf, weil unsere Vorväter etwas verbrochen haben, daß man die Verteidiger unseres Landes für diese Verteidigung selbst heute noch Brandmarkt. Irgend wann muß hier ein Schlußstrich gezogen werden und man das ganze als Angriff auf unser Volk sehen und nicht mehr als ledigliches Gerichtsurteil gegen einen Bürger.

Ob der Mann überhaupt ein Nazi ist ist hier noch die Frage, weil die damalige Zugehörigkeit zur Wehrmacht muß nicht gleichzusetzen sein mit seiner heutigen Einstellung. Sie mußte es nicht mal damals sein. Außerdem war der Mann damals 20 und das ganze müßte demnach eventuell vor dem Jugendrichter verhandelt werden, da man ja erst ab 21 Völlig erwachsen ist.

Für mich ist das ein im Stich lassen unserer Bevölkerung und zugleich eine Ungerechtigkeit gegenüber einzelnen, denn Krieg ist immer eine andere Situation als Frieden.
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18.10.2013 21:14 Uhr von desinalco
 
+4 | -2
 
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tja so sind unsere italienischen verbündete

lassen grad mal eben 300 afrikaner vor der küste absaufen...aber ganz wichtig nen alten mann verurteilen
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18.10.2013 22:05 Uhr von shane12627
 
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Schön. Und was will Italien jetzt tun? Ihn aus Deutschland entführen?
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19.10.2013 01:26 Uhr von langweiler48
 
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Egal ob Politiker, Juristen oder hier einige der Kommentatoren sollten sich bewusst sein, dass Befehlsverweigerung im Krieg einen Prozess nach sich gezogen haette und hat, der das eigene Aus bedeutet hat.

Wer nun glaubt einen solchen Veteranen verurteilen zu muessen, sollte sich vor Augen halten, ob er moralisch ueberhaupt dazu befaehigt ist. Denn zur Tatzeit hat er ja noch gar nicht gelebt. Also kann er sich keine Vorstellungen machen, warum man Leute auf Befehl erschiesst. Die Prozesskosten, d.h. die Kosten des ganzen Verfahrens, koennte man viel vernuenftiger ausgeben.
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19.10.2013 10:49 Uhr von Frudd85
 
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@langweiler:

Deine Argumentation hakt leider hinten und vorne: Du kannst hier nicht einfach pauschal von Befehlsverweigerung sprechen. Niemand war nach dem Gesetz gezwungen, einen völkerrechtswidrigen Befehl auszuführen. Tat man das, hatte das in der Regel zur Folge, dass man versetzt wurde. Wie ich oben schrieb, soziale Ächtung in einem Truppenverband ist eine nicht zu unterschätzende Folge eines Widersetzens, daher behauptet niemand, dass es hätte leicht fallen sollen, "nein" zu sagen. Es ist aber schlicht und einfach nicht dasselbe, sich z.B. zu weigern, auf Patrouille zu gehen oder Kriegsgefangene zu erschießen.
Und nun muss man auch die legitime Frage stellen dürfen, was in der Abwägung vorzuziehen ist: Massenmord zu begehen oder versetzt zu werden. Und wie gesagt, dass das nicht so einfach ist, wie es da steht, liegt auf der Hand. Nichtsdestotrotz stellt sich genau diese Frage.

Und das Argument, dass man zur Tatzeit nicht gelebt habe, ist ein Nullargument. Damit sagst Du gar nichts aus. In der Beurteilung spielt das Lebensalter des Anklägers doch keine Rolle, wenn man sich auf objektive Gesetze und feststellbare Umstände beruft - z.B., dass bewiesen ist, dass kein Wehrmachtsoldat erschossen wurde, der sich weigerte, an solchen Verbrechen teilzuhaben. Dass es im Krieg immer wieder zu Gewalteskalation abseits des kodifizierten Rechts kommt, steht dabei auf einem anderen Blatt - hier geht es aber um geplanten bzw. befohlenen Mord, nicht situativen.

@ABM:
Meine Güte, schreibst du wirr und konfus...
Um mal Ordnung in deinen Wulst zu bringen:

1. Wie beschrieben: Befehlsverweigerung in solchen Fällen führte nicht zur Erschießung der Verweigerer. Das öfter zu behaupten macht es nicht wahrer.

2. Von "unseren" Verbündeten zu sprechen ist doch etwas gewagt (denn ich hoffe nicht, dass du dich mit der deutschen Kriegführung von damals identifizierst).

3. Du machst es dir viel zu einfach. Italiener --> Verräter --> Verräter gehören erschossen. Nein, auch damals schon war es geltendes Völkerrecht, dass sich ergebenden Feindsoldaten Pardon zu gewähren ist. Beschäftige dich doch erst mal mit der konkreten Situation (Kefalonia), bevor du so geistlos und absolut themenfern schwadronierst (alle Italiener im Irakkrieg verurteilen?? Hier geht es um die Erschießung von Gefangenen und sich Ergebenden!)

4. Und was hat das mit der heutigen Bundeswehr zu tun? Absolut gar nichts! Heute hat ein Soldat nicht nur das Recht, sondern die Pflicht, einen völkerrechtswidrigen Befehl zu verweigern.

