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NSA greift täglich zahlreiche private Adresslisten ab

Die Abteilung "Special Source Operations" des US-Geheimdienst NSA greift jeden Tag bis zu einer halben Millionen Adresslisten aus E-Mail-Konten und genauso viel von Instant-Messengern ab und wertet diese aus. Die NSA speichert mit reinen Verbindungsdaten aus Telefonen auch Adressdaten.

Nach einer NSA-Folie aus geleakten Dokumenten wurden allein an einem Tag des E-Mail-Dienstes von Yahoo über 100.000 Adressbücher kopiert, von Hotmail etwa 80.000 und von Facebook über 30.000.

Die genannten Provider bestreiten bisher jegliche Zusammenarbeit mit den US-Geheimdiensten. Vermutet wird aber, dass die Unternehmen mindestens die SSL-Schlüssel an die US-Behörden weitergeben.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Facebook, Yahoo, E-Mail, NSA, Vorratsdatenspeicherung
Quelle: netzpolitik.org

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.10.2013 11:02 Uhr von Joker01
 
+0 | -6
 
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tja, selbst schuld, wer Real-Adressen auf E-Mail Konten hinterlegt.
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15.10.2013 11:05 Uhr von mayan999
 
+1 | -2
 
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NSA whistleblower Edward Snowden: ´I don´t want to live in a society that does these sort of things´
http://www.youtube.com/...
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15.10.2013 11:21 Uhr von Atze78
 
+4 | -5
 
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Nur weil immer mehr rauskommt und immer noch nicht ansatzweise etwas dagegen unternommen wird, sollte man solcher Nachrichten nicht überdrüssig werden ! Wieso auch ... es sollte solange in aller Munde sein bis dieser Wahnsinn aufhört ! Aber gut .... sehe schon das der deutsche Michl sich lieber auf Lampedusa einstimmt, ist ja ne richtige News !
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15.10.2013 11:21 Uhr von Sparrrow
 
+2 | -4
 
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Mal ganz ehrlich wen Interessiert das noch auch wenn jetzt wieder Leute anfangen werden mit Privatsphäre hin und her ich hab meine art am Computer nicht geändert, weder beim Email schreiben noch bei alles anderem, wenn die was finden wollten gegen einen würden dies eh schon irgendwie machen von daher das er das veröffentlicht hat Ja ok das schon ok das wir das halt wissen aber so richtig kenne ich niemanden der deswegen jetzt durchdreht oder was ändern wird an seinem verhalten
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15.10.2013 11:23 Uhr von craschboy
 
+7 | -0
 
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Letztens lief der Film "Staatsfein Nr.1" von 1998.
In einer Szene meinte Brill, die NSA überwache die ganze Welt.

Es gab also damals schon die pösen pösen Verschwörungstheoretiker, die Recht hatten.
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15.10.2013 11:32 Uhr von oldtime
 
+5 | -0
 
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@Joker01
Schon mal drüber nachgedacht, dass es dir überhaupt nicht hilft, wenn du deine Privatsphäre behalten möchtest und deswegen deinen Namen dort nicht angibst?

Mit ein bisschen Pech gibt dein Internetanbieter deine Daten gleich an die NSA weiter und wenn nicht holen sie sich die Infos irgendwo anders. Du kaufst irgendwo ein und gibt die Email dabei an. Oder du rufst die Emails ab und gibts irgendwoanders dann deinen Namen oder Adresse ein und hast immer noch die gleich IP.

Oder einer deiner Freunde hat Hat irgendwo deinen Namen im Zusammenhang mit der Emailadresse gespeichert.

Wenn eine Organisation so viel Macht über das Internet hat, dann bekommen die so gut wie jede Info raus.
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15.10.2013 12:13 Uhr von Teffteff
 
+2 | -1
 
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Ist schon lustig wie die Überschriften zu News über die NSA immer wieder abgeschwächt werden. Soll ich das jetzt als Zensur bewerten, denn es nun schon die dritte News zum gleichen Thema, wo das gemacht wurde.
In der News wird von täglich einer Millionen Datensätze gesprochen. Knapp eine halbe Millionen von E-Mail-Konten und eine halbe MIllionen von Instant-Messengenern. Warum wurde das dann von "bis zu einer Millionen" auf "zahlreiche" geändert?
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15.10.2013 12:42 Uhr von ms1889
 
+1 | -0
 
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hmm, wer internet beschnüffelt, macht auch logischerweise sowas.
das solch ein tun alles andere als freiheitlich demokratisch oder gar rechtstaatlich ist, kan man auch als tatsache stehen lassen.
es war aber klar, das die usa sowas tun, denn sie "verwalten" das internet für die welt und haben somit direkten zugriff. diese monopolstellung wollen ja jetzt telekom und andere für emails ändern. leider muß man sagen das es immer noch genügend dumme gibt, die dienste aus den usa benutzen. erst wenn man anfägt us dienste zu meiden, wie der teufel das wasser, werden sie anfangen damit aufzuhören. denn dann kostet es millarden und erzeugt in den usa hohe arbeitslosen quoten.
und nur dann werden solche beschnüffelungen enden, wenn es ihnen an die existenz geht.

ich persönlich nutze weder us software, noch us internetdienste. aber das war schon immer so, da ich wuste das sie sowas tun.... und ich bin seit anbegin im internet.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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15.10.2013 13:31 Uhr von Adam_R.
 
+1 | -0
 
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@schraegervogel
"Und laut unserem Innenminister ist eh nichts dran an dieser Feindpropaganda,die Amerikaner haben ihm das sogar bestätigt"

Genau! Und ausserdem hat Prollfalla die Sache schon für beendet erklärt. Schluss jetzt.
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15.10.2013 13:54 Uhr von Justus5
 
+0 | -0
 
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Lest mal hier:
http://www.speicherguide.de/...

»Verschlüsselung funktioniert«, betonte mehrfach auch der Whistleblower Edward Snowden mit dem Hinweis, dass starke Verschlüsselung vor Datenraub schützt. »Richtig implementierte, starke Verschlüsselungssysteme zählen zu den wenigen Dingen, auf die Sie vertrauen können.«

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