17.10.13 08:35 Uhr
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Jenfeld: Tellerwäscher stirbt im Geschirraufzug

In einer Bäckereifiliale hatte ein Mann (50) seinen Türöffnerchip im Keller vergessen.

Um ihn zu holen, lieh er sich jedoch nicht den Schlüssel eines Kollegen, sondern wollte mit dem Geschirraufzug zurück in den Keller fahren.

Er blieb jedoch stecken und als er nach 35 Minuten befreit wurde, war er bereits tot.


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WebReporter: _griller_
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Tod, Unfall, Keller, Schlüssel
Quelle: www.bild.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.10.2013 08:35 Uhr von _griller_
 
+5 | -2
 
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Ich schätze mal, daß er erstickt ist.
Na ja man kommt ja auf seltsame Ideen wenn man von Kollegen gedisst wird.
Aber war es hier auch so oder nur Bequemlichkeit ?
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17.10.2013 08:42 Uhr von brycer
 
+22 | -0
 
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"...Dann bittet er eine Auszubildende, den Start-Knopf für ihn zu drücken..." <-- dieses Detail hätte in der News schon noch Platz gehabt.
Das macht nämlich die Sache noch trauriger, da sich die Auszubildende nun auch schwere Vorwürfe machen wird.
Sie kann zwar irgendwo nichts dafür dass der Augzug stecken geblieben ist, wird sich aber noch lange denken: "Hätte ich den Knopf nicht gedrückt könnte er noch leben." :-(
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17.10.2013 08:47 Uhr von brycer
 
+4 | -6
 
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@_griller_:
Bequemlichkeit schätze ich mal weniger. Es ist viel leichter eine Treppe hinunter zu gehen als sich in einen kleinen Aufzug zu quetschen.
Da spielt das Verhältnis zu den Kollegen eine große Rolle.
Wenn die untereinander Vertrauen könnten, dann hätte er wohl auch gefragt ob er mal schnell einen Schlüssel leihen kann.
Da aber dieses Vertrauen anscheinend nicht vorhanden war...
Da sollten sich auch die Kollegen mal Gedanken darüber machen.

[ nachträglich editiert von brycer ]
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17.10.2013 08:53 Uhr von pjh64
 
+4 | -2
 
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Man weiß ja nicht, was die Azubine für ein Typ Mensch ist, aber bei den meisten Menschen wird es wohl so sein, wie brycer es sagt.

An sich muß man sich als Azubi aber willenlos geben, insofern fällt ihre Rolle als Entscheidungsträger mal so komplett weg.

Der "Darwin Award" läßt grüßen.

[ nachträglich editiert von pjh64 ]
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17.10.2013 08:59 Uhr von brycer
 
+8 | -1
 
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@pjh64:
"...An sich muß man sich als Azubi aber Willenlos geben,..." <-- Wer hat dir denn den Unfug eingetrichtert. Auszubildende sind keine Leibeigenen oder so. Sie dürfen natürlich eine eigene Meinung haben und sich auch gegen Gesundheits-/Lebensgefahren stellen.
Wer alles willenlos hinnimmt, der ist kein guter Auszubildender, weil er zeigt dass er nicht mitdenkt. Ob können oder wollen, das lassen wir mal dahin gestellt. ;-)
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17.10.2013 09:17 Uhr von pjh64
 
+4 | -1
 
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@brycer:

> Wer hat dir denn den Unfug eingetrichtert. Auszubildende
> sind keine Leibeigenen oder so.

Das Gastronomiegwerbe ist da - ich sage mal - ziemlich geschäftig. Klar gibt es deutliche Überschreitungen, wo auch ein Azubi ohne (rechtliche) Konsequenzen, in eine Verweigerungshaltung gehen kann, aber normalerweise hat man es in diesem Gewerbe und eigentlich überall, wo direkter Konkurrenzdruck herrscht mit gewohnheitlichen Arbeitsrechtverstößen zu tun.