5. Verjährung gibt es bei Mord nicht.

6. Was meinst du mit "Sprache klauen"?

7. Die Ermordung von 5.000 sich ergebenden Soldaten hat nichts mit der Verteidigung des Vaterlandes zu tun. Wenn du die Verfolgung von 5.000fachen Mord als Angriff auf unser Volk siehst, muss in deinem Hirn wirklich etwas falsch gepolt sein.

8. Mit der Nazi-Keule gebe ich dir recht. Es ist nicht gesagt, dass der Mann Nationalsozialist war. Ich habe mich nicht mit seinem persönlichen Fall beschäftigt, kann dazu deshalb nur sagen, dass das unerheblich ist, wenn es um Kriegsverbrechen ist. Man musste nicht Nazi sein, um Kriegsverbrechen zu begehen. Genauso konnte ein überzeugter Nazi davon absehen, das zu tun.

9. Krieg ist immer eine andere Situation als Frieden - logisch. Trotzdem bzw. gerade deswegen gibt es so etwas wie das ius in bello - das Kriegsvölkerrecht.

@desinalco:
Was hat das Unglück von Lampedusa hiermit zu tun?
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19.10.2013 11:21 Uhr von Patreo
 
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@Frudd es hat nichts damit zu tun.
Desinalcos Argumentation zielt darauf ab, dass er sich als Deutscher scheinbar in seiner Identität gekränkt sieht, dass ein deutscher Kriegsverbrecher aus den 40ern verurteilt wird und er deswegen einen derzeitigen Missstand in Italien aufzeigt, um eine subjektive Waage der Gerechtigkeit wieder ausgleichen, dass die jenigen, die falsch handeln niemanden richten können, der ebenfalls falsch gehandelt hat.

Dabei ist das Argument nur vorgeheuchelte Anteilnahme, da eine entsprechende Nachrichte über den Vorfall in Lampedusa hier veröffentlicht worden ist aber desinalco sich dazu DORT nicht geäußert hat.
Wo er sich aber ebenso wie Langweile positiv geäußert hat, war die Anteilnahme an Erich Priebkes Ableben, was eine eindeutige Positionierung vermuten lässt.
http://www.shortnews.de/...

bzw.
http://www.shortnews.de/...
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19.10.2013 11:39 Uhr von Frudd85
 
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Interessant finde ich in dem Zusammenhang, dass nur allzu gerne eine strikte Trennung zwischen den heutigen und damaligen Zeitgenossen verlangt wird, wenn es um Verantwortung (wohlgemerkt nicht Schuld) geht - dass man heute ja gar nichts mehr mit dem Kram von vorvorgestern zu tun habe und nicht damit belästigt werden will.
Geht es aber darum, dass die Kriegsverbrecher von damals belangt werden sollen - oh je, dann auf einmal ist das ein Angriff auf "unser" Volk und anscheinend eine persönliche Beleidigung eines jeden Deutschen von heute. Ziemlich bigott.
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19.10.2013 11:59 Uhr von Patreo
 
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Bei Langweiler kann man diese Argumentation ziemlich gut sehen.
Die Schuld der heutigen Generation wird zu recht ablehnt im Angesicht der Taten derer, die um 1933-1945 gelebt haben und aktiv daran beteiligt waren, jedoch wird auf der selben Argumentationsebene von einer dauerhaften negativen Eigenschaft, der Opfer gesprochen gesprochen, in dem Fall der Juden, hier der Italiener.

"Gutmenschentum" wird in diesem Forum verspottet angesichts der heutigen Justiz als sogenannte ,,Kuscheljustiz" gegenüber von kriminellen Migranten, Konsequenz gegenüber Menschenverbrechern aber abgetan zugunsten von ,,christlicher" (nochmalblabla im Falle von Priebke), angeblich menschlicher (langweiler48) oder extremer nationaler Werte (wie bei Hetzer1 oder brisanterweise des in Griechenland wohnhaften Ghost-Riders) wenn es um die Tatsache geht, dass Mord nicht verjährt.
Die Erinnerung an diesen tut es scheinbar doch mit der interessanten Begründung: Damals waren sie unschuldig, weil sie es nicht besser wussten, heute sind sie unschuldig, da zu alt.

Und die die Widerstand geleistet haben werden von mittlerweile gelöschten Accounts wie HelgeMaria oder DerBrain in den Dreck gezogen.
http://www.shortnews.de/...

Bzw. die heutigen umso mehr: http://www.shortnews.de/...

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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20.10.2013 05:37 Uhr von Patreo
 
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,,Es wird zum einen nur eine "jagd" auf deutsche veranstaltet ich könnte mich jetz tnicht erinnner das in den letzen jahren mal andere mit den deutschen verbündete länder belangt worden wären, obwohl diese ebenso mitgemischt haben damals."

,,Ich bin der ansihct das wenn man nach wie vor deutsche verfolgt die damals daran beteilgit waren dann bitte ebenso beteiligte aus allen ländern verfolgen egal ob verbündte der achsenmächte oder verbündete der allierten denn auf beiden seiten kam es damals zu kriegsverbrechen und das nicht zu knapp."

