16.10.13 09:57 Uhr
 1.790
 

Katholische Bistümer: So reich sind sie wirklich

Nachdem der Limburger Bischof Tebartz-van Elst wegen der explodierenden Baukosten seines Bischofssitzes in die Schlagzeilen geriet, geben andere Bistümer Einblicke in ihre Finanzen.

Demnach ist das Erzbistum Köln am wohlhabendsten mit 166 Millionen Euro. Das Bistum Trier hat circa halb so viel Rücklagen. Auch die Bistümer Speyer, Aachen, Essen, München sowie einige andere nannten Zahlen ihrer Vermögen.

Tebartz-van Elst befindet sich zur Zeit in Rom, um zusammen mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz und dem Papst über die Limburger Finanzen zu sprechen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: _griller_
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Vermögen, Bistum, Limburg, Franz-Peter Tebartz-van Elst
Quelle: www.dradio.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
16.10.2013 09:57 Uhr von _griller_
 
+27 | -1
 
ANZEIGEN
Früher haben die den Zehnten kassiert und durch Ablasshandel das Volk geschröpft.

Man kann an Gott glauben oder es bleiben lassen. Das steht jedem frei.
Aber ich werde niemals einen Menschen als Vertreter Gottes auf Erden akzeptieren. Weder ein Dorfpfarrer, ein Bischof noch ein Papst steht zwischen dem "Chef" und mir.
Menschen werden immer fehlbar sein.
Kommentar ansehen
16.10.2013 10:26 Uhr von sevenofnine1
 
+6 | -2
 
ANZEIGEN
Zitat der EAV:

Sieht sie den Papst dann am Flugplatzboden kleben,
einem Diktator beide Hände geben,
in einem Land, wo Bomben fall´n und Kinder sterb´n,
und wo gefoltert wird, dann möcht´s am liebst´n rea´n!

Sie bet´ ein Vaterunser und sagt: „Es ist ein Skandal -
unser´m Herrgott sein Bodenpersonal!“

Ref:
Herrgott, es gescheh´ dein Wille!
Nur manchmal glaub´ ich
du brauchst eine Brille
und auch ein Hörgerät,
weil gerecht is des all´s net,
wie´s da bei uns herunt´n zugeht.
Wos da auf Erden all´s passiert,
daß sogar dem Teufel anders wird...
Kommentar ansehen
16.10.2013 10:43 Uhr von sooma
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Geschmack hat der Mann, das steht außer Frage: http://www.faz.net/...
Kommentar ansehen
16.10.2013 10:46 Uhr von Katatonia
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
@Seth68

Nicht ein mal das ist bewiesen - also Jesus als historische Person. ;)
Kommentar ansehen
16.10.2013 12:36 Uhr von mort76
 
+2 | -6
 
ANZEIGEN
BastB,
die unzähligen Kirchen und das Personal werden von der Kirchensteuer finanziert, und dazu kommen noch die diversen karitativen Aufgaben- ist das alles "nichts"?
Es gibt Berechnungen, wonach die Kommunen in kürzester Zeit pleitegehen würden, wenn die Kirchen sich zurückziehen würden, weil die Kirchen ihre Aufgaben eigentlich sehr kostensparend erledigen...
Kommentar ansehen
16.10.2013 12:38 Uhr von Marco73230
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
@BastB
"Und Viele sind immer noch so blöd und zahlen Monat für Monat Kirchensteuer....Gegenleistung? Nichts!"

das "Nichts!" ist so nicht ganz richtig. Die Kirche unterstüzt einige Hilfseinrichtungen und auch andere Kulturelle Dinge. Dennoch geb ich Dir zum Teil Recht. Bin auch vor paar Jahren raus aus dem "Verein" Die nehmen bei weitem mehr Kohle ein als sie ausgeben. Wo das Geld landet, sieht man an dem Beispiel das gerade in den Medien ist.

[ nachträglich editiert von Marco73230 ]
Kommentar ansehen
16.10.2013 12:50 Uhr von Katatonia
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
@mort76

Es gibt tatsächlich noch User, die sich immer noch nicht informiert haben und alte Märchen glauben.

Sämtliche karitative Einrichtungen der Kirchen werden zu über 90% vom Staat finanziert.

Es ist also absoluter Unsinn, dass die Kommunen pleite gehen würden, denn sie finanzieren bereits die Einrichtungen, wie z.B. Kindergärten vollumfänglich. Kindergärten sogar zu 100%. Ich weiß das insbesondere, weil ich zusammen mit meinem ehemaligen Geschäftspartner einen eigenen Kitaträger mit aufgebaut und geführt habe. Ein Großteil der karitativen Einrichtungen der Kirchen, sei es Diakonie oder Caritas werden ganz normal firmenrechtlich geführt, Teile davon als gemeinnützige Gesellschaften (gUG, gGmbH, gAG). Diakonie und Caritas sind dabei nur Verbände, die sich organisieren und natürlich speziell tarifrechtlich gesondert dastehen. Der Staat zahlt, aber darf nicht über faire Entlohnung mitbestimmen.

