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Wissenschaftler: Mögliche kulturelle Änderungen durch kinderbetreuende Väter

Eine Forschergruppe vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung in Wiesbaden hat die kulturellen Auswirkungen des Elterngeldes untersucht. Knapp zwei Drittel der Väter nehmen seit seiner Einführung im Jahr 2007 von der Elternzeit Gebrauch.

"Ein knappes Drittel der Väter macht Erfahrungen in der Kinderpflege, die Generationen vorher nicht kannten. In einigen Jahren wird sich zeigen, was sich dadurch kulturell verändert", sagte der Wissenschaftler Martin Bujard von der Forschergruppe.

Schon jetzt zeigt sich, dass die Maßnahme Frauen den Wiedereinstieg ins Berufsleben erleichtert. In der Gruppe der Akademikerinnen über 35 Jahre ist auch ein leichter Anstieg der Geburtenrate zu verzeichnen.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Vater, Wissenschaftler, Kindergarten, Elternzeit
Quelle: www.fuldaerzeitung.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.10.2013 11:30 Uhr von pjh64
 
+6 | -7
 
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Werfen werfen werfen und dann arbeiten arbeiten arbeiten und die Brut wird institutionell auf Kurs gebracht. Widerliche Menschenmaschine. Daß Väter, die sich um ihre Kinder kümmern überhaupt so ein großes Thema sind, ist doch krankhaft. Hauptsache Hamsterrad, um nix anderes geht es. Für die Kinder, für die Mütter und für die Väter.

[ nachträglich editiert von pjh64 ]
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15.10.2013 11:30 Uhr von pjh64
 
+2 | -2
 
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Doppelpost, sry

[ nachträglich editiert von pjh64 ]
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15.10.2013 11:45 Uhr von mayan999
 
+4 | -2
 
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in meinen augen, ist dies nur eine notlösung, - eine vorrübergehende situation. hoffentlich.

viele frauen scheinen die emanzipation ein wenig falsch verstanden zu haben. jetzt meinen viele, die alte rolle der männer übernehmen zu können o. zu müssen, und im grunde - wenn mans genau nimmt-, ist dies ja nur ein rache-akt. warum sollen die frauen die männer nicht unterdrücken dürfen, wenns jahrtausende lang umgekehrt war ?

traurig ist auch, dass die weiblichkeit dabei auf der strecke bleibt. und das gilt auch für die männlichkeit. die geschlechter werden künstlich gleichgeschaltet, bzw. angeglichen. wenns so weiter geht, unterscheiden sich frau u. mann in zukunft nur noch durch die geschlechts-teile/-merkmale. und das, auf kosten der kulturellen vielfalt, auf kosten der natürlichkeit, -> DAS was wir an menschen so lieben- wird ausgeblendet, weil der persönliche erfolg, die profilierung des egos, mehr wert zugeschrieben bekommt, als der natürliche ausdruck.

der schein wiegt schwerer als das sein. man könnte sogar sagen, die imitation wird wichtiger als das original. wer nur blos "ist", ist nix wert. wer nicht arbeitet ist kein mensch. wieso schaffen wir die menschenwürde nicht endlich ab, weil sich sowieso kaum einer dran hält ? ;-)

dabei ist die kindeserziehung der schwerste JOB von ALLEN. denn nirgendwo wird mehr verantwortung benötigt !
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15.10.2013 11:46 Uhr von Kamimaze
 
+5 | -3
 
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@pjh64:

Ich gab dir zwar recht, allerdings wird auch niemand zu etwas gezwungen, man brauch ja nicht mitzumachen.

Insbesondere versteh ich z.B. einige meiner Kolleginnen nicht, warum sie sich sowas antun: kommen früh abgehetzt auf Arbeit, weil sie vorher noch die Kiddies in der "Institution" abliefern mussten und müssen spätestens 15:00 Uhr wieder weg, weil die Kleinen ja auch wieder abgeholt werden müssen.

Dazu wird eigens oft auch ein Kleinwagen angeschaft, welcher die Familienkassen ja auch um einen fünfstelligen Betrag belasten kann. Würde die Frau zu Hause bleiben und sich um die Kinder kümmern, könnte man sich z.B. das Geld dafür sparen. Manche können offenbar nicht rechnen...

Aber du hast schon recht: manche scheinen sich offenbar im Hamsterrad wohlzufühlen... ;)
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15.10.2013 12:12 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -1
 
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@kamikaze
Wie berechnest du denn z.B. das Selbstwertgefühl wenn du arbeiten gehst? Nen 1000er im Monat?

Ich wage auch zu behaupten, dass Kinder für die Familie wirtschaftlich gesehen eine auch keine schwarzen Zahlen schreiben.

Können die nicht rechnen?

[ nachträglich editiert von Dracultepes ]
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15.10.2013 12:25 Uhr von Kamimaze
 
+1 | -2
 
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@Dracultepes

> "Wie berechnest du denn z.B. das Selbstwertgefühl wenn du arbeiten gehst?"

Gar nicht. Ob ich arbeiten gehe oder nicht, hat auf mein "Selbstwertgefühl" keinen Einfluss. Das ist Ansichtssache, aber ich weiß, dass in unserem Kulturkreis Arbeiten und Replikation als Lebenaufgabe angesehen wird und in unserer Gesellschaft einen extrem hohen Stellenwert hat. Das war nicht immer so (find jetzt leider gerade einen sehr aufschlussreichen Artikel darüber nicht... :( )

> "Ich wage auch zu behaupten, dass Kinder für die Familie wirtschaftlich gesehen eine auch keine schwarzen Zahlen schreiben."

Tja, und das ist genau DAS Problem: das Kind wird als Wirtschaftlichkeitsfaktor (Kosten) gesehen. Daran merkt man, wie krank unsere Gesellschaft ist... ;)

Aber wie gesagt: zum Glück leben wir immerhin noch in einer freien Gesellschaft...
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15.10.2013 12:25 Uhr von VT87
 
+2 | -3
 
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@ Kamimaze
Vielleicht gibt es aber auch Frauen, die gerne arbeiten und eventuell auch mehr verdienen als ihre Partner. Und manche brauchen das Geld (jeden Cent) um über die Runden zu kommen.

@ mayan999
Die Männer fühlen sich jetzt schon unterdrückt? Hat man sie in irgendeiner Weise in ihrer freien Entfaltung eingeschränkt, oder ihnen Grundrechte weggenommen?
Mich würde auch deine Vorstellung von Weiblichkeit interessieren?

Ich finde das Elterngeld eine gute Idee, so hat man 1 Jahr ohne größere finanzielle Probleme Zeit sich um sein Kind zu kümmern und Väter werden dazu angeregt sich auch mal Vollzeit mit ihrem Nachwuchs auseinander zu setzen (vielen ist sicher nicht bewusst, wie viel Arbeit das bedeuten kann).
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15.10.2013 12:53 Uhr von ms1889
 
+1 | -0
 
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nuja...als ich geboren wurde...gab es kein kindergeld usw... ich hab auch gelebt.
und meine mutter hat 12DM mtl. unterhalt für mich bekommen vom amt...weil sie erst 15 war.
heute bekommen die eltern mir zuviel in den arsch geschoben (besonders die "reicheren" eltern, den harz4 kinder werden klar benachteiligt da zB kindergeld als einkommen angerechnet wird).
ich halte das elterngeld f