Geht es dir um die ,,Jagd" um Deutsche oder geht es dir um die Jagd auf Verbündete?
Denn beide Aussagen widersprechen sich hier meiner Meinung. Oben schreibst du nur von Deutschen, zweiter Abschnitt bezieht sich auf andere und da gibt es durchaus Verfolgungen:

Der Demjanjuk Prozess, Siert Bruins Prozess,
Jozef Tiso wurde erschossen, Otto Skorzeny wurde angeklagt, Maurice Papon wurde verurteilt, Vidkun Quisling wurde der Prozess gemacht

,,
Ich bin der ansihct das wenn man nach wie vor deutsche verfolgt die damals daran beteilgit waren dann bitte ebenso beteiligte aus allen ländern"

Umkehrschluss, dass wen man andere nicht verfolgen kann, dann auch niemanden der Gerechtigkeit gegenüber den Tätern gegenüber?!


,,Zumal ja meist bei dieser Jagd nichtmal genua geprüft wird von der anklagenden seite in welchem zusammenhang diese leute denn nun standen. Da reicht es schon wenn sie nur grad in der selben ecke dienst hatten und das kanns nicht sein, entweder man arbeitet das ganze auf und belangt ALLE die damals kriegsverbrechen begangen haben oder keinen. "

Das stimmt so nicht, oftmals sind die Täter schon kurz nach dem Krieg schon verurteilt worden sind aufgrund von Zeugen und konnten sich durch Flucht entziehen wie Siert B.
Und ebenso wie Priebke haben viele eine Wahl gehabt und haben ihre Taten aus ideologischen Gründen nicht bereut.

,,Die haben alle erstmal abgedrückt und dann gefragt was auch nachvollziehbar ist und da ist es erstmal egal wer auf welcher seite stand."
Du sprichst hier nicht von Wehrmacht in einem Gefecht sondern von gezielten Exukutionen, teilweise als Ergebnis von Verfolgung.

Deine Argumentation lässt den gefährlichen Rückschluss zu dass Umstände Unmenschlichkeit entschuldigen.
Ergo dürfte man Anhänger Charles Taylors entlassen, Pinochets Schergen wären unschuldig.
Das ist eben die Argumentation der ,,Kuscheljustiz", die man im Innland so sehr verabscheut:

Die anderen sind auch so böse, also sind wir auch unschuldig, wir sind unschuldig weil wir keine Wahl hatten.


,,entweder man arbeitet das ganze auf und belangt ALLE die damals kriegsverbrechen begangen haben oder keinen. "

Nach dieser scheinenden Logik sind Mengele, Göring und Heß sind unschuldig.
Auf der weiteren Ebene, warum nicht alle Menschenrechtsverbrechen relativieren, da man nicht alle Täter fassen kann?
Warum überhaupt noch Straftaten wie Vergewaltigung oder Mord ahnden, da man behaupten kann, dass es unaufgeklärte oder freigesprochene Fälle gegeben hat.

Was hier passiert, dass du für einen rassistischen und ideologisch rechtsextrem motvierten Teil einer damaligen Generation in Schutz nimmst und dich für diese verantwortlich fühlst, als Stellverteter für Deutschland von damals wie aber auch heute.
Diese sollen im Schutz genommen werden, da es keine ausgleichende Gerechtigkeit gäbe gegenüber anderen ungesühnten Taten und sie nur als Sündenböcke dienen würden Deutschland zu beschmutzen.
Das wäre aus meiner Sicht Geschichtsrevisionismus.

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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20.10.2013 13:15 Uhr von Frudd85
 
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@Steffi:

Tut mir leid, aber es ist keineswegs Schwachsinn, das zu behaupten. Es war durchaus möglich, sich nicht an geplanten Mordaktionen zu beteiligen. Ich habe weiter oben ausgeführt, in welchem Maße und mit welchen Einschränkungen das gilt und habe das bewusst von situativen Erschießungen getrennt, die in jedem bewaffneten Konflikt leider immer vorkommen.
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20.10.2013 14:22 Uhr von Frudd85
 
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Wen zählst du zu diesen "bezahlten Ziopropagandisten"?
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20.10.2013 15:27 Uhr von Patreo
 
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Ghost Rider kann man auch als Behauptung umkehren :-)
Schön dass der bezahlte Forentroll aus der Auslandsabteilung der Morgenröte hier erscheint.

Erstens woher weißt du, dass Frudd85 oder ich (und ich gehe stark davon aus, dass du uns meinst :-) ), bezahlt werden.
Welche Quellen, meintetwegen auch alternative stehen dir zur Verfügung?

Zweitens wo hat jemand die Kriegsverbrehen der IDF runtergespielt?

Drittens: Ging es Steffi78 darum ALLE TATEN GLEICH ZU BEHANDELN.
Nach ihrer Logik dürfte man Menschenrechtsverletzungen in Israel auch nicht ahnden, da man ja den 90 jährigen NS Täter auch nicht belangen dürfe: Entweder alle oder keinen :-)

Hier stehen also noch einige Fragen offen :-)

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