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Speichermedium für die "Ewigkeit" gefunden

Für eine Langzeitarchivierung sind aktuelle Speichermedien wie CDs oder Festplatten ungeeignet. Deutsche und holländische Wissenschaftlern haben nun ein Material entdeckt, welches viel haltbarer ist.

Wolfram und Silizium-Nitrid bieten die Möglichkeit, Daten über Millionen oder sogar Milliarden Jahre speichern und auslesen zu lassen.

Im "Human Document Project" soll diese Technik verwendet werden und darauf ein digitales Archiv über die Menschheit gespeichert werden.


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WebReporter: _griller_
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: CD, Speicher, Speichermedium, Wolfram
Quelle: www.krone.at

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.10.2013 12:55 Uhr von _griller_
 
+48 | -9
 
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Das Problem ist nicht das Speichermedium an sich. Das Problem ist ob man später noch funktionierende Lesegeräte dazu verfügbar hat.
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17.10.2013 13:10 Uhr von RainerLenz
 
+24 | -9
 
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als damal die cd´s auf dem markt kamen hieß es zunächst auch sie hielten unbegrenzt, bei den festplatten genau das gleiche
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17.10.2013 13:15 Uhr von Leimy
 
+17 | -31
 
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17.10.2013 13:29 Uhr von rubberduck09
 
+1 | -0
 
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Das hier ist ein guter Anfang:

http://en.wikipedia.org/...
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17.10.2013 13:36 Uhr von Fireproof999
 
+35 | -8
 
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Die Vorposter haben leider überhaupt keine Ahnung was sie hier schwallen.

Es geht hier nicht um ein neues reguläres Speichermedium welches der Benutzer zuhause verwenden soll, sondern soll die Langzeitarchivierung im großen Stiele. In großen Bunkern werden heute bereits tausende rollen an Filmen aus Zelluloid gelagert um Wissen für nächste generationen sicher zu stellen. In solchen Projekten werden die Auslesegeräte endweder gleich miteingelagert oder die mögliche Auslesung genau beschrieben.
Bei den aktuellen Filmen auf Zelluloid ist die Technik recht simpel so dass man sich darum aber noch keine größeren gedanken machen muss.
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17.10.2013 13:43 Uhr von Justus5
 
+8 | -1
 
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Es gibt schon eine praktikable und verfügbare Lösung: Daten in eine Glas-Disk einätzen. Kann mit jedem CD- und DVD-Player ausgelesen werden. Lediglich das Herstellen ist etwas aufwändiger - und damit teurer:
https://www.speicherguide.de/...
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17.10.2013 14:34 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+2 | -5
 
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Die Höhlenmalereien der Menschen in der Jungsteinzeit halten zwar auch nicht für die Ewigkeit, zumindest aber - und so viel ist sicher - über 10.000 Jahre.

Schallplatten verlieren ihre Qualität auch nicht durch`s Einlagern.

Wirklich "sicher" ist nur, was mechanisch ausgelesen wird.
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17.10.2013 14:35 Uhr von Failking
 
+5 | -1
 
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Der Geldgeber war sicherlich Zuckerberg...
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17.10.2013 15:22 Uhr von real.stro
 
+2 | -0
 
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Hier ist die Beschreibung noch etwas ausführlicher. http://winfuture.de/...

Ciao
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17.10.2013 20:51 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -1
 
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@griller

genau das wollte ich auch sagen.

die lesegeräte werden wohl eher das problem sein. was bringt uns heute die musik auf einer schelllackplatte, wenn es keine grammophone mehr gibt, außer vielleicht im museum. in zukunft könnte es mit heutigen speichermedien ein ähnliches problem geben. und dabei ist noch nicht mal das vorhandensein des lesegeräts allein das problem. selbst wenn man noch ein solches lesegerät besitzt, braucht man auch noch dafür entsprechende steckdosen für die stromversorgung. wenn irgendwann in der zukunft mal die stromversorgung auf völlig anderem wege gelöst werden sollte, kann man das lesegerät nicht mal mehr irgendwo anschließen, um es in betrieb zu nehmen.

wenn die menschheit also der nachwelt gesammelte informationen hinterlassen will, kann nicht versichert werden, dass in paar millionen jahren noch jemand was damit anfangen oder die daten zugänglich machen kann. demnach wären die daten dann ebenfalls verloren, obwohl sie noch da sind.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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17.10.2013 21:15 Uhr von blaupunkt123
 
+1 | -1
 
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Ja und die Aliens oder sonstigen Lebewesen nach uns wissen dann genau, wie sie den Datenspeicher entschlüsseln.....
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17.10.2013 22:35 Uhr von ms1889
 
+2 | -1
 
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ich sehe das problem nicht hauptsächlich in der speicherung von daten. es spielen ganz "kleine" gründe warum sowas humbug ist.... wer kann heute noch videoformate wie IR41 (ein intel codec) abspielen? die wenigsten!...dieser codec ist aber nichtmal 5 jahre alt... wie soll man 5 millionen jahre alte videos abspielen? ich sehe ehr im format der daten das problem...das problem besteht nicht primär im speichermedium.
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18.10.2013 00:45 Uhr von ELeMeNT1983
 
+2 | -3
 
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@ Justus5
Schonmal alte Fenster beobachtet? Glas verhält sich über Jahrhunderte wie eine Flüssigkeit und verformt sich! Das sieht man bei alten Bauten schon deutlich, da eingebaute Fenster langsam nach unten "fließen" ;)
Also nix mit Langzeitspeicherung auf Glasbasis oO
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18.10.2013 00:49 Uhr von ELeMeNT1983
 
