17.10.13 09:19 Uhr
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Eigenurintherapie - ein Griff ins Klo

Einige Menschen trinken ihren Urin, um ihre Beschwerden zu lindern. Der Internist Christoph Bickel räumt aber mit dem Mythos auf.

Er erklärt, dass es einfach nicht sinnvoll sei, dem Körper Stoffe wieder zuzuführen, die der Körper vorher ausgeschieden hat.

Selbst in Notsituationen kann das Trinken von Urin, ein Verdursten nicht verhindern. Da der Salzgehalt der Flüssigkeit mit jedem Durchgang durch den Körper steigt.


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WebReporter: _griller_
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Klo, Urin, Griff, Durst
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.10.2013 09:19 Uhr von _griller_
 
+13 | -5
 
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Gut daß er auf paar Methoden von Bear Grylls eingeht, einem Survival Spezialisten.
Er ist häufiger auf dem TV Sender "DMAX" zu sehen.
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17.10.2013 09:32 Uhr von brycer
 
+21 | -2
 
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"...ein Griff ins Klo..." Das ist auch nicht so ganz richtig. Meines Wissens pinkeln die in einen Becher oder ein Glas und schöpfen nicht den Urin aus der Kloschüssel. :-P

Auch bedeutet ´der Mittelstrahl´ nicht, dass man dreistrahlig pinkeln muss und den mittleren davon abgreift. ;-P

Einem jeden sollte auch klar sein was Urin eigentlich ist.
Urin ist Wasser mit darin gelösten Giftstoffen, die der Körper los haben will.
Beim Pinkeln bekommt er seinen Willen - aber manche bringen es fertig ihren Körper zu verarschen, indem sie ihm genau diese Giftstoffe wieder oben rein kippen. So frei nach dem Motto: "Jetzt hat der Körper wieder was zu tun." ;-P
Das ist so, als würde man den Müll vor die Tür stellen und kurze Zeit später steht das Zeug wieder in der Küche - plus dem was sich wieder neu angehäuft hat. :-D

[ nachträglich editiert von brycer ]
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17.10.2013 10:06 Uhr von PuerNoctis
 
+15 | -1
 
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Lob an den Author, der Titel ist einfach nur herrlich!
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17.10.2013 11:43 Uhr von vmaxxer
 
+5 | -0
 
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Nunja, ich kenn das von Neurodermitis erkrankten.
Es geht dabei dann nicht darum etwas "gutes" zu trinken, sondern etwas um die Körpereigene Immunabwehr zu foppen. (grob gesagt)

Und Neurodermitis kann einem schon zum Wahnsinn treiben. Irgendwann versucht man alles (und landet letztendlich doch wieder beim Kortison).
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17.10.2013 12:25 Uhr von raterZ
 
+1 | -0
 
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gibts irgendwelche studien darüber? nicht? also was ist das für ein aufräumen von mythen?

außerdem hilft urin trinken sehr wohl beim überleben beim verdursten. man sollte es aber nicht stark übertreiben damit.
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17.10.2013 12:31 Uhr von EuleNRW
 
+2 | -1
 
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@raterZ

Wie soll man es denn nicht übertreiben wenn man verdurstet? Allein dadurch das man etwas salziges aufnimmt werden den Zellen durch Osmose weitere Flüssigkeit entzogen.
Man verliert Flüssigkeit nicht nur durchs pinkeln dass heißt je mehr man davon trinkt desto schneller verdurstet man.

Der einzige sinnvolle logische Grund sowas zu trinken ist bereits gesagt worden und ist einen gesunden Körper zu beschäftigen. Damit das Immunsystem keine Langeweile bekommt.
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17.10.2013 16:28 Uhr von Graf_Kox
 
+1 | -0
 
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Das ist auch so eine Sache auf die jeder selbst kommen könnte wenn er mal 2,50 m weit eigenständig denkt. Warum essen diese Leute nicht noch ihren Kot, kommt doch von einem selbst und kann daher nur gut sein.
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17.10.2013 18:17 Uhr von perMagna
 
+0 | -0
 
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"Damit das Immunsystem keine Langeweile bekommt."

Was quatsch ist, weil der Urin in der Regel so gut wie keimfrei ist und die darin gelösten Stoffe nicht in der Lage sind, eine Immunantwort auszulösen...
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17.10.2013 18:40 Uhr von Graf_Kox
 
+1 | -0
 
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aberaber

Wenn man aber nunmal ein Mensch ist der aus seinem Glauben Kraft schöpft kann so was durchaus einen Plazeboeffekt auslösen. Denn hierbei geht es nicht darum sich die ganze Zeit zu konzentrieren die Krankheit zu bekämpfen sondern einfach nur Zuversicht zu haben um ein günstiges, Leben bejahendes Milieu zu schaffen. Somit gibt es hier keine Verantwortung die man abgeben kann. Verantwortung wofür?

Ich denke nicht dass es eine Studie oder Untersuchung oder sonst was gibt dass das Widerlegt weil der Plazeboeffekt noch überhaupt nicht erforscht ist. Man weis nur dass es ihn gibt und dass er dadurch ausgelöst wird dass der Mensch Lebensmut hat und so seine Selbstheilungskräfte aktiviert. Er glaubt. Ob man nun eine Pille nimmt an deren Wirkung man glaubt oder "weiß" dass Gott einem helfen wird sollte keinen allzu großen Unterschied machen.

[ nachträglich editiert von Graf_Kox ]

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