15.10.13 13:20 Uhr
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Illegales Pilzesammeln kann bis zu 10.000 Euro Strafe kosten

Vor allem auf die teuren Pfifferlingen haben es Pilzsammler abgesehen und nun fallen ganze Gruppen in Wälder ein, was allerdings illegal ist.

In einigen deutschen Gebieten sind deshalb einige Pilzarten bereits bedroht und das Pilzstehlen kann eine Strafe von bis zu 10.000 Euro nach sich ziehen.

"Dieses räuberische Pilzsuchen ist nicht in Ordnung und verboten", so das Forstamt Soonwald: "Diese Leute wollen das schnelle Geld verdienen, das ist eine richtige Gier."


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Strafe, Wald, Pilz, Plünderung
Quelle: www.welt.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.10.2013 13:55 Uhr von Sting24
 
+16 | -10
 
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Oh man.Jetzt soll das Pilze sammeln verboten sein.
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15.10.2013 13:59 Uhr von Gorli
 
+16 | -20
 
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Ist auch gut so. Wir sind einfach zuviele Menschen, wenn man da jeden rumwildern lassen würde, wären die Städtenahen Wälder in nu von tausenden und abertausenden Pilzepflückern überflutet und die Giftberatung würde garnicht mehr hinterherkommen weil die ganzen Gehirnbestien Knollenblätterpilze nicht von Steinpilzen unterscheiden können.
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15.10.2013 14:10 Uhr von PeterLustig2009
 
+35 | -2
 
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Verboten ist hier noch gar nichts und wird es auch nicht.

Es geht nur darum dass man nicht mehr als 1 kg mitnimmt. Was für eine normale Mahlzeit mehr als ausreichend ist.

Wenn ich die ganzen Bilder eifriger Pilzsammler sehe die kiloweise die Pilze aus dem Wald schleppen um die Hälfte danach wegzuwerfen weil es doch zu viele waren...
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15.10.2013 14:12 Uhr von ksros
 
+35 | -0
 
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@Sting24

wenn Du ein paar Pilze für die heimische Pfanne mit nimmst, wird wohl auch weiter hin keiner was sagen. Aber ich denke hier geht es um viele Kilogramm, die sie dann auf dem Wochenmarkt zu Geld machen wollen.

Wer da die Massen aus dem Wald holt ist mir auch schon irgendwie klar.
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15.10.2013 15:12 Uhr von opheltes
 
+1 | -15
 
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15.10.2013 15:37 Uhr von Pilzsammler
 
+19 | -3
 
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Das trifft mich jetzt hart :(
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15.10.2013 18:08 Uhr von maximus76
 
+1 | -12
 
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15.10.2013 19:08 Uhr von SchleichendeWolldeck
 
+3 | -4
 
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hab damit keinen stress hier in norwegen. gibt genug und keiner verbietet einem so viel zu pflücken wie man will :-)
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15.10.2013 19:27 Uhr von Nebelfrost
 
+10 | -5
 
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wer den artikel geschrieben hat, offenbart, dass er nicht wirklich ahnung von pilzen hat. das abernten von pilzen dezimiert den pilz nicht. warum? weil das was wir ernten, nicht der pilz selbst ist, sondern nur der fruchtkörper. der pilz selbst, das myzel, verläuft unterirdisch, nicht sichtbar für den pilzsammler. im gegensatz zu einer pflanze, die man ausreißt oder ausgräbt oder einem tier, das man erschießt, wird durch das ernten eines pilz-fruchtkörpers der pilz nicht in seinem bestand verringert, da der eigentliche pilz immer noch da ist. da müsste man schon das unterirdische myzel zerstören. ein apfelbaum verschwindet ja auch nicht, nur weil man seine äpfel erntet.

in dem fruchtkörper befinden sich zwar die sporen des pilzes, aber erstens haben sich viele dieser sporen zum zeitpunkt der ernte sowieso bereits in gewissem maße in der unmittelbaren umgebung verstreut (außer bei noch ganz jungen, kleinen fruchtkörpern mit geschlossenem hut) und zweitens könnte man dadurch höchstens eine weitere ausbreitung oder vermehrung des pilzes unterbinden, aber keine dezimierung verursachen.

da gibt es sicher andere umweltfaktoren, die einer pilzart in ihrem bestehen eher gefährlich werden können, als ein paar pilzsammler. nur weile eine pilzart selten vorkommt, heißt das also nicht, dass sie durch das häufige ernten danach noch seltener vorkommt. vielfach kann die seltenheit einer pilzart auch darin begründet sein, dass diese art sehr anspruchsvoll in sachen umgebungsbedingungen und substrat ist und die richtige kombination nur an wenigen stellen erfüllt ist, um ein wachstum dieser pilzart überhaupt zu ermöglichen. die allgemeine zerstörung oder urbanisierung von lebensräumen, ist daher eine deutlich größere bedrohung für seltene pilzarten.

