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Auch Geburtsort Hennigsdorf lehnt Beisetzung von Altnazi Erich Priebke ab

Eine Sprecherin der Stadt Hennigsdorf, der Geburtsort des NS-Kriegsverbrechers Erich Priebke, hat erklärt, dass die Stadt die Beisetzung des Altnazis ablehne und verweist dabei auf die Friedhofsordnung des Ortes.

Demnach hätten nur Hennigsdorfer Einwohner sowie Menschen, deren Adresse unbekannt ist, das Recht auf eine Beisetzung auf einem Hennigsdorfer Friedhof. Eine Ausnahme könnte man machen, wenn es dort ein Familiengrab gebe, aber das existiert nicht. Angehörigen leben auch keine im Ort.

Die jüdische Gemeinschaft in Rom (Italien) hatte Hennigsdorf vorgeschlagen (ShortNews berichtete), da man Priebke nicht in Italien beigesetzt wissen will.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Beisetzung, Erich Priebke, Geburtsort
Quelle: www.berliner-zeitung.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.10.2013 21:30 Uhr von El-Diablo
 
+0 | -5
 
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@ Der.Blonde du und deine Kameraden, Patrioten, Volkspfosten, Republikaner Freunde haben doch bestimmt noch ein Plätzchen ?
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14.10.2013 22:39 Uhr von langweiler48
 
+0 | -2
 
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Fragt mal @Patreo, der ist ganz wild, dass der Nazi unter die Erde kommt und somit bald der letzten Altnazi, die verantwortungslos und bliind den Befehlen kranker Machthaber Folge geleistet haben.

Ich kenne eine andere Bestattungart. Verbrennen und in den Niederlanden auf einen fuer solche Faelle vorgesehenen Acker verstreuen.
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14.10.2013 23:04 Uhr von Xilyte
 
+2 | -1
 
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Mit dem Tod ist doch angeblich alles vergeben? Zumindest in der Art wurde argumentiert als die Linksterroristen der RAF in Stuttgart beerdigt wurden. Soviel zur Gleichbehandlung der Extremisten...
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14.10.2013 23:15 Uhr von Patreo
 
+1 | -0
 
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,,Fragt mal @Patreo, der ist ganz wild, dass der Nazi unter die Erde kommt und somit bald der letzten Altnazi, die verantwortungslos und bliind den Befehlen kranker Machthaber Folge geleistet haben."

Das hast du woher?:-)

Warst aber du nicht derjenige, der dem AltNazi in seiner Ideologie im Bezug auf Antisemitismus zugestimmt hast und dein Kommentar deswegen gelöscht wurde?^^
Folgender Post als Erklärungsversuch ist aber noch erhalten :-)

Zitat von dir:

,,Und dies machen sie schon zum Teil sehr erfolgreich ueber 2000 Jahre, heutzutage in allen Herren Laender als finanzpolitsche Spitzenmanager. Untergraben mit ihren Mitteln Banken, Grossindustrie oder auch das Versicherungswesen.

Dies sind die Dinge, die die Juden einfach sehr unbeliebt macht.[...] Und wenn der Altnazi behautet, dass der Holocaust nicht allen Juden das Leben gekostet, dann sagt er nicht die Unwahrheit"

http://www.shortnews.de/...

Nicht nur, dass du eine falsche Vermutung von dir gibst über mich, aber du lügst scheinbar auch bewusst über Priebke von dem es heißt: ,,denied the Holocaust and defends Adolf Hitler and the Nazi ideology."
Quelle: http://www.ibtimes.co.uk/...

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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15.10.2013 08:22 Uhr von Sparrrow
 
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Können die den jetzt nicht einfach mal irgendwo beerdigen in einem Anonymen Grab oder verbrennen und die Asche irgendwo verstreuen. Langsam ist es echt lächerlich ja der Typ wahr ein Nazi und weiter
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15.10.2013 11:01 Uhr von Patreo
 
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Was die Stadt wohl befürchtet Sparrow wäre eine mögliche Pilgerstätte für einen ,,gefallenen Helden" von Neonazis, da die NPD über TWITTER bzw. auf ihrer Seite NPD WOLFSBURG schon eine aktive Kondolenzbekundung geäußert hat.
Ähnliches ist bereits geschehen am Obersalzberg oder beim Grab von Karl Dönitz oder damals bisweilen zu Rudolf Hess Ruhestätte. Dies möchte man verhindern, was ich aus meiner eigenen Moral und Ethik nachvollziehen kann.
Mit solcher Argumentation könnte es aber rechtliche Schwierigkeiten geben

Der Grund könnte nicht stark genug sein, um einem Verstorbenen in einem demokratischen Staat die letzte Ruhe zu verwehren und so bemüht sich die Gemeinde dies auf legalen Weg durchzusetzen.

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