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Großbritanniens jüngster Nierenspender ist erst fünf Wochen alt

Die Nieren eines fünf Wochen alten hirntoten Kindes wurden in Großbritannien erfolgreich einer jungen Frau eingesetzt. Sie dankt der Familie des Babys für das "enorme Geschenk".

Die siebenstündige Operation wurde im St. James´s University Hospital in Leeds vollzogen. Die Nieren sind zwar nur vier Zentimeter lang, werden aber noch auf 75 Prozent der normalen Größe heranwachsen.

Die 22-jährige Empfängerin sagte, dass sie weinen musste, als sie hörte, dass der Spender ein Baby ist. Sie musste an dessen Eltern denken und wie schwer es für sie gewesen sein muss, diese Entscheidung zu treffen. Sie sei ihnen unendlich dankbar.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Großbritannien, Baby, Niere, Organspende
Quelle: news.sky.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.10.2013 19:01 Uhr von KingPiKe
 
+6 | -6
 
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Krass.
Ich weiß nciht was ich davon halten soll.
Freut mich natürlich für die junge Frau.
Aber sowas einfach für das Kind zu entscheiden, für eine fremde Frau eine Niere zu spenden finde ich eigentlich nicht in Ordnung.
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13.10.2013 19:11 Uhr von Tauchy
 
+20 | -3
 
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Das Baby war Hirntod, was ist da nicht in Ordnung noch etwas gutes zu tun bevor die Maschine abgeschaltet wird?
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13.10.2013 19:48 Uhr von Borgir
 
+2 | -0
 
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Man hätte in die News gerne schreiben können, dass das Kind hirntod war. Und warum weiß die Empfängerin dass der Spender ein Säugling ist? Das darf ihr nicht gesagt werden.
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13.10.2013 19:55 Uhr von _Legacy_
 
+2 | -1
 
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Ansich eine gute News, allerdings hätte die Information über den Hirntod des Kindes unbedingt dazugehört!
Edit: wurde nachträglich geändert.

[ nachträglich editiert von _Legacy_ ]
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13.10.2013 19:55 Uhr von JoernS_85
 
+4 | -0
 
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Ich denke, die Identität darf ihr nicht mitgeteilt werden - diese ganz besonderen Umstände schon. Die Ärzte müssen ihr ja sagen, das die Niere erst noch wachsen muss, bis sie voll funktionsfähig ist.
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13.10.2013 20:35 Uhr von Borgir
 
+1 | -0
 
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Immer wieder Respekt an das Personal, sowohl Ärzte als auch Pflegekräfte, die solche Operationen durchführen. Ich hab das ein Mal erlebt und muss das nicht wieder haben. Organentnahmen bei Erwachsenen, okay, aber bei Kindern ist das wirklich extrem belastend.
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13.10.2013 20:42 Uhr von ms1889
 
+1 | -9
 
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sowas darf erst mit volljährigkeit erlaubt sein, wenn man selbst für sich verantwortlich ist.

und leichenfläderei wie in diesem fall, ist nicht gegeben, da die organe aus einem lebenden körper kommen müßen.
also kann das kind nicht hirntot gewesen sein.

für mich gibt es keinen klinischen hirntot, da jeder arzt der es feststellt, geld mit seiner diagnose verdient.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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13.10.2013 21:31 Uhr von KingPiKe
 
+0 | -0
 
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Okay, dass das Kind hirntod war stand nicht in der News, als ich sie gelesen habe.
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13.10.2013 21:38 Uhr von DieHunns
 
+3 | -0
 
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@ms1889

Stell Dir vor, du hast ein kind, welches einer Lebensnotwendige Spende bedarf. Dann kommt ein Arzt, und sagt Dir als Vater des Kindes, das man einen Spender gefunden hat.
Sagst du dann zum Arzt "Lieber Herr Doktor, nene lassen sie mal, wenn das andere Kind unter 18 ist, hat mein Kind kein Recht darauf, ich lass es verrecken, oder sie finden einen Spender ab 18, verstanden?"


Mit Sicherheit was?

Und noch was, wer Hirntot ist, ist Hirntot, und nicht Herztot, deswegen lebt der Körper weiter noch eine Zeit weiter, aber auch nur weil wir das Technisch möglich machen können, ohne die Technik, würde alles andere wie Lunge & Herz nach und nach versagen. Deswegen verstehe ich deine Argumentation nicht. Oder du selbst verstehst diese ganze Thematik nicht, kann beides sein.

Und noch etwas .. ein Arzt kann nicht sagen, "Hey schau mal da - hirntot" sondern das muss nachträglich von einem Gerichtsgutachter und weiteren unabhängigen Menschen getestet und bestätigt werden. Genau um ein Missverständnis so minder wie möglich zu halten.


Also was quatscht du eigentlich für einen Müll?

[ nachträglich editiert von DieHunns ]
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14.10.2013 02:17 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -0
 
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@ms1889
Für mich gibt es auch keine defekten Bremsen, jeder Mechaniker der das feststellt, verdient damit sein Geld.
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14.10.2013 09:03 Uhr von VT87
 
+1 | -0
 
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Ich finde es beeindruckend, dass die Eltern des Kindes in einer emotional so belastenden Situation die Entscheidung getroffen haben, für einen anderen Menschen etwas Gutes zu tun.
Ich hoffe sie finden ein bisschen Trost in diesem Gedanken.

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