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Horst Seehofer unterstützt den Mindestlohn von 8,50 Euro

Der CSU-Chef Horst Seehofer sagte jetzt, dass der von der SPD geforderte Mindestlohn akzeptiert werden muss. Zwar sei es so, dass er ein paar Bedingungen habe, aber ihn grundsätzlich akzeptiere. Seehofer meinte, dass man nur Erfolge erzielen könne, wenn man Kompromisse mache.

Horst Seehofer sagte außerdem ,dass man zwar den Mindestlohn auf 8,50 Euro erhöhen könne, aber dafür keine Arbeitsplätze verloren gehen dürften und er möchte auf keinen Fall Steuererhöhungen und keine neuen Schulden für Deutschland.

Die Kanzlerin Angela Merkel hat sich auch dazu geäußert und meinte, dass man aber aufpassen solle, denn man könne mit dem Mindestlohn viele Arbeitsplätze vernichten.


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WebReporter: linushsv
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Angela Merkel, CSU, Horst Seehofer, Mindestlohn
Quelle: www.welt.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.10.2013 07:10 Uhr von friend61
 
+10 | -0
 
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So teuer wie das Leben ist, Energie, Lebenshaltungskosten , Versicherungen reichen 8,50 € Mindestlohn überhaupt nicht.
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17.10.2013 07:44 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -0
 
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Das wäre ein guter Anfang, bei uns entsprächen die 8,50 € ungefähr aLG2(HLU + KDU) +30 %.
Das finde ich OK in München finde ich es Knapp. Aber ein Mindestlohl kann nicht wirklich gerecht sein.
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17.10.2013 11:19 Uhr von DieNachdenkliche
 
+5 | -1
 
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Natürlich kann CSU-Chef Seehofer mit 8,50 Euro Mindestlohn leben. Schliesslich wird das Gesetz noch mit einigen Ausnahmeregelungen versehen werden.

Zitat: "Seehofer sagte, man müsse nach einem Weg suchen, der die Einführung eines Mindestlohnes gewährleistet, aber keine Arbeitsplätze kostet."

Seht ihr: Sobald irgendeine Firma auch nur glaubt (!), dass seine Arbeitsplätze gefährdet sein könnten (!), darf der Betrieb sicherlich eine Ausnahmeklausel im Gesetz anwenden, wodurch der "Mindestlohn" unterlaufen werden kann.

Und es ist sicherlich unnötig zu erwähnen, dass auch keine nennenswerte Strafe im Gesetz verankert wird, wenn der Mindestlohn auch ohne jede "Begründung" absichtlich unterlaufen wird.
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17.10.2013 12:04 Uhr von AMB
 
+1 | -2
 
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ist doch klar, denn das Arbeitsverbot, daß daraus resultiert trifft Bayern ja am wenigsten. Dort gibt es genug Arbeit, die gut genug bezahlbar ist, weil die Bürger genügend Geld haben um das zu finanzieren und somit auch genug Geld erwirtschaftet werden kann um viele Jobs zu erhalten.

Möchte mal sehen wie das in anderen Bundesländern wirkt, eben da wo der Verdienst nicht so hoch ist, die Beschäftigungsrate niedriger ist und somit die Einnahmen und erziehlbaren Preise für Artikel einfach nicht so hoch sind.

Den trifft diese Dummheit doch am wenigsten. Also kann er guten Gewissens darauf eingehen und sein Bundesland sogar noch dadurch stärken, daß in anderen Bundesländern ein paar Betriebe überflüssig oder einfach nur Unrentabel werden.
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17.10.2013 13:18 Uhr von HateDept
 
+2 | -0
 
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Der wichtigste Aspekt des Mindestlohns ist doch, dass Arbeit wenigstens einigermaßen gerecht bezahlt wird! Zumindest sollte das für all diejenigen so sein, die darauf angewiesen sind, ihre Arbeitskraft zu verkaufen um existieren zu können. Der Erhalt von Arbeitsplätzen ist dagegen m.E. zweitrangig.
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17.10.2013 14:14 Uhr von AMB
 
+0 | -2
 
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@ HateDept das ist wohl der Wunsch, jedoch mit Sicherheit nicht das Ergebniss. Der niedere Lohn kann nur erfolgen, weil die Leute bereit sind das für jenes geringe Geld zu tun. Die einzelnen jeweils. Ob sie das tun, weil sie zu blöd sind mehr zu fordern, oder weil es so viele gibt, die darauf angewiesen sind und es eben mit wenig auch machen oder die meisten mangelhaft Qualifiziert sind ist dabei ja völlig gleich.
Nur wenn es so viele mit so wenig sind, daß sie das machen wollen, dann hat es wenig Potential in der Gesellschaft für Kunden und somit wenig Geld, daß überhaupt vorhanden ist. Wenn man diese Menschen dann jedoch völlig von der Arbeit trennt, wird der gesamten Leistung aller im Gebiet nur geschadet und sie nicht gefördert, denn das gemeinwohl basiert auf der Leistung aller arbeitenden. Liegt es an der Qualifikation dann ist da wohl an anderer Stelle schon was schief gegangen. Allerdings wäre dann immer noch besser, wenn die wenig qualifizierten wenigstens etwas tun können und nicht aus der Arbeitswelt ausgeschlossen werden. Im letzteren Fall muß dann jeder Arbeitende mehr leisten um diese Menschen Sozial abzufangen. Also wird die Belastung für alle steigen wärend einige eben nichts mehr tun dürfen.

Wäre schade, wenn es so weit kommt, weil dann haben wir schon wieder eine Steuererhöhung, die unsere Produktivität unattraktiver werden läßt. Das Ausland verändert sich jedoch nicht uns zu liebe sondern kauft wie bisher Aufwandsorientiert und Qualitätsorientiert ein. Können wir halt nicht mithalten sind noch mehr Arbeitsplätze weg, weil sie von den Steuern geschluckt wurden.
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17.10.2013 14:36 Uhr von polyphem
 
+0 | -4
 
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Aha, nun unterstützt unser Hardliner also den Kommunismus, unglaublich!
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17.10.2013 15:28 Uhr von netstart
 
+2 | -0
 
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@polyphem

???
Weißt Du was Kommunismus ist bzw. bedeutet?
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17.10.2013 22:40 Uhr von Sonny61
 
+0 | -1
 
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Politiker tun alles um an der Macht zu bleiben!
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18.10.2013 16:34 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -0
 
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@DieNachdenkliche
Wenn so eine Ausnahmeklausel klar reglementiert ist, dann macht die sicher sinn.
z.B. Insolventzantrag gestellt, begrenzter Zeitraum, alle Gehälter (nicht nur die untersten) werden deutlich reduziert....

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