+3 | -0
 
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Willst du Daten 100%ig für die Ewigkeit speichern, dann schreib sie dir bei Facebook rein. Facebook löscht niemals!!! :D
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18.10.2013 10:14 Uhr von Radler1960
 
+2 | -0
 
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@ELeMeNT1983

Vergiss es!

http://pauli.uni-muenster.de/~munsteg/physik-irrtuemer.html
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18.10.2013 11:15 Uhr von Jason31
 
+2 | -0
 
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@RainerLenz
Das Problem was du beschreibst betrifft hauptsächlich CD-R Medien (bzw. DVD+/-R) - also jene, die man selber beschreibt. Denn die beschriebene Schicht ist organisch und organische Materialen zerfallen mit der Zeit, zudem hat die Schicht mit Sonnenlicht ein problem (UV-Strahlung).
Die Industriell gefertigten Medien haben das Problem nicht, deren alterung beschränkt sich nur auf die Alterung des Kunstoffs selbst. Das Macrolon selbst (das Polycarbonat aus dem die CD besteht) ist enorm lange haltbar - sofern es nicht starker UV-Strahlung (z.B. Sonne) fortlaufend ausgesetzt ist, hält es locker einige 100 Jahre.

Ansonsten allgemein:
Was soll wieder dieses unsinnige Geschwätzs von "das kann doch in Zukunft keiner mehr lesen"??? Kann *du* (jeder der sich angesprochen fühlt) alte Keilschriften der Sumerer lesen? Und nur weil *du* es nicht kannst, kann es keiner? Da hat auch keiner ne Anleitung daneben gelegt.
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18.10.2013 11:56 Uhr von Radler1960
 
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Für Keilschriften brauchts aber auch kein Lesegerät, ausser vielleicht eine Brille :-)
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18.10.2013 14:58 Uhr von BlackMamba61
 
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JAja, erfindet mal was gegen Krebs
so ein Müll... für die Ewigkeit... als ob ich die CD oder was auch immer das sein wird ins grab mitnehmen werde...
Als ob ich 1500 Jahre alt werde
Da reicht mir eine DVD die ich ordentlich aufbewahre..
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18.10.2013 18:40 Uhr von brainbug1983
 
+0 | -0
 
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@BalckMamba61
Zum Glück dreht sich die ganze Welt um dich, und es ist nur wichtig was DU brauchst...

Denkt mal nach...es geht hier nicht um ein privatanwender der will das seine nachkommen in 2000 Jahren seine Medien lesen können...es geht hier um Einrichtungen die eine entsprechende Menge Geld da reinstecken. Meint ihr wirklich die schreiben den Datenbestand auf die Medien und das wars? Da wird sich genau so um Lesegeräte gekümmert, entweder die werden miteingelagert oder es wird aufgeschlüsselt was wie womit zu lesen ist. Auch wenn wir dann ne andere Stromversorgung haben wie weiter oben jemand meinte sollte es kein Problem sein 230 V Wechselspannung hinzubekommen.
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18.10.2013 22:49 Uhr von wombie
 
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Das problem ist doch nicht nur das speichern. Das Format muss ja auch bekannt sein und die Kodierung ditto, sonst liest das schon in 100 Jahren keiner mehr.
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19.10.2013 22:28 Uhr von Humpelstilzchen
 
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Habe noch meine alten Langzeitspeichermedien!

SCHALLPLATTEN!!!!!!!
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20.10.2013 01:11 Uhr von EynMarc
 
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@Humpelstilzchen
Klar und in 200 Jahre haben die Leute noch diese Gerät Plus natürlich die Nadel Die sicher mit dem Gerät noch im Jahre 2213 Produziert wird. ;-) Klar da wo es keine Hd mehr gibt und alles auf Hologrammen gespeichert wird und Speicher Würfel mit 200000TB in der Hosentasche. ;-)

Ich hoffe mal @ Agonist solche Leute wie du gib es in Jahre 2213 nicht mehr.
Wie lebst du den Ohne das du was vergiftest ;-)
Und wiso sitzt Du am PC der fast der Größte Umweltvergifter ist. Gehst auch aufs Klo auch das vergiftet die Umwelt. ^^
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24.10.2013 16:54 Uhr von Rychveldir
 
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"Und wenn alle Stricke reissen,dann wird wieder auf Papyrus gekritzelt,von dessen Haltbarkeit schon die alten Ägypter überzeugt waren ^^"

Und wo bekommst du die Milliarden von Milliarden von Quadratkilometern Papyrus her, die du für die heutigen Datenmassen bräuchtest? Machst du für binäre Information Einsen und Nullen?

"Die CD sollte auch 100 Jahre halten, am Ende waren es 3 Minuten und ein paar Zerquetschte."

100 Jahre waren die Angaben für perfekte Lagerbedingungen extrem hochwertiger Rohlinge. Wenn du 100 Stück für 25 Euro beim Mediamarkt kaufst und sie sich dann ohne Hülle in der Ecke stapeln, im Sommer die Sonne draufscheint und ab und zu deine Kinder draufsteigen, dann dürftest du so ungefähr 2-3 Jahren sein. Ich erinner mich nicht, dass jemals jemand 100 Jahre für Billigrohlinge vorhergesagt hat. Meine alten CDs von vor 10-15 Jahren gehen bisher alle noch, wenn sie nicht extrem zerkratzt sind.

[ nachträglich editiert von Rychveldir ]

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