16.10.13 22:09 Uhr
 1.446
 

USA: Haushaltsstreit - Republikaner geben klein bei

Die Republikaner unterstützen nun die Anhebung der Schuldenobergrenze in den USA. Zuletzt wollten sie das Gesundheitsprogramm von Präsident Obama verhindern oder zumindest verzögern, indem sie eine Blockadehaltung eingenommen hatten.

Der republikanische Parlamentspräsident gesteht unumwunden eine Niederlage ein: "Wir haben einen guten Kampf geliefert, wir haben einfach nicht gewonnen", sagte John Boehner. Die Schuldengrenze soll nun so angehoben werden, dass die USA bis 07.02.2014 liquide bleiben.

Ein Übergangshaushalt soll die seit zwei Wochen lahmgelegte Verwaltung wieder zur Öffnung befähigen. In der Einigung sind Verhandlungen zur längerfristigen Sanierung des Staatshaushalts vorgesehen. Die Republikaner konnten eine schärfere Überprüfung von Anträgen auf staatliche Beihilfen durchsetzen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: ouster
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Entscheidung, Republikaner, Haushaltsstreit
Quelle: www.spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Offene Stellen beim Bundeskriminalamt: Bewerber fallen bei Deutsch-Tests durch
Ermutigung für Whistleblower: Netzwerk gründete Rechtshilfefonds
Volker Beck ohne sicheren Listenplatz für die Bundestagswahl

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
16.10.2013 22:17 Uhr von Winneh
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
Was die wohl für einen Deal gemacht haben, damit sie Obamas "Gesundheitsprogramm" durchwinken..
Kommentar ansehen
16.10.2013 22:22 Uhr von shane12627
 
+26 | -0
 
ANZEIGEN
Und am 07.02.2014 dann das selbe Spiel.
Kommentar ansehen
16.10.2013 22:33 Uhr von Pils28
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
Toller Kampf. Die hätten genausogut 2 Wochen in Urlaub fahren können und dann zustimmen, den Staat nicht lahmzulegen. Die hatten arg öffentlichen Druck, die waren langsam echt stinksauer auf die Reps.
Kommentar ansehen
16.10.2013 23:05 Uhr von muhkuh27
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
Joa paar Milliarden verbrannt, aber wenigstens ein guter Kampf für den eigenen Ruf. Aber die Wähler in den USA sind ja nicht wirklich die hellsten..
Kommentar ansehen
16.10.2013 23:24 Uhr von oldtime
 
+12 | -0
 
ANZEIGEN
muhkuh, meinst du die Wähler hier sind besser?
Kommentar ansehen
16.10.2013 23:27 Uhr von Winneh
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@ouster
Natürlich, Deal.
Es dreht sich alles um Geld und Macht.
Ist in D auch nicht anders, siehe BMW Spende an die CDU, die zufälligerweise die strengere Abgasnorm überraschend geblockt hat.

Wenn Obama also sein Programm durchbringen will, wird ihn das einiges gekostet haben.
Kommentar ansehen
17.10.2013 00:03 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -4
 
ANZEIGEN
Was für uns selbstverständlich ist, muss für die Amerikaner eine Grausamkeit sein: Krankenversicherung für alle.
Kommentar ansehen
17.10.2013 00:03 Uhr von Der_Puddingpanzer
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Ach könnten wir auch mal einfach so zu unserer Bank schlendern... Ej moin moin jungs was fürn scheiß der letzte Kredit von euch ist schon wieder verbraten.... Man ich brauch mehr ..diesmal bitte etwas zackig... wie nich genug scheine...ihr habt doch ne Maschiene zum drucken ihr Affen..los los Papa will shoppen ... so in etwa wäre das... verrückt...zzhh
Kommentar ansehen
17.10.2013 00:44 Uhr von Perisecor
 
+0 | -6
 
ANZEIGEN
@ ThomasHambrecht

Natürlich, und wer sich mit dem deutschen System auseinandergesetzt hat, der kann es eigentlich auch nicht befürworten.

