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Schulboykott aus religiösen Gründen: Eltern müssen Strafe zahlen

Das Landgericht Kassel hat ein religiöses Ehepaar zu einer Geldstrafe verurteilt, weil dieses die Schule für ihre Kinder boykottierte.

Weil das Paar den Sexualkundeunterricht als anstößig empfindet, wurden die neun Kinder zu Hause unterrichtet.

Die Richter verurteilten die Eltern nun zu einer Strafe von 1.400 Euro.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schule, Strafe, Eltern, Religion, Boykott, Kassel
Quelle: de.nachrichten.yahoo.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.10.2013 17:41 Uhr von Kochi56
 
+6 | -6
 
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Damit hier keiner anfängt zu hetzen, es handelt sich wieder erwarten um eine Christliche Familie.
Der Streit geht schon seit eingen Jahren so.

Die Eltern lehnen Hartz4 ab, das eigene Haus ist Schuldenfrei.

Die Kinder wurden zu Hause gut unterrichtet, der älteste Bestand derweil auf einer Realschule mit Note 1,1.

Hier eine ausführlichere Quelle zu einem Urteil, vor dem Urteil aus der News:
http://www.faz.net/...

[ nachträglich editiert von Kochi56 ]
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16.10.2013 17:42 Uhr von Jolly.Roger
 
+10 | -2
 
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Sexualkunde .... 9 Kinder ....

ich würde meinen, die hatten Zuhause die besten Lehrer ;-)

Nur wollten die, aus religiösen Gründen, nicht darüber sprechen. Schulpflicht ist nunmal Schulpflicht.
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16.10.2013 18:17 Uhr von Selle
 
+7 | -0
 
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Was bringt eine Schulpflicht, wenn sie nicht eingehalten wird bzw. wenn das nicht einhalten der Pflicht unbestraft bleibt?
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16.10.2013 18:30 Uhr von ghostdriver
 
+5 | -0
 
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Wie die Biber, die bauen ihr Haus auch mit dem Schwanz.
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16.10.2013 21:32 Uhr von supermeier
 
+0 | -0
 
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Für eine Tat aus niedersten Beweggründen recht wenig an Strafe.
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16.10.2013 22:46 Uhr von demokratie-bewahren
 
+3 | -1
 
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Die allgemeine Schulpflicht wurde aus sehr guten Gründen eingeführt. Auch um religösen Eiferern aller ! Richtungen die völlige Indoktrination und Isolation ihrer Kinder unmöglich zu machen. Solche Sekten würden über kurz oder lang jede Gesellschaft spalten, es reichen ja schon die Moslems, die sich, wenn sie das alles glauben, was im Koran steht, zugegebenermassen folgerichtig, nicht in eine freie tolerante Gesellschaft integrieren können, ja diese konsequenterweise versuchen müssen, diese zu zerstören. Ein Hindu oder Buddist können, wenn sie wollen, gute Demokraten werden, ein Moslem muß seine Scharia durchpauken und immer auf seine Mullahs etc. hören und gehorchen. Ist auch nicht schlimmer als Christen im Mittelalter, aber das ist gottseidank (kleiner Scherz am Rande) schon über 500 Jahre vorbei, zumindest in Europa, in USA fängt es schon wieder an.
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16.10.2013 23:45 Uhr von Jolly.Roger
 
+2 | -0
 
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Ist ja doch ein recht interessanter Fall...

Danke Kochi56 für den Link.


1,1er Schnitt über alle Fächer (außer Sport) an einer staatl. Realschule ist mal nicht schlecht.

Aber:
"Sie wollen ihre Kinder keinem Menschen anvertrauen, der nicht von so fester christlicher Überzeugung ist wie sie selbst."

Da frage ich mich, ob sie dann auch wirklich universelle Bildung in allen Bereichen ermöglichen, oder bestimmte Dinge, wie z.B. die Evolutionslehre aus religiösen Gründen unter den Tisch fallen lassen.

Ansonsten ist die Bildung der Kinder wohl recht gut, und die Rechtslage scheint ja doch nicht so eindeutig wie ich eigentlich angenommen habe.

Allerdings: Sollen jetzt die Behörden jedesmal prüfen, ob die Bildung zuhause auch wirklich die allgemeinen Standards/Lehrpläne 100%ig erfüllt?

Und was ist mit der sozialen Kompetenz? Klar, eine Großfamilie fordert bestimmte Verhaltensregeln, aber der Umgang mit fremden Kindern und Bezugspersonen ist wieder was ganz anderes. Ich denke, jedes Kind hat auch das Recht auf soziale Interaktion.

Oder anders gesagt: Ein, wenn auch oberflächlich freiwilliges, Einsperren der Kinder in den eigenen vier Wänden widerspricht der Menschenwürde und dem Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit.
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17.10.2013 08:01 Uhr von langweiler48
 
+1 | -0
 
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Seit 13 Jahren laeuft nun der Rechtsstreit. Ich bewundere die Eltern, die es schaffen Richter so uebertoelpeln zu koennen. Richter mit Pappnasen lassen sich von einem Ehepaar vorfuehren. Die sind noch nicht einmal in der Lage ein Gesetz erfolreich durchzusetzen. Geldstrafen finde ich einfach laecherlich, wenn danach die Kinder immer noch nicht zur Schule gehen. Das Verhalten der Eltern ihre Kinder selbst zu unterrichten finde ich fuer falsch, da den Kindern die Assoziierung in die Gesellschaft verwehrt bleibt.

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