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Energiewende wird teuer für private Endverbraucher

Am kommenden Dienstag wird voraussichtlich die neue EEG-Umlage bekannt gegeben. Diese wird vermutlich wieder erheblich teurer. Rainer Baake (Grüne), einer der Väter des EEG, kommt jetzt mit einem neuen Vorschlag. Zukünftig soll es eine Obergrenze für die Förderung der erneuerbaren Energien geben.

Der Vorschlag des Leiters der Denkfabrik "Agora Energiewende" sieht eine maximale Vergütung von 8,9 Cent je kw/h, für Strom aus neuen Windparks oder von neuen Solaranlagen, vor. Auch andere führende Experten aus Politik und Wirtschaft fordern Änderungen des EEG.

Das EEG in seiner jetzigen Form beinhaltet einige Paradoxien. Der Börsenstrompreis sinkt ständig, aber für den privaten Endverbraucher steigt dieser. Stromversorger profitieren von dieser Situation. Unter anderem war es ein Ziel, dass die sinkenden Börsenstrompreise an Endkunden weiter gegeben werden.


WebReporter: ewin12000
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Die Grünen, Strompreis, EEG-Umlage, Rainer Baake
Quelle: www.handelsblatt.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.10.2013 14:08 Uhr von hxmbrsel
 
+13 | -0
 
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Wir bezahlen schon lange nicht mehr für den Verbrauch, sondern für die Herstellung des Stroms, egal ob 1mW oder 1000 mW Produziert werden, alles was wir nicht verbrauchen, da wir Sparsam sein sollen, bezahlen wir dreifach.
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13.10.2013 14:13 Uhr von shadow#
 
+10 | -3
 
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Stromversorger und Industrie freuen sich und die CDU wird trotzdem gewählt...
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13.10.2013 14:42 Uhr von demokratie-bewahren
 
+8 | -1
 
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Das Gesetz enthält keine Paradoxien, es ist einfach wie fast alle Gesetze der letzten Jahre von völlig inkompetenten Dilettanten gemacht worden, die noch nicht mal oben und unten, oder rechts und links in eine Gesetz richtig reinschreiben können. Gut gemeint ist auch hier schon alles.
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13.10.2013 16:28 Uhr von Borgir
 
+6 | -0
 
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Strom der nicht verbraucht wird, wird ins Ausland verfrachtet und die werden dann noch dafür bezahlt, dass sie ihn nehmen. Danke an die tolle und überhaupt nicht durchdachte Energiewende, die uns das eingebrockt hat.
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13.10.2013 17:01 Uhr von Schlauschnacker
 
+7 | -0
 
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Trittin war unter der damaligen rot-grünen Koalition unter Schröder der Hauptbetreiber des für die Energiewende grundlegenden "Erneuerbare Energie-Gesetz (EEG). Es ist ein Konstrukt der Planwirtschaft.
Damals sprach Trittin von einer für den Verbraucher "nur unwesentlich" erhöhten Stromrechnung. Der Witz war gut, sogar noch besser als das Dosenpfand.

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