Ansonsten hat jede Gemeinde ihre eigenen Gesellschaften, die sich im Markt behaupten und Geld scheffeln. Als wir Mitglied der Diakonie werden wollten und zuvor auch mehrmals Kontakt mit katholischen Gemeinden und der Caritas hatten zwecks Objekten, fiel uns besonders das raff- und geldgierige Verhalten dieser Institutionen auf.

Ansonsten informier dich bitte - Google hilft mehr als weiter. Ansonsten gibt es noch kirchensteuer.de und kirchensteuern.de.

Zusammen wird geschätzt, dass den Kirchen direkt jedes Jahr über 20 Milliarden € zukommen. Darin enthalten Kirchensteuern und weitere Subventionen. Die karitativen Einrichtungen sind darin nicht ein mal enthalten. Wäre auch weit komplizierter.

[ nachträglich editiert von Katatonia ]
Kommentar ansehen
16.10.2013 13:02 Uhr von sooma
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
"das "Nichts!" ist so nicht ganz richtig. Die Kirche unterstüzt einige Hilfseinrichtungen und auch andere Kulturelle Dinge."

Ein sehr sehr winziges "Nichts":

- 98% der caritativen Einrichtungen (also auch Seniorenheime, Schulen, Kindergärten, Hospize) werden durch öffentliche Gelder finanziert.
- Allein für Caritas und Diakonie bringt der Staat (also WIR alle, NICHT die Kirche) jährlich knapp 50 Milliarden(!) Euro auf.

- Keine 10% der Einnahmen durch Kirchensteuer werden für diese öffentlich-sozialen Zwecke verwendet.
- Weitere 60-70% der Einnahmen von Kirchensteuer werden für reine Personalkosten verwendet.
- Der Rest (ca. 20%) wird zu etwa gleichen Teilen in die Verwaltung und in die Gebäude gesteckt.
- Im Jahr 2011 kamen an Kirchensteuer (ev.+kath.) zusammen: ca. 9.298 Mio Euro(!).

Sprich: Der Staat subventioniert diese Maßlosigkeit generös. Und dabei kommen dann ja schon bald alle Todsünden zusammen: Hochmut/Eitelkeit, Geiz/Habgier), Ausschweifung/Genusssucht, Maßlosigkeit/Selbstsucht)... auri sacra fames!

[ nachträglich editiert von sooma ]
Kommentar ansehen
16.10.2013 13:08 Uhr von CoolTime
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Ich finde, er sollte auf Innenarchitekt umschul(d)en.

Wenn die Bilder echt sind, hat der Mann einen Super tollen geschmak. Hätte ich viel Geld, würde ich ihn anheuern.

P.S.: Wenn der Papst ihn zu sich zitiert, dann wohl eher nur deswegen, damit er sein domizil auch so schön einrichtet ;-)

[ nachträglich editiert von CoolTime ]
Kommentar ansehen
16.10.2013 14:35 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@CoolTime
Es war * tatsächlich * der Kindheitswunsch von Tebartz Architekt zu werden. Kam dieser Tage im TV.
Kommentar ansehen
16.10.2013 15:31 Uhr von MattMonroe
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Die Kirche ist und bleibt das groesste Wirtschaftsunternehmen des Planeten!
Kommentar ansehen
17.10.2013 22:21 Uhr von demokratie-bewahren
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Die Werte sind lächerlich niedrig ! Sicher juristisch haltbar, da man ja auch Stiftungen, Diözesanverwaltungen, manchmal eigene Vermögensverwaltungen ( Köln, Regensburg !) hat, Vermögen von Klöstern etc etc. Deshalb sind die reinen Werte für die Bistümer so niedrig, man hofft, daß diese Beschränkung dem normalen Bürger nicht so auffällt. Hier soll nur eine Pseudooffenheit vorgespiegelt werden. Man braucht in Bayern nur mal zur Gemeinde zu gehen und zu schauen, wo überall kirchlicher Grund ist, wird viele in der Menge überraschen. Aber Transparenz von der Kirche zu erwarten ? - wie blöd müßte man sein ! Es ist ja auch ganz einfach - wer ist der größte Grundbesitzer in Deutschland ? noch Fragen ?

Refresh |<-- <-   1-12/12   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?