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EU-Flüchtlingspolitik: Malta wird zur Gefängnisinsel

Auf dem südlichsten und kleinsten EU-Mitglied Malta strandeten im Jahr 2012 17.000 Flüchtlinge, die Einwohnerzahl der Insel beträgt 418.000.

Der Staat ist damit überfordert und allein gelassen und greift zu einem rigorosen Mittel: Er sperrt die Flüchtlinge, auch Minderjährige, einfach ein.

Die Haftbedingungen sind dabei schrecklich: Die Zellen sind überfüllt, die Toiletten kaputt und Human Rights Watch beklagt die Zustände dort, die zudem die Europäische Menschenrechtskonvention verletzen.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Gefängnis, Flüchtling, Malta
Quelle: www.taz.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.10.2013 12:14 Uhr von trakser
 
+5 | -17
 
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14.10.2013 12:28 Uhr von Ms.Ria
 
+8 | -3
 
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Ich finds superwichtig dass es Human Rights Watch gibt, aber manchmal regen die mich auch auf, denn ausser mit dem Finger drauf zeigen machen die zuerst einmal auch nichts und manchmal checken die irgendwie die Gesamtumstände gar nicht.

Ein Mini-Land wie Malta ist in diesem Fall schutzlos - und Schuld ist nicht dieses Land sondern die EU-Politiker, die letztendlich diese menschenunwürdigen Zustände auch noch fördern, indem es ihnen shitegal ist wo und wieviele Flüchtlinge irgendwo stranden.

Die betroffenen Länder werden mit diesem Problem alleine gelassen, und stattdessen fällt der EU jetzt keine bessere bzw. humanere Lösung ein als "Überwachung". Was wird passieren...dass die Flüchtlinge auf offenem Meer erschossen werden bevor sie ersaufen können, nur damit sie nicht hierher kommen? Oder ist das nur ein weiterer Vorwand um die "Überwachung" an sich weiter auszubreiten? Ich versteh die Welt zur Zeit nicht, sry.
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14.10.2013 12:59 Uhr von White-Tiger
 
+4 | -4
 
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Sauerei!!! Deutschland sollt viel mehr aufnehmen! Alle rein hier ins Land sonst meckert wieder irgendjemand und beschimpft uns als Nazis.
Fremd im eigenen Land, so soll es sein :)!

/ironie
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14.10.2013 13:12 Uhr von ms1889
 
+1 | -6
 
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nuja, die zunahme der "flüchtlinge" liegt auch an der deutschen politik, die die entwicklungshilfe ja sehr stark zurückgefahen hat. sowas wirkt wie ein bummerang, da die hilfen ja hilfe zur selbsthilfe sind und so die soziale not lindern.
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14.10.2013 13:20 Uhr von architeutes
 
+3 | -2
 
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Was ist eigentlich aus den vielen , vielen Projekten der letzten Jahrzehnte geworden die dafür sorgen sollten Afrikanern zum Aufbau ihrer eigenen Versorgung und Unabhängikeit zu führen.
Wo ist das alles geblieben ?? Keines hat gefruchtet ,nichts ist passiert.
Die Politiker Afrikas sind noch die gleichen Despoten wie früher ,es wird in die eigene Tasche gewirtschaftet.
Ich will hier nicht die Ausbeutung Afrikas verteidigen ,die gibt es ,aber ich sehe auch das nichts passiert das nach Fortschrit aussieht ,und die Familienpolitik ist paradox.
Die Bevölkerung wächst rasant an obwohl von Anfang an fest steht das die Menschen hungern werden.
Und alles rüber in andere Kontinente ?? Wie lange werden die das bewältigen können ??
Wir haben nur den einen Planeten der das alles produzieren soll was wir brauchen ??
Auch die Afrikaner müssen darüber nachdenken was sie tun.

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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14.10.2013 13:39 Uhr von heinzinger
 
+7 | -2
 
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Da es zum überwiegenden Teil Wirtschaftsflüchtlinge sind hält sich mein Mitleid in Grenzen.

Wer wirklich in seiner Heimat um sein Leben fürchten muss, ist auch mit einem sicheren Leben in Tunesien oder Algerien zufrieden. Aber nein, es muss ja Europa sein, das Land wo Milch und Honig in Bächen fließt.
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14.10.2013 14:49 Uhr von HateDept
 
+0 | -8
 
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@heinzinger

erkläre doch mal den hauptsächlich syrischen und palestinänsischen Flüchtlingen, dass sie Wirtschaftsflüchtlinge wären und dass die EU-Politik keinen Anteil an ihrem Schicksal trägt!
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14.10.2013 15:59 Uhr von AOC
 
+3 | -0
 
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@ms1889 Ich finde es gut das die BRD die Entwicklungshilfe für andere Länder Streicht, Deutschland macht selber jedes Jahr neue Schulden, wieso sollen wir denn da auch noch andere Länder finanzieren.
Diese Länder sind korrupt, haben keine Demokratie und können auch nicht mit Geld um gehen.....

Wieso zum Himmelswillen sollen wir diesen Ländern noch weiter Geld in den gierigen Rachen schieben.....

[ nachträglich editiert von AOC ]
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15.10.2013 11:03 Uhr von heinzinger
 
+1 | -1
 
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@HateDept
Ich erkläre gerne jedem schwarzafrikanischen Flüchtling die Rolle Chinas in Afrika.
Aber nach China flieht niemand um dort Asyl zu beantragen. Komisch...
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15.10.2013 11:29 Uhr von HateDept
 
+0 | -3
 
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@heinzinger

ich glaube Du bist im falschen thread ... es geht hier nicht um schwarzafrikanische Flüchtlinge.

"... Malta Today berichtete, das 65 Meilen südlich von Lampedusa gekenterte Schiff habe nach Aussagen von Überlebenden zwischen 400 und 450 Menschen an Bord gehabt. Offiziell war von 250 Insassen die Rede. Bei den Flüchtlingen handele es sich vor allem um Syrer und Palästinenser. ..."

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