16.10.13 15:27 Uhr
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Jüdische Familie will NS-Raubkunst von Österreich zurückhaben

Eine reiche österreichische Familie verklagt derzeit den Staat auf die Herausgabe von NS-Raubkunst. Es handelt sich dabei um ein Werk des Malers Gustav Klimt: Der so genannte "Beethovenfries".

Das Werk ist mehr als zwei Meter hoch, 34 Meter lang und wiegt 4.000 Kilo. Es ziert derzeit die Wände eines Saals der Wiener Secession. Es gehörte einst der Familie Lederer, die 1938 von Österreich in die Schweiz floh. Ihre Kunstsammlung wurde damals geraubt.

Zur Debatte steht nicht der Kunstraub durch die Nazis allgemein, sondern wie der österreichische Staat mit der Rückgabe der Raubkunst nach dem Krieg umgegangen ist.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Österreich, Familie, NS, Raubkunst, Gustav Klimt
Quelle: www.haaretz.com

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