Das wäre, als würde man bei einem der großen Burgerbrater nen Betriebsrat organisieren, oder als LKW-Fahrer auf seine gesetzlich geregelten Ruhezeiten bestehen. Man fliegt einfach "irgendwie".

[ nachträglich editiert von pjh64 ]
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17.10.2013 10:13 Uhr von VT87
 
+1 | -1
 
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@ pjh64

Heutzutage kann man froh sein, wenn man gute Auszubildende bekommt -sowieso in den Bereichen-, denn kaum einer möchte sich in einem Job ausbilden lassen mit schlechten Arbeitszeiten und schlechter Bezahlung.
Da werden sich die Betriebe anpassen müssen und den Auszubildenden auch mehr Rechte zugestehen müssen (oder wahlweise wegen Mangel an guten Arbeitern dicht machen). Mir ist sowieso schleierhaft, warum viele Arbeiter sich alles gefallen lassen und sich zusätzlich noch mit einem Hungerlohn abspeisen lassen...

Ich habe vor kurzem meine Ausbildung abgeschlossen. Am Anfang der Ausbildung habe ich mich für meine Rechte eingesetzt und mir sind daraus keine Konsequenzen entstanden, weil ich gut war und die mich halten wollten. Wer es sich leisten kann, der kann sich auch zur Wehr setzen.
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17.10.2013 10:18 Uhr von brycer
 
+1 | -0
 
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"...mit gewohnheitlichen Arbeitsrechtverstößen zu tun..." <-- Na, wenn du das also richtig findest, dann solltest du auf deiner Meinung ´...Azubi aber willenlos geben..." stehen bleiben.
Das Arbeitsrecht und Jugendschutzgesetz wurde ja, nach deiner Meinung, nur gemacht dass als Zierde etwas mehr im Regal der Gesetze steht.
Ja, viele Autofahrer sind auch der Meinung dass die StvO nur ein gut gemeinter Vorschlag der Behörden ist. ;-)
Andere sagen dass wir sowieso zu viele Gesetze und Vorschriften hätten. Die müsste man mal ausmisten. Aber bloß nicht die, die einem selber nützen. ;-P
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17.10.2013 10:43 Uhr von ar1234
 
+0 | -0
 
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@VT87: Da hast du mit deiner Ausbildung aber Glück gehabt. Gut sein hilft nur dann, wenn man das Glück hat, in den richtigen Betrieb zu sein. Anderenfalls wird man selbst dann als "ersetzlich" eingestuft, wenn man "unersetzliche" Arbeitsleistungen erbringt. Wenn kämpfen das universelle Wundermittel sein würde, hätten McDonalds und Co. schon längst einen Betriebsrat, da eben gerade die Betriebsratbefürworter nicht aufgeben.
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17.10.2013 11:29 Uhr von RainerLenz
 
+2 | -0
 
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@schraegervogel

ja genau und weil sich die amis das leisten können ist es in hamburg passiert ;)
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17.10.2013 13:22 Uhr von brycer
 
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"...35min um ihn rauszuholen ist ne ganze ecke..."
35 Minuten sind sehr schnell vorbei. Die Kollegen werden mit Sicherheit nicht sofort die Feuerwehr gerufen sondern selbst erst mal versucht haben ihn zu befreien.
Bei solchen, meist zwecklosen aber verständlichen, Versuchen verstreicht schon mal die erste, meist auch längere, wertvolle Zeit. Bis man entscheidet Hilfe zu holen.
Bis die Feuerwehr dann eintrifft, sich schnell einen Überblick über die Lage verschaft, entscheidet was zu tun ist und das auch tut, vergehen weitere Minuten. So eine Aktion ist mit Sicherheit nicht mit einem Knopfdruck getan!
Da sind 35 Minuten sehr schnell vorbei.
Die Feuerwehr hat nicht 35 Minuten gebraucht um ihn zu befreien - es sind 35 Minuten vergangen, von dem Moment aus, als er stecken geblieben ist.

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