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Chile: Prozess - Vier Männer folterten Homosexuellen zu Tode

Am gestrigen Donnerstag wurden vier Männer wegen des Mordes an einem jungen Homosexuellen verurteilt. Sie hatten den Mann über mehrere Stunden hinweg gefoltert. Der Richter sagte, den Angeklagten würde es an Respekt für menschliches Leben fehlen. Die Strafmaßverkündung erfolgt am 28. Oktober.

Das 24-jährige Opfer wurde 2012 in einem Park in Santiago angegriffen. Man zerschlug unter anderem eine Flasche auf den Kopf. Mit den Scherben schnitt man ihm Hakenkreuze in die Haut. Auch warfen die Täter große Steine auf die Beine, wodurch mehrere Knochen brachen.

Der Mann kam nach dem Angriff in ein Krankenhaus und starb später an seinen Verletzungen. Der Fall erregte großes Aufsehen in Chile. Er führte dazu, dass die Regierung ein neues Gesetz gegen Hassverbrechen einführte.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Homosexualität, Folter, Chile
Quelle: www.bbc.co.uk

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