Was bringt die deutsche Krankenversicherung denn wirklich?

Und was bringt sie, wenn man die monatlichen Krankenversicherungsbeiträge entgegen stellt?



In aller Regel deckt die deutsche Krankenversicherung doch auch nur das, was man nicht braucht und das, was man braucht, nur auf absolut niedrigstem Niveau (Zähne) oder gar nicht (Brillen).

In den USA zahlt man weniger oder gleich viel, hat dafür aber ein maßgeschneidertes Paket. Für mehr Geld bekommt man dann schon eine fast unendliche Flatrate.



Das Prinzip in den USA ist jedoch, dass man die Wahl hat. Man hat die Wahl keine Versicherung zu haben - auch wenn das total bescheuert ist, so steht es nach Ansicht vieler US-Amerikaner der Bundesregierung nicht zu, den Bürger ständig zu etwas zu zwingen.

Und, ganz ehrlich: Wer sich lieber eine Playstation oder ein Auto statt einer Krankenversicherung kauft, der trifft diese Entscheidung völlig freiwillig. Und diese Freiheit sollte jeder Mensch haben.
Kommentar ansehen
17.10.2013 05:26 Uhr von Perisecor
 
+3 | -7
 
ANZEIGEN
@ franz.g

http://www.stern.de/...

Oh, die Standardfüllung in Deutschland ist ja auch Amalgam. Ist ja jetzt doof für deine Argumentation, was?




"schwere krankheiten..."

Ja, wer jährlich einen Herzinfarkt, zwei Schlaganfälle, fünf Autounfälle und überall Krebs hat, der kommt in Deutschland tatsächlich günstig weg.




"in den staaten hingegen sind viele oft aufgeschmissen, da alles "extra" kostet, selbst die kleinste operation und sich keiner dieses "extra" leisten kann."

Da es in den USA keine Einheitskrankenversicherung gibt, ist deine Aussage so pauschal völlig falsch. Von der Absicherung gegen schwere Krankheiten für $40 pro Monat über "normale" Tarife bis hin zur all-inclusive-Flatrate für $800 ist alles drin.

Das Tolle ist: Man kann die Pakete selbst bestimmen. Ich lasse z.B. meine Allergie-Medikamente und alle zwei Jahre Brillengläser von der Kasse zahlen, weil mich das günstiger kommt. Dafür habe ich ansonsten eine Selbstbeteiligung bei Krankheitsstart von $2000 pro Jahr, die ich aber lange nicht erreiche - und das Beste ist: Ich zahle deutlich weniger als in Deutschland, habe aber einen besseren Schutz.

Von dem gesparten Geld kann ich nicht nur für den Notfall etwas ansparen, ich kann mir bei Bedarf auch eine Kunststofffüllung leisten...
Kommentar ansehen
17.10.2013 06:45 Uhr von FamousK
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@Perisecor: Solidarität ist das Zauberwort, denn wahrscheinlich bist auch du irgendwie auf minimum wage workers, die sich und ihre Familie trotz Luxusverzicht nicht vernünftig versichern können, angewiesen.
Kommentar ansehen
17.10.2013 07:03 Uhr von brycer
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
"...Von dem gesparten Geld kann ich nicht nur für den Notfall etwas ansparen, ich kann mir bei Bedarf auch eine Kunststofffüllung leisten... " <-- und das ist auch ein Knackpunkt! Wer bitte spart schon das eingesparte Geld an? Die allermeisten sagen doch: ´Super, jetzt hab ich ein paar Dollar mehr zum ausgeben.´
Wenn aber mal der Notfall eintritt, dann haben sie nichts um das zu bezahlen.
Ein Notfall kann schnell eintreten. Ob Herzinfarkt (der nicht immer bis ins hohe Alter wartet) oder Verkehrsunfall (das passiert häufiger)
Teuer wird aber dann auch die Nachversorgung. Beim Herzinfarkt sind es die Medikamente um die Möglichkeit eines zweiten zu mindern oder diesen hinaus zu zögern. Bei einem Unfall können die Folgen auch sehr schwer sein.
Du schreibst hier von Brillengläsern und so. Das sind Kosten die vergleichsweise sehr überschaubar sind und leicht mal vom Ersparten abgeknapst werden können.

