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Senftenberg: Chefs zahlten nur 2,84 Euro die Stunde

Vor Gericht mussten sich jetzt die ehemaligen Chefs von Harry M. verantworten, da sie ihm über drei Jahre nur einen Stundenlohn von 2,84 Euro zahlten.

Zu dem Prozess kam es, da sich die beiden Chefs trotz mehrfacher Aufforderung durch das Jobcenter weigerten, den Lohn auf die ortsüblichen fünf Euro zu erhöhen. Das Jobcenter musste dadurch 5250 Euro mehr an Harry M. bezahlen.

Vor Gericht gaben die Unternehmer an, dass sie vom Jobcenter falsch beraten worden seien und gedacht hätten, dass sie nur 165 Euro Gehalt im Monat zahlen müssten. Am Ende einigte man sich auf einen Vergleich in Höhe von 1560 Euro Rückzahlung ans Jobcenter, da das Unternehmen nicht mehr besteht.


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WebReporter: Nightvision
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Stundenlohn, Senftenberg
Quelle: www.bild.de

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.10.2013 07:19 Uhr von El_Caron
 
+27 | -10
 
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Ich fühle sehr ambivalent gegenüber dem Mindestlohn - aber es müsste DEFINITIV ein Gesetz her, dass Jobs, die nicht den Hartz4-Mindestsatz(+zumindest einen Betrag, der die Kosten wiederspiegelt, die durch Arbeiten überhaupt erst entstehen) bringen, folgenlos nicht angenommen werden müssen.

Anonsten bin ich dafür, den Regelsatz leicht zu erhöhen und dafür gemeinnützige Arbeit von den Empfängern zu fordern. Natürlich mit hinreichend freier Zeit für die Suche nach einem richtigen Job. (Und bei Verweigerung dann wirklich nur noch eine Grundsicherung, die den Ernährungsplan auf Äpfel und Kartoffeln drückt. Ggf. weitgehend auch Lebensmittelmarken)

[ nachträglich editiert von El_Caron ]
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16.10.2013 07:27 Uhr von polyphem
 
+5 | -65
 
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16.10.2013 07:57 Uhr von VT87
 
+7 | -6
 
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Entweder der Arbeitnehmer war nicht selbst in der Lage seinen Stundenlohn zu berechnen und sich zu beschweren, oder da ist noch was anderes....
Ich gehe mal stark davon aus, dass der noch was schwarz auf die Hand bekommen hat, was aber natürlich keiner der beiden Parteien zugeben kann, weil dann noch andere Konsequenzen drohen.
Wenn man selber Lohnabrechnungen für Unternehmen macht, dann bekommt man die kuriosesten Sachen mit...
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16.10.2013 08:12 Uhr von Pixwiz
 
+26 | -5
 
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@el_caron: dann wünsch ich dir mal, dass du niemals das "vergnügen" erleben darfst, auf HartzIV angewiesen zu sein.
ab besten noch nach dreissig jahren berufsleben, zwei kindern und einer frau, die durch eine schwere erkrankung gezwungen ist, in frührente zu gehen.

ich wette, dann wirst auch du anders reden.

es ist schlich und einfach eine frechheit, das solche "löhne" überhaupt möglich sind. das problem ist eben, nimmt man einen solchen job nicht an, hat das folgen- obwohl diese ja bekanntermassen gesetzeswidrig sind.
da gebe ich dir absolut recht, hier müsste ein entsprechender dicker riegel vorgeschoben werden, denn damit nimmst du solchen ausbeutern von vornherein den wind aus den segeln und entlastest denjenigen, den es in dem moment betrifft. derjeneige kann sich dann reinen gewissens umdrehen und götz von berlichingen zitieren.
ich denke, darüber hinaus wäre das auch gut für das selbstwertgefühl, eben nicht jede sklavenarbeit bedingungslos annehmen zu müssen.

so und jetzt bitte alle die schreihälse minus klicken...ich meine genau nicht diejenigen, die nicht arbeiten wollen, nicht diejenigen die sich mit der hängematte arrangiert haben, sondern diejenigen, die wollen und müssen.

