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Berlin: Pergamonmuseum will Artefakt von Erben eines Holocaust-Überlebenden zurück

Das Pergamonmuseum in Berlin will eine goldene Tafel im Wert von zehn Millionen US-Dollar zurückhaben. Diese ist im Besitz von Erben eines Holocaust-Überlebenden. Die Tafel soll 3.200 Jahre alt sein. Der Fall wird jetzt vor Gericht verhandelt.

Die Erben haben die Forderung des Museums zurückgewiesen. Sie argumentieren, dass das Pergamonmuseum seinen Anspruch verwirkt habe, weil man mehr als 60 Jahre gewartet hat, die Ansprüche geltend zu machen.

Die Tafel befand sich vor dem Zweiten Weltkrieg im Pergamonmuseum, verschwand aber in 1945. Holocaust-Überlebender Riven Flamenbaum kaufte sie angeblich von einem russischen Soldaten. Als er sie 1954 bei Christies verkaufen wollte, sagte man ihm, die Tafel wäre nicht echt und daher behielt er sie.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Holocaust, Überlebender, Artefakt, Pergamonmuseum
Quelle: www.haaretz.com

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16.10.2013 15:49 Uhr von TausendUnd2
 
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Die Tatsache, dass der jetzige Besitzer Erbe eines Holocaustüberlebenden ist tut mal überhaupt nichts zur Sache...

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