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EU-Flüchtlingspolitik: Italien will Marine einsetzen

Italien und Malta wollen nach den aktuellen Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer eine neue Ausrichtung der Flüchtlingspolitik der Europäischen Union. Italien will dabei die Präsenz seiner Marine erhöhen.

"Wir brauchen entschlossene Maßnahmen, um diese Schiffswracks am Auslaufen zu hindern", so der italienische Verteidigungsminister Mario Mauro. Der maltesische Ministerpräsident Joseph Muscat äußerte, dass das Mittelmeer zu einem Friedhof zu werden drohe.

Ein Problem stelle dabei Libyen dar. Von schweren Unruhen heimgesucht ist das Land Ausgangspunkt für marode Schiffe, die in Richtung Europa auslaufen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Italien, Änderung, Marine, Malta
Quelle: www.handelsblatt.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.10.2013 07:38 Uhr von Borgir
 
+0 | -8
 
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Bleibt die Frage was die Marine tun will? Will man die Flüchtlingsboote zurück nach Libyen schicken, dass die Flüchtlinge dort ertrinken? Das ist keine Ursachenbekämpfung. Jahrhunderte lang ist Afrika von europäischen Kolonialmächten ausgebeutet worden, jetzt ist es an der Zeit etwas zurück zu zahlen und beim Aufbau des Kontinents zu helfen.
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14.10.2013 08:08 Uhr von Mecando
 
+2 | -1
 
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"Das deutsche Volk ist ja nicht mal bereit, die Juden / Israel adäquat zu entschädigen."
Das jüdische Volk ist ja nicht mal bereit, die Palästinenser / Palästina adäquat zu entschädigen.

Zur Erinnerung:
Das jüdische Volk ist auch kein lammfrommes Völkchen...
http://de.wikipedia.org/...

Wer im Glashaus sitzt...

Ich weis, ich werd´ mit diesem Comment sicher in die rechte Ecke geschoben, aber das ist mir gleich. Ich selber weis, dass ich es nicht bin.
Letztendlich habe ich nur die verallgemeinernde Rhetorik meines Vorposters genutzt und andere Tatsachen eingebaut.
Wenn man ´das deutsche Volk´ so über einen Kamm scheren darf, vor allem das Heutige und das von vor über 70 Jahren, dann im Sinne der Gleichberechtigung doch sicher auch die Juden, oder? ;)
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14.10.2013 13:19 Uhr von ElChefo
 
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Chocobo

Lustig, das du zwar ein "Argument" anbringst, es aber in deinem Link selbst widerlegt wird.

Wahrscheinlich hast du dir gar nicht mal die Mühe gemacht, den Artikel selbst zu lesen, geschweige denn soweit, das du zum Absatz "Entschädigungen" angelangt bist. Bitte. Bin ja kein Unmensch:
http://de.wikipedia.org/...
Naja, du kannst ja auch mal selbst weiterforschen, dann kommst du hier raus:
http://de.wikipedia.org/...
Ziemlich dämlich, so etwas hier anzubringen, wenn es sich so offensichtlich zum Rückläufer entwickelt.
Abgesehen davon hat dieses Thema hier recht wenig zu suchen.


Borgir

"Jahrhunderte lang ist Afrika von europäischen Kolonialmächten ausgebeutet worden,"

Als erste Kolonie in Afrika dürfte wohl das ab 1870 besetzte italienische Eritrea gelten. Als letzte europäische Besitzung ging 1972 de facto und 1977 de jure Dschibuti in die Unabhängigkeit. Es kann also kaum von "Jahrhunderte" die Rede sein.

Nicht zuletzt sollte dabei auch die Frage gestellt werden, was seit dem geschehen ist. Wenig bis gar nichts. Der aus Europa importierte Rassismus wurde stellenweise 1:1 übernommen, als sich neue Herren an der Macht halten wollten (vergleiche Hutu vs. Tutsi). Stellenweise verkehrte sich der Rassismus ins Gegenteil (siehe Südafrika, Weissenunterdrückung und -ermordung). Es ist wohl kaum von der Hand zu weisen, das eine Menge Geld in diesen Kontinent gewandert ist, das aber kaum etwas an der Gesamtlage geändert hat. Viel zu gerne wurden Hilfen genommen und eigenmächtig nach Machtverhältnissen verteilt wurden (etwa Aidid, Somalia).

Und heute? Die AU tagt, hat aber die Flüchtlingskatastrophe nicht mal halbwegs auf der Agenda. Nein, man redet lieber über den Rückzug vom IStGH, der einige Regime und Diktatoren auf der Liste stehen hat.

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