ich seh das aktuell in meinem umfeld. eine bestens ausgebildete fachkraft mit viel erfahrung in der medienlandschaft, mit führungskompetenzen und internationalem hintergrund - und findet aufgrund des alters keine arbeit!
@polyphem: deinem satz kann man bedingt zustimmen. aber bis du mit "jobs" dann eine familie ernähern kannst, ist es eben auch ein weiter weg. und die müssen eben auch erst mal da sein.

das problem ist leider extrem vielschichtig, es wird einfach zu wenig bis gar nichts getan, solche wildwüchse erst gar nicht entstehen zu lassen.
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16.10.2013 08:19 Uhr von hxmbrsel
 
+8 | -0
 
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Ich habe wirklich nicht gewusst, das der Mensch Essen muss um zu überleben!
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16.10.2013 08:47 Uhr von Maverick Zero
 
+5 | -4
 
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"Ach, das waren ´Angestellte´? Ich dachte, es handelt sich um ´Sklaven´. Sorry, Verwechslung. Kann ja mal vorkommen."
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16.10.2013 08:59 Uhr von EraZor2k4
 
+7 | -3
 
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Da könnte ich wirklich kotzen, sorry meine Ausdrucksweise. Hinterher ist das Staunen und die Fassungslosigkeit immer sehr sehr groß. Vorher will da ja auch niemals jemand was gewusst haben, alle sind sie schlecht beraten worden.

Ich war vor Jahren mal genau in der gleichen Situation, weil die Firma wo ich beschäftigt war, Insolvenz gegangen ist.
Und ich sage euch eins: so einfach aus diesem H4-Topf herauszukommen ist gar nicht sooo leicht. Das Jobcenter versucht so schnell wie möglich einen in genau solchen Jobs unterzubringen, damit die Zahlen am Ende stimmen. Mit einer vernümpftigen Jobvermittlung hat das gar nichts mehr zu tun, sondern eher mit einem Industrieunternehmen, wo wirklich nur die Zahlen top sein müssen. Geht man dann da nicht hin, gibts Sanktionen. Und: die Firmen wissen da ganze genau Bescheid!

Allerdings muss man erst Jahre arbeitslos ohne irgendwelche Nachweise dastehen, damit das Jobcenter einen zu solchen Jobs schickt und das ganze dann verpflichtend macht.

Es liegt hier aber klar auf der Hand: Bei solchen Dingen muss ein Riegel vorgeschoben werden - und zwar von der Regierung. Man sollte hier viel mehr differenzieren. Ein arbeitsloser Vertriebsleiter, sollte nicht zu solchen Jobs müssen, wo man 160 Euro / Monat verdient, sondern sollte gezielt in seinem Beruf gefördert werden, um dann in solch einer Position wieder einsteigen zu können. Was macht man stattdessen? Man schickt alle nach 2 Jahren Arbeitslosigkeit in sogenannte Maßnahmen, sprich: Bewerbungstraining, EDV-Kurs wo man lernt Briefe zu schreiben.
Und mal ehrlich:
Ein Vertriebsleiter wird wohl in seinem Leben schon einmal vor einem PC gesessen haben, oder?
Ein Maurermeister wird wohl mit vll. 50 Jahren danach nie mehr in einen Beruf einsteigen, wo man im Büro hockt.

Aber es werden hier dann alle über einen Kamm geschert und meiner Meinung nach sowas von unnötig unsere Steuergelder verschleudert.
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16.10.2013 09:13 Uhr von saber_
 
+2 | -13
 
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16.10.2013 09:20 Uhr von oldtime
 
+9 | -2
 
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@ El_Caron
Wenn Hartz4 Empfänger gemeinnützige Arbeit machen verlieren andere ihren Job. Jede (sinnvolle) Tätigkeit die gemacht wird, müsste sonst irgendeine Firma übernehmen und dafür natürlich bezahlt werden. Wenn jetzt die Hartz4 Empfänger dafür abgestellt werden, dann wird die Firma nicht mehr benötigt. Und da es ne Menge Hartz4 Empfänger gibt dürften da einige Arbeitsplätze wegfallen.

Man sollte das Grundgehalt der Firmen so hoch ansetzen, das die Arbeiter nicht mehr mit Hartz4 aufstocken müssen und die Hartz4 Empfänger die gar nicht Arbeiten halt so gut es geht vermitteln. Es gibt mittlerweile viele Firmen die mehr zahlen könnten, aber absichtlich wenig zahlen in der Gewissheit das der Staat einspringt.
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16.10.2013 09:29 Uhr von G15
 
+7 | -0
 
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Völlig irreführende Darstellung des Sachverhalts.

Der Arbeitgeber hat genau das getan, was das Jobcenter gesagt hat. Das sie nur 165€ Gehalt zahlen müssen. Der max. Zuverdienst für Hartz4 Empfänger sind 165€.

Alles darüber wird von der Hartz4 abgezogen.

Das Problem waren die 58 Std. im Monat. Wäre er nur 33 Std. arbeiten gegangen hätte keiner was gesagt. Es ist aber nicht nachzulesen was im Arbeitsvertrag stand.
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16.10.2013 09:39 Uhr von El_Caron
 
+3 | -3
 
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@Pixwiz
Wer 30 Jahre im Beruf war, hat erstmal ein Jahr lang ALG1. Wenn es danach immer noch nicht klappt, dann er kann er auch etwas zurückgeben. Was ist das überhaupt für eine merkwürdige Auffassung, Leistungseinforderungen als Schikane zu betrachten?
Ich habe auch kein Problem damit, dieses Jahr auch nach der Ausbildung zu gewähren. Danach erstmal 3-6 Monate auf Jobsuche zu sein ist ja normal und auch im Sinne der Gesellschaft, damit jeder die Gelegenheit hat, sein teuer ausgebildetes Potential maximal einzusetzen und nicht in den nächstbesten Job gezwungen wird.
Mehrjähriges Garnichtstun kann ich aber weder vor den Beitragszahlern rechtfertigen, noch ist es gut für die Empfänger. Das macht geistig und körperlich kaputt und umso mehr unvernmittelbar.

@oldtime
Das ist sicher ein delikates Feld, aber nicht unlösbar. Außerdem gibt und gab es ja schon immer Bereiche, die nicht richtig bezahlt wurden. FSJ, Zivi ...
Darüber hinaus kann man Bereiche definieren, in denen Firmane einfach nicht nach Profit suchen sollten. Die Mittel für ein Jugendzentrum sind z.B. für den Betrieb des Jugendzentrums da, und nicht für eine Reinigungsfirma.
Dann gibt es auch noch Bereiche, die derzeit einfach viel zu wenig gemacht werden. Reinigung von Straßen und Parks z.B. Gerade in Polen erst gesehen, wie auf dem Marktplatz ständig jemand rumläuft und Müll einsammelt - statt einmal morgens auf der Kehrmaschine.
Und zu guter letzt könnte man ein Ehrenamt durchaus anrechenbar gestalten. Wer sich in einem gemeinnützigen Verein hinreichend einsetzt, ist dann halt aus dem Schneider für die Parkreinigung.
Es ist also durchaus möglich, Einsatzfelder zu finden, die zu einem Mehr an Arbeit führen, nicht zu einer Verlagerung von richtigen Jobs in die Soziahilfe.

[ nachträglich editiert von El_Caron ]
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16.10.2013 09:49 Uhr von Fomas
 
+4 | -0
 
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Aha, es ist zwar unverschämt, aber so lange eine ganze Branche davon lebt 1 Euro "symbolischen" Lohn zu zahlen und sich ansonsten subventionieren zu lassen, sollte man vielleicht zunächst einmal den Blick in diese Richtung lenken.
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16.10.2013 09:49 Uhr von HumancentiPad
 
+5 | -2
 
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".....und gedacht hätten, dass sie nur 165 Euro Gehalt im Monat zahlen müssten."
Diese Aussage ist sowas von dreist....!
Als Richter wäre mir bei dieser Aussage der Kragen geplatzt.
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16.10.2013 10:25 Uhr von Bud_Bundyy
 
+2 | -3
 
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@VT87
"Ich gehe mal stark davon aus, dass der noch was schwarz auf die Hand bekommen hat,"

Ganz genau, entweder das oder der Arbeiter braucht einen gesetzlichen Betreuer!
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16.10.2013 10:26 Uhr von turmfalke
 
+2 | -1
 
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Was will man von einem Lohnuntergrenzengesetz auch verlangen, so einfach wird das ausgehebelt. Mit normalen Menschen hat das nichts mehr zu tun aber wo sind Kapitalisten normal. Dieses Pack steckt sich die Taschen voll und die Arbeiter müssen noch den Staat nach Geld anbetteln damit sie die Miete überhaupt zahlen können. Was das für eine abartige Gesellschaft geworden ist sieht man an der Aussage von polyphem, die denken nur an sich, "mir gehts gut,ich bin nicht der Schlauste und da müssen das die Anderen doch auch schaffen oder die sind noch dümmer als ich". Typisches gelaber von FDP-Wählern, vergleicht man die Aussage vom Westerwelle (altrömische Dekadenz) mit dieser Äusserung. Was aus diesen Nichtsnutzen geworden ist,sieht man ja, Hirnloses Gesindel !!!
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16.10.2013 10:30 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -3
 
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@Pixwiz
" nimmt man einen solchen job nicht an, hat das folgen-"
Ich bezweifle das eine solche Folge rechtlichen Bestand hätte.....
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16.10.2013 10:50 Uhr von Pixwiz
 
+1 | -0
 
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@el_caron; bud_bundyy:

es geht ja nicht darum, die leistungseinforderung als schikane zu betrachten. damit gäbe es ja kein problem, wenn das, was hinten herauskommt in irgendeiner form adäquat ist und wirklich dazu dient, den lebensunterhalt, wenn auch reduziert so betreiten zu können, dass man eben nicht mehr auf das amt angewiesen ist. da liegt für mich der hase im pfeffer. und solange solche "löhne" möglich sind, ist das weder für den markt noch für den betreffenden wirklich förderlich. er lässt sich ausnutzen, weil er das muss - oder eventuell nicht über seine möglichkeiten informiert ist. gibt ja immer zwei seiten.
3-6 monate, davon ist der auch ausgegangen. aber er wird im prinzip immer von günstigeren kräften überholt, die aufgebaute erfahrung und konstanz ist da augenscheinlich in den hintergrund getreten und wird von den potentiellen arbeitgebern wohl gesehen, aber nicht weiter mitkalkuliert.

ob eine sanktion rechtlich bestand hätte, ist in dem augenblick in dem sie durchgeführt wird leider sekundär, denn sie greift ja augenblicklich. und bis die wieder korrigiert wird, dauerts eben länger als erträglich.

keine frage, wer sozialleistungen bezieht, der sollte ein interesse daran haben, diese leistungen so gering wie möglich halten. nur leider spielt da die andere seite, die realität, nur bedingt mit. der bekannte ist fast am durchdrehen, muss aber die ventile geschlossen halten, damit sich das nicht noch zusätzlich auf die familie auswirkt. tuts eh schon, wie es tief drinnen aussieht, will kann ich nur ahnen. der ist ein macher, geht auch seine wege, aber das sind immer nur kleine tropfen. was den am meisten fertig macht ist einfach die tatsache, das er schlicht und ergreifend nicht vernünftig für seine familie und die zukunft seine kleinen kinder was tun kann, ob wohl er das lieber heute statt morgen wieder tun würde.
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16.10.2013 11:11 Uhr von HeltEnig
 
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Ich würde als Richter diese beiden "Unternehmer "ins Gefängnis werfen lassen, diese Ausbeuterei ist einfach das allerletzte. Vergisst nicht diese Aufstockerei von Hartz 4lern bezahlen wir mit all unseren Steuerngeldern!

Ich bin dafür das damit Schluß gemacht wird und ein vernünftiger Lohn an die Leute ausgezahlt wird auch damit die sich den entwürdigenen Weg zum Amt sparen können.

Wenn ich manchmal betrachte wie unser Land von einem Hochlohnland zu einer Billigarbeiterbude innerhalb von 20 Jahren geworden ist, könnte ich echt nur noch kotzen!

Der Euro aber vor allem die kranke Profitgier in allen Branchen auf Kosten der Arbeiter und Angestellten hat uns quasi das Genick gebrochen.
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16.10.2013 11:15 Uhr von der_robert
 
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Wer ist Harry M. ?! Muss man den kennen !?
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16.10.2013 11:17 Uhr von Schmollschwund
 
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Daran sieht man, dass die Arbeitsmarktpolitik gescheitert ist. Statt den Hilfebedürftigen zu helfen bessere Jobchancen zu bekommen, gibt man lieber irgendwelchen dubiosen Geschäftemachern (Chefs) das Geld. Das führt dazu das mehr als 3.500 € nun futsch sind.

3.500€ in Bildung investiert (der Mann hat ja gearbeitet, beweist also das er will) und der Mann hätte sich vielleicht einen Arbeitgeber suchen können der fair bezahlt. Je besser die Ausbildung, desto geringer die Gefahr so ausgenutzt zu werden wie er wurde.

Ich möchte nicht wissen wie vielen Menschen es just in diesem Moment genauso geht. Schxx Niedriglohnsektor, respektive: "Verdammtes "Sozial ist was Arbeitsplätze schafft." Man sieht ja was es uns bringt.
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16.10.2013 11:31 Uhr von Schmollschwund
 
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PS: Wie kann eigentlich eine Summe in der Höhe (5250 €) entstehen? Das muss ja jahrelang so gelaufen sein. Haben die da wohl etwa gepennt?

Aufgrund des geringen Vergleiches geh ich mal davon aus, das Jobcenter und Arbeitgeber Hand in Hand gearbeitet haben. Nur der Mann wird sich das nicht gefallen lassen haben. Wahrscheinlich fiel es nur deshalb auf.

Ansonsten:
Jobcenter hat einen Arbeitslosen weniger (das macht denen dann auch gar nichts aus wenn sie viel dafür zahlen müssen) und der Arbeitgeber hat Angestellte a la Jürgen Böhr:
http://www.hairweb.de/...

Billigfriseurkette, aber er kauft sich ein Haus für 4 Millionen.

Und bei einem Vergleich, wo der Arbeitgeber so viel spart, der kann nur bedeuten, dass das Jobcenter verschlampt hat.
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16.10.2013 11:51 Uhr von Schmollschwund
 
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@EraZor2k4_
Allerdings muss man erst Jahre arbeitslos ohne irgendwelche Nachweise dastehen, damit das Jobcenter einen zu solchen Jobs schickt und das ganze dann verpflichtend macht.
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Aber auch nur rechtlich gesehen und auch nur dann wenn Du das weist bzw. Beistand hast. Nach vier Jahren gilt man als Langzeitarbeitslos. Genau diese (ganzen) vier Jahre habe ich als Mediengestalter für einen Euro in der Stunde gearbeitet. Warum? Weil ich ein gefundenes Fressen für die war: Am Boden, komplett allein stehend, Ahnungslos.

Arbeitskräftemangel gibt es nicht. Es wird nur falsch gesteuert.
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16.10.2013 12:31 Uhr von Schmollschwund
 
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11:17 Uhr von Schmollschwund
diese Arbeitsmarktpolitik stammt noch von dem ach so sozialen Kanzler Schröder!
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Und Merkel führt es frech grinsend weiter bzw. baut es weiter aus. Mal abgesehen davon, ist Frau Merkel nicht auch ach so sozial ? ;)

Illusionen mache ich mir natürlich nicht. Keine der etablierten Parteien wird dies ändern wollen. Wir sind die einzigen, die das umsetzen können. Doch leider fehlt es vielen Wählern an Mut bzw. der Fähigkeit sich mal zu informieren.
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16.10.2013 12:42 Uhr von Pixwiz
 
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@schmollschwund:

irgend jemand hat mal die worte gesprochen:

"eine revolution/aufstand etc. ist in deutschland unmöglich....

... denn in deutschland ist rasen betreten verboten."


"Arbeitskräftemangel gibt es nicht. Es wird nur falsch gesteuert." = +5


so long
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16.10.2013 12:58 Uhr von Best_of_Capitalism
 
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@ Bud_Bundyy

"Ich bezweifle das eine solche Folge rechtlichen Bestand hätte...."

Sofern man die Eingliederungsvereinbaung unterschreibt, leider schon. Dann wird erstmal gekürzt.

Man kann zwar gegen klagen, da alles was unter 4,50€ die Stunde als Sittenwidrig und illegal gilt. Aber wann bekommt man dann recht? Und es gibt in Sachen Hartz IV keine aufschiebende Wirkung und wenn der Betroffene von der Obdachlosigkeit raus klagt.

Solltest Du als studierter Sozialpädagoge mit eine 1 in Mathe der auch noch mit den Jobcentern arbeitet aber wissen, aber ich sage es immer wieder zwischen Kompetenz und Qualifikationen bestehen welten, die Meisten gucken leider auf zweiteres und dann kommt sowas wie Du dabei raus.

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