"...Ja, wer jährlich einen Herzinfarkt, zwei Schlaganfälle, fünf Autounfälle und überall Krebs hat, der kommt in Deutschland tatsächlich günstig weg..." <- selten so einen Blödsinn gelesen. Da genügt nur ein Herzinfarkt und dessen Nachsorge, die ja nicht nach einer gewissen Zeit vorbei ist, sondern lebenslange Medikamentation beinhaltet. Und alleine diese Medikamente sind schon teuer.
Da sind aber dann noch keine Nach-/Kontrolluntersuchungen beim Arzt mit dabei.

Ja, wenn man gesund ist, dann hat man leicht reden. Man glaubt ja auch nicht dass es einen selber betreffen kann. Deswegen wird auch in den USA das Geld das man hat ausgegeben.
"Warum vorsorgen? Ich bin doch quietschfidel und das wird so bleiben. Ich werd nicht krank. Alle anderen schon, aber ich doch nicht."
So denken die meisten - bis es sie dann doch trifft. Dann kommt das Gejammer: "Hätte ich doch gespart. Hätte ich doch vorgesorgt. So teuer wäre das ja nicht gewesen, aber jetzt habe ich gar nichts mehr."
Was bleibt ihm dann übrig? Der Allgemeinheit auf der Tasche liegen! Oder sich eine Kiste aussuchen und probeliegen. ;-P
Kommentar ansehen
17.10.2013 07:17 Uhr von Perisecor
 
+1 | -5
 
ANZEIGEN
@ brycer

"Wenn aber mal der Notfall eintritt, dann haben sie nichts um das zu bezahlen."

Und? Wer bist du, dass erwachsenen Menschen vorschreiben möchtest, was sie zu tun und zu lassen haben?



"So denken die meisten - bis es sie dann doch trifft. "

Tatsächlich sind die mit Abstand meisten Bürger versichert, eben, weil sie nicht so denken.
Kommentar ansehen
17.10.2013 09:37 Uhr von DrGonzo87
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
"Wir haben einen guten Kampf geliefert, wir haben einfach nicht gewonnen",

Ich habe so einen "Kampf" letztens auch bei meiner Nichte und meinem Neffen beobachten können (2 und 5 Jahre alt). Es ging darum, wer welche Rolle beim Spielen übernimmt. Meine Nichte, mit einer recht geringen Frustrationstoleranz, hat dabei ihren Willen nicht bekommen, hat sich beleidigt in eine Ecke gesetzt und sich geweigert, weiter zu spielen. Nur wurde dieser "Kampf" nicht auf dem Rücken von hundertausenden Menschen geführt, die plötzlich ohne Einkommen dastanden.
Kommentar ansehen
17.10.2013 11:57 Uhr von Graf_Kox
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Wird auch Zeit dass sich die Reps nicht länger von einer kleinen Gruppe Extremisten vorführen lassen. Ihre Umfragewerte sind im Keller...
Kommentar ansehen
18.10.2013 04:24 Uhr von Perisecor
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
@ unique2910

Natürlich gibt es in Deutschland auch _Zusatz_Versicherungen.

Die zahlt man dann aber eben auch zusätzlich zur Zwangsversicherung.

Refresh |<-- <-   1-16/16   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Freiburg: Frauenmord-Verdächtiger ist 17 Jähriger Afghane
The Last of Us 2 - Fortsetzung des Kult-Spiels kommt
Busenwunder Bettie Ballhaus: Nackter Adventskalender im Netz


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?