dass das pilzesammeln staatlich reglementiert wird, ist zudem wieder mal typisch deutsch und man versucht das krampfhaft vor den bürgern zu rechtfertigen, um wieder einen grund mehr zu haben, die bürger zu bevormunden, zu schikanieren, gegenseitig aufzuhetzen (denunzierung) und kohle zu scheffeln. es gibt sogar gesetzesentwürfe, das pilzesammeln in deutschland nur noch mit genehmigung bzw. mit einem pilzsammelschein zu erlauben. falls so ein gesetz durchkommen sollte, offenbart das wieder einmal auf ganzer linie die schwachsinnigkeit der deutschen regierung und zugehöriger behördenstuben, sowie den willen zur fortschreitenden einschränkung der freiheiten eines jeden bürgers.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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15.10.2013 19:39 Uhr von Nebelfrost
 
+3 | -1
 
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von pfifferlingen bin ich eh nicht so der fan. vor allem waren viele pfifferlinge, die ich gegessen habe auch eher bitter, nicht immer, aber häufiger. zudem sind sie mir in meinem ermessen nicht pilzig genug. steinpilze, hexenpilze und rötelritterlinge finde ich da bedeutend feiner im geschmack.

und die meisten pfifferlinge, die z.b. im supermarkt in deutschland verkauft werden, kommen eh aus osteuropa, wie z.b. rumänien, ungarn, russland. in den vergangenen jahren ist es mehrfach vorgekommen, dass pifferlinge eine erhöhte belastung an CS-137 aufwiesen und teilweise sogar überhalb der grenzwerte lagen und ihren ursprung in weißsrussland oder der ukraine hatten, zum teil aber für den deutschen handel einfach auf eine andere herkunft umetikettiert wurden, um genauere prüfungen zu umgehen und händler und verbraucher arglistig zu täuschen. wer unter diesen umständen die pfifferlinge lieber selbst in deutschen wäldern sammelt, dem ist das nicht zu verübeln. irgendwo muss immer kompensiert werden.
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15.10.2013 19:44 Uhr von Ken Iso
 
+0 | -2
 
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@Gorli: wo ist das Problem? Ich nennen das natürliche Auslese :-)
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15.10.2013 20:25 Uhr von ms1889
 
+4 | -7
 
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oh..die tonnen schweren maschienen die bäume fällen/transportieren... zerstören die pilze genauso....

ihr seid scheinheilige geldgeile asis! behörden in deutschland erfinden immer neue gründe um die menschen abzuzocken.
deutschland ist mitlerweile ein anisozialer unrechtsstaat auf staatsebene.
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15.10.2013 21:43 Uhr von Mankind3
 
+7 | -0
 
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Wie sich hier alle aufregen...es geht hier nicht um privates Sammeln für die heimische Küche. Sondern um kommerzielle Sammelgruppen die ganze Wälder leerpflücken und damit einen haufen Geld verdienen.

Privat ist es 1kg pro Person, als wir mit der Familie vor Jahren Pfifferlinge gesammelt haben, sind wir an einem Tag auch mal mit 5 kg nachhause zu fünft. Wir haben allerdings nur die richtig großen mitgenommen, bei denen sich auch schon eine Kappe gebildet hatte, die ganz kleinen (welche ja im Handel die höchste Güteklasse haben) haben wir immer stehen gelassen damit sie weiter wachsen können.

Nur 5kg danach noch putzen ist weniger eine Freude.
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15.10.2013 22:06 Uhr von hitman59
 
+1 | -3
 
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Was man heute nicht sammelt is morgen vergammelt.Pfifferlinge sind dieses jahr kaum zu finden eher Steinpilze und wer viel sammelt und lange sucht soll sie ruhig mitnehmen von 50€ preisen pro kilo kann man nur träumen liegt bei uns bei 12€ für top ware. Da essen wir sie lieber selber nach 4h suche die 2 Kilo.Wir Fressen nur den Mäusen was weg und natürlich den Holländer die dürfen garnichts suchen dürfen.Die Pilzsucher sind keine Goldsucher in Alaska also laßt sie suchen auch ohne Strafe und wilde Förster.
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15.10.2013 22:14 Uhr von hitman59
 
+0 | -4
 
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Ich will mal als Pilz sprechen:Werd ich heute nich gesammelt bin ich morgen schon vergammelt.
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16.10.2013 00:12 Uhr von YilmazG
 
+0 | -5
 
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Schon irgendwie schade das man nicht mal mehr im Wald Pilze sammeln kann. ?m eigenem Land von Regeln und Gesetzen das Leben zugeschnürt zu bekommen ist schon arm.

?ch kanns schon verstehen das manche das ausnutzen so wie Sting das schon beschrieben hat.
Ob das aber diese Leute abschreckt ist fraglich, gerade diejenigen die nur mal für ein Pfannen Gericht oder so sammeln möchten, werden wohl fernbleiben. So bleibt noch mehr für diejenigen die das erst verursacht haben.
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16.10.2013 06:28 Uhr von Saufhaufen
 
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kann sogar das leben kosten ;)
wie bei der "pilzexpertin"
Frau stirbt an Pilzvergiftung
78-Jährige verwechselte Parasol mit giftigem Knollenblätterpilz.

pwnd by nature
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16.10.2013 18:15 Uhr von Mr.Krabbe
 
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Als Jagdpächter Schilder aufstellen: "Bitte gehen Sie aufrecht und schwenken Sie ihren Hut"
Verwechselungen mit Wildschweinen kommen immer